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Die chinesische Organuhr: Alles zu seiner Zeit

06/04/2021 6 MIN. LESEZEIT Mirko Berger
06/04/2021 6 MIN. LESEZEIT Mirko Berger

Ist es dir schon einmal passiert, dass du nachts wach geworden bist zwischen 3 und 4 Uhr, so ganz ohne schlechte Träume und ohne Wecker? Hast du hin und wieder Schlafstörungen? Aufwachen um 4 Uhr hat sich schon als fester Programmpunkt in deine Schlafzyklen eingereiht? Deine Organuhr lässt grüßen.

Unruhiger Schlaf kann viele Ursachen haben und eine davon hängt mit der Theorie der chinesischen Organuhr zusammen. Diese besagt, dass unser Körper einem gewissen Biorhythmus folgt und unsere verschiedenen Organe immer zu einer bestimmten Uhrzeit am aktivsten sind. Dafür verantwortlich ist die Lebensenergie, das „Qi”.

Was steckt hinter diesem „Qi”?

Das Prinzip der chinesischen Organuhr beruht auf der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), eine alte Heilkunst aus Fernost. Sicherlich hast du schon einmal etwas von Qigong oder Akupunktur gehört, die Säulen der TCM sind und sich mittlerweile auch im Westen etabliert haben. Tatsächlich besteht die TCM aus fünf Teilbereichen; Akupunktur und Qigong beschreiben jeweils einen, so wie die Pflanzenheilkunde beispielsweise einen Teil der europäischen Medizin einnimmt.

In der TCM geht man davon aus, dass in uns und überall um uns herum eine Energie herrscht – das besagte Qi. Im besten Fall fließt diese Energie, sie kann jedoch auch ins Stocken geraten. Im menschlichen Körper bewegt sie sich auf unsichtbaren Energiebahnen, den sogenannten Meridianen, die alle Körperteile durchqueren. Innerhalb von 24 Stunden durchströmt das Qi jede Zelle, wobei es immer ungefähr zwei Stunden lang ein Organ besonders gut mit Lebensenergie versorgt. Daraus ergibt sich die chinesische Organuhr, denn in diesen zwei Stunden hat das entsprechende Organ seinen absoluten Energiehöhepunkt. 12 Stunden später erreicht es dagegen seinen Tiefpunkt.


Die innere Uhr der Organe

Die Organuhr beschreibt demnach, in welcher Phase unsere Organe vor Energie sprühen und wann sie sich lieber zur Ruhe begeben. Um besser zu verstehen, wie sich dieses Verhalten auf unser Wohlbefinden und auf unseren Schlaf auswirken kann, schauen wir uns die innere Uhr der Organe und deren Funktionen einmal im Detail an.

1-3 Uhr: Die Leber (Ruhezeit: 13-15 Uhr)

Unsere Leber steht in der TCM für das Leben – ohne sie wären wir zugegebenermaßen auch ziemlich angeschmiert, denn sie ist eines der wichtigsten Entgiftungsorgane. Während wir uns zu dieser Zeit wahrscheinlich schon im Tiefschlaf befinden, arbeitet die Leber in der Zeit von 1-3 Uhr auf Hochtouren, um körperfremde oder unbrauchbare Stoffe und Gifte abzubauen.

3-5 Uhr: Lunge (Ruhezeit: 15-17 Uhr)

Im Zeitabschnitt von 3-5 Uhr durchströmt die Lebensenergie unsere Lunge, welche für unsere Atmung zuständig ist. Wirst du hin und wieder wach zwischen 3 und 4 Uhr? Dann kannst du dir denken, mit welchem Organ das laut TCM zusammenhängen kann.

5-7 Uhr: Dickdarm (Ruhezeit: 17-19 Uhr)

Dieses Zeitfenster gehört in der Organuhr dem Dickdarm. In den frühen Morgenstunden ist er am aktivsten und der Verdauungstrakt wird angeregt. Für diejenigen, die zum Schlaftyp Lerche gehören und um diese Zeit schon wach sind, bietet sich der Zeitraum großartig für einen Toilettengang an, um zur Entgiftung des Körpers beizutragen.

7-9 Uhr: Magen (Ruhezeit: 19-21 Uhr)

Das Zeitfenster von 7-9 Uhr morgens eignet sich sehr gut für die Nahrungsaufnahme, denn der Magen wird hier mit Energie durchflutet und die Verdauung ist in vollem Gange. Die TCM empfiehlt ein warmes und ausgewogenes Frühstück am Morgen, um die Lebensenergie in diesem Bereich ideal auszunutzen.

9-11 Uhr: Milz (Ruhezeit: 21-23 Uhr)

Die Milz ist unter anderem an der Bildung von Blutzellen, der Blutreinigung und der Immunabwehr beteiligt. Der Körper befindet sich auf seinem Leistungshöhepunkt: Unsere Widerstandskraft und Wundheilung brechen in diesem Zeitraum Rekorde. Deshalb eignet er sich nach dem Wissen der TCM ausgezeichnet für Prüfungen oder Operationen.

11-13 Uhr: Herz (Ruhezeit: 23-1 Uhr)

Von 11-13 Uhr ist wortwörtlich die beste Zeit, sein Herz auszuschütten. Geselligkeit und Gespräche sorgen dafür, dass das Qi mittags perfekt fließen kann. Idealer Zeitpunkt also für ein Mittagspläuschchen mit den Kollegen. Die Ruhezeit des Herzens ab 23 Uhr spricht außerdem dafür, dass man spätestens dann zur Ruhe kommen sollte – die Zeit für Emotionen ist vorbei.

13-15 Uhr: Dünndarm (Ruhezeit: 1-3 Uhr)

Der Dünndarm ist ein wichtiges Organ für unsere Verdauung und vor allem für die Verarbeitung der Nährstoffe und Weitergabe ans Blut oder den Dickdarm zuständig. Dafür wird viel Energie aufgewendet, was auch bedeutet, dass unsere Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit nachlässt. Damit das Qi hier seine volle Kraft entfalten kann, macht es Sinn, seiner Organuhr zu folgen und dem Körper etwas Ruhe zu geben. Der ideale Zeitpunkt für einen Powernap

15-17 Uhr: Harnblase (Ruhezeit: 3-5 Uhr)

Dem Suppenkoma folgt ein zweites Energiehoch. Unsere Konzentrationsfähigkeit, aber auch körperliche Leistungsfähigkeit steigt in dieser Phase enorm an. Dieser Energieschub verleitet dazu, sich in konzentriertes Arbeiten zu stürzen. Das ist an sich eine gute Idee, doch um in dieser Zeit auch im Einklang mit der Organuhr zu handeln, ist es wichtig, das Trinken nicht zu vernachlässigen und die Blase arbeiten zu lassen.

17-19 Uhr: Niere (Ruhezeit: 5-7 Uhr)

Unsere Nieren sind überlebenswichtig, da sie für die Blutreinigung und Entgiftung zuständig sind. In dem Zeitfenster von 17-19 Uhr heißt es: Runterkommen und für den Energiesparmodus bereit machen. Diese Zeit eignet sich sehr gut für ein Entspannungsbad und ein anschließendes leichtes Essen. Eine leckere schlaffördernde Mahlzeit sorgt dafür, dass dein Körper sich auf eine gesunde Nachtruhe vorbereiten kann.

19-21 Uhr: Herzbeutel (Ruhezeit: 7-9 Uhr)

Der Herzbeutel oder Perikard umschließt unser Herz und wird deshalb in der TCM als „Meister des Herzens” beschrieben. Vorausgesetzt, die Energie kann frei fließen und wir halten unsere Organuhr intakt, hält er unsere Emotionen im Gleichgewicht. Wenn bei dir von 19-21 Uhr Gemütlichkeit einkehrt oder du dich unter Familie und Freunde gesellst, machst du für die innere Uhr deiner Organe alles richtig.

21-23 Uhr: „Dreifach-Erwärmer“ (Ruhezeit: 9-11 Uhr)

Der sogenannte Dreifach-Erwärmer beschreibt kein einzelnes Organ, sondern umfasst die Körperregion um Brustkorb, Bauchhöhle und Schamgegend. Der zuständige Meridian ist für die Wärmeregulation und das freie Fließen des Qis durch alle anderen Organe verantwortlich. Laut der TCM ist es in dieser Zeit sinnvoll, seinen Gedanken und Gefühlen freien Lauf zu lassen und zu entspannen. Lust auf ein Schlafritual mit unserem Hanf Sleep Spray? The time is now!

23-1 Uhr: Gallenblase (Ruhezeit: 11-13 Uhr)

Unsere Gallenblase speichert die Gallenflüssigkeit, die ebenfalls wichtige Aufgaben beim Entgiften des Körpers und bei der Verarbeitung von Nährstoffen übernimmt. Um diesen Dreh stellt sich unsere Schlafuhr an, denn das Herz erreicht hier sein Erergie-Low. Zeit für tiefe Regeneration oder in anderen Worten: Ab ins Bett. 

Besser schlafen mithilfe der Schlafuhr

In der TCM ist man davon überzeugt, dass ein Leben in Einklang mit der chinesischen Organuhr einen positiven Einfluss auf unseren Schlaf haben kann – deshalb wird die Organuhr auch manchmal als Schlafuhr bezeichnet. Laut einer Studie der DAK leiden etwa 80 % aller Berufstätigen in Deutschland unter Schlafstörungen und tendenziell steigt diese Zahl. Wenn du auch zu den Leidtragenden gehörst und schon alles probiert hast von Einschlafroutinen, einer optimalen Schlafhygiene, natürlichen Schlafmitteln, bis hin zu nackt schlafen (Ja, tatsächlich soll sich das positiv auf unsere Schlafqualität auswirken können!), solltest du deiner Schlafuhr eine Chance geben.

Wir haben dir fünf nützliche Tipps zusammengefasst, wie du deine Schlafuhr perfekt für dich nutzen kannst:

  • Die Leber startet um 1 Uhr nachts ihr Turboprogramm und beendet dieses laut Organuhr um 3 Uhr. Wenn du besonders in dieser Zeitspanne unruhig schläfst, kann das auf einen ungesunden Lifestyle hindeuten. Die Leber ist glücklich, wenn sie weniger Energie für den Abbau von Alkohol, Nikotin oder fettreichen Speisen aufbringen muss. Demnach ist ihre Empfehlung: Adios Weinchen, Rauchen und schweres Essen am Abend!
  • Apropos Essen: Da der Magen zwischen 19 und 21 Uhr seine Ruhephase genießt, empfiehlt es sich, vor 19 Uhr zu Abend zu essen. Später hat der Magen weniger Energie für die Verdauung zur Verfügung und das Essen liegt dir im wahrsten Sinne schwer im Magen. Das kann das Einschlafen erschweren. 
  • Wirst du oft wach zwischen 3 und 4 Uhr? Hier meldet sich deine Lunge. Um ihr das perfekte Setting für eine tiefe, sauerstoffreiche Atmung zu schaffen, kannst du vor dem Schlafengehen ordentlich lüften oder mit offenem Fenster schlafen. Probier’s mal aus - vielleicht hilft es gegen deine Schlafstörungen und Aufwachen um 4 Uhr gehört bald nicht mehr zu deinen Lastern.
  • Ein absolutes No-Go, wenn du auf deine Schlafuhr hören möchtest: nächtliche Heißhungerattacken! Der Dünndarm fährt von 1-3 Uhr in den Energiesparmodus und hat hier keine Nerven für die Verarbeitung von Nährstoffen.
  • In der Phase von 21-23 Uhr bildet sich mithilfe des Dreifach-Erwärmers neue Lebensenergie. Das erfordert viel Power, deshalb schalten Blutdruck und Puls einen Gang herunter. Diese Zeit sollte am besten genutzt werden, um sich auf die wohlverdiente Nachtruhe vorzubereiten. Meide körperliche Anstrengung und emotionale Aufregung und verwöhne dich mit ruhigen Aktivitäten wie Meditation oder Lesen. Auch kann der Einsatz von CBD einen wundervollen Beitrag zur Entspannung leisten.

Wenn man dem Wissen der TCM traut, führt ein Lifestyle, der zum Fließen des Qis beiträgt, zu Gesundheit und Glück. Sich an der chinesischen Organuhr zu orientieren kann also vielversprechende Folgen haben. Bisher gibt es zwar (noch) keine wissenschaftlichen Studien, die das Prinzip der Organuhr bestätigen, doch ausprobieren hat noch niemandem geschadet. In diesem Sinne: Lass die Energie frei fließen!


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