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#sleep

Nackt schlafen: Weniger Stoff für mehr Schlafqualität?

11/03/2021 5 MIN. LESEZEIT Mirko Berger
11/03/2021 5 MIN. LESEZEIT Mirko Berger

Boxershorts und T-Shirt, gemütlicher Oma-Schlafanzug oder sexy Negligé? Die Nachtgarderobe der schlafenden Bevölkerung ist vielfältig, und die wenigsten wollen komplett darauf verzichten: Nur etwa 12 % der Deutschen schlafen nackt. Dabei kursieren im Internet vielversprechende Schlagzeilen, warum nackt schlafen zur neuen Gewohnheit werden sollte. 

Zweifelsfrei kann sich das Adams- und Evakostüm sehr befreiend anfühlen, doch ob nackt schlafen gesund für dich ist, hängt von einigen Faktoren ab. So kann es sich zum einen positiv auf hohen Blutdruck auswirken, zum anderen aber auch eine Unterkühlung zur Folge haben. Ohne Kleidung zu schlafen, kann hygienisch sein, unter falschen Bedingungen jedoch mehr Körpergerüche auslösen. Klingt kompliziert, ist es aber gar nicht: Wir haben Fakten zum Thema „nackt schlafen” gesammelt und die Dos and Don’ts zusammengefasst.

First things first: Ist nackt schlafen gesund?

Ja, Vorteile, nackt zu schlafen, gibt es einige: Mal abgesehen davon, dass man seine Nachtwäsche nicht mehr braucht, kann nackte Haut in der Partnerschaft für heiße Abendstunden sorgen. Ob es sich wirklich auf die sexuelle Aktivität von Paaren auswirkt, wenn die Schlafanzüge im Schrank bleiben, lässt sich wissenschaftlich nicht belegen. Schaden tut es dem Lustempfinden aber mit Sicherheit auch nicht. Darüber hinaus ist nackt schlafen gesund für Geist und Körper, und das gilt nicht nur für Paare. Warum nackt schlafen auf deine Bucket List gehört? Hier sind fünf Gründe:

Nackt schlafen für mehr Selbstbewusstsein

In unserer leistungsorientierten Vergleichsgesellschaft ist ein negatives Selbstbild weit verbreitet. Nicht ohne Grund wächst das Angebot an Self-Care-Tipps in Büchern und im Internet, denn fehlende Selbstliebe und ein schwaches Selbstbewusstsein schaden nicht nur der Seele, sondern können auch der körperlichen Gesundheit zusetzen

In einer Reihe von Untersuchungen des Journal of Happiness hat sich herausgestellt, dass sich unter den fast 1000 Probanden vermehrte Freikörperkultur positiv auf ihre Lebenszufriedenheit, ihr Selbstbild und ihr Selbstbewusstsein auswirkte. Zwar hat sich die Studie nicht speziell auf Nacktheit im Schlaf spezialisiert, doch lässt sich vermuten, dass nackt zu schlafen ähnlich vorteilhafte Auswirkungen hat.

Nackt schlafen für besseren Schlaf

Eine ausreichende Schlafdauer und gute Schlafqualität sind Voraussetzung für eine blühende Gesundheit. Ein unruhiger und unzureichender Schlaf kann schwere gesundheitliche Folgen haben, wie beispielsweise Bluthochdruck und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes, gestörte Immunfunktionalität oder Stimmungsschwankungen.

Einer der wichtigsten Faktoren, der die Schlafqualität bestimmt, ist die Raumtemperatur, da diese unsere Körpertemperatur beeinflusst. Bei kühlen Temperaturen schlafen wir nämlich am besten. Warum nackt schlafen von Vorteil ist, liegt daran, dass wir unsere Kerntemperatur niedrig halten. Denn wenn wir uns zusätzlich zur Bettdecke in Unterwäsche, T-Shirts oder Baumwollpyjamas einhüllen, steigt die Körpertemperatur wieder.

Nackt schlafen für weniger Stress

Für fast ein Drittel der Deutschen ist Stress während der Arbeit der Hauptgrund für ihren schlechten Schlaf. Gleichzeitig wirkt sich eine mangelhafte Schlafqualität auf die geistige und körperliche Gesundheit aus. Doch nackt schlafen kann hier gegebenenfalls einen kleinen Beitrag leisten, um dem Teufelskreis zu entkommen – vorausgesetzt man schläft neben einer anderen nackten Person.

Die Hauptrolle spielt in diesem Spektakel – wie sollte es auch anders sein – unser Liebeshormon. Oxytocin wird produziert, wenn wir Körperkontakt haben, und hat den Effekt, dass das Stresshormon Kortisol im Körper reduziert wird. Damit kann es helfen, den Blutdruck zu senken und Depressionen vorzubeugen. Zwar wird Oxytocin ebenfalls produziert, wenn man eine Berührung durch den Schlafanzug wahrnimmt, allerdings hat Haut-an-Haut-Kontakt eine noch stärkere Wirkung.

Bei einer übermäßigen Stressbelastung kann eine Kombination aus nackt schlafen und dem bewussten Einsatz von Heilpflanzen eine wohltuende Wirkung haben. Cannabis zum Beispiel kann in Form von CBD-Öl gegen Stress oder für verbesserten Schlaf eingenommen werden. Bevor du und dein Partner oder deine Partnerin also das nächste Mal zusammen nackt schlafen geht, gönnt euch einen Lavendeltee und ein heißes CBD-Bad und lasst die Stresshormone zittern.

Nackt schlafen für Gewichtsverlust

Wir wissen bereits, warum nackt schlafen zu besserem Schlaf verhilft: Der Körper wird nicht durch zusätzliche Kleidung aufgeheizt, und die Kerntemperatur bleibt kühl. Eine Studie deutet darauf hin, dass sich bei niedrigen Temperaturen vermehrt braunes Fettgewebe bildet, welches in der Lage ist, durch die Oxidation von Fettsäuren Wärme zu produzieren. Während dieses Prozesses wird der Stoffwechsel angeregt und Fettmasse abgebaut. Da Übergewicht ein hohes Risiko für Diabetes darstellt, wird durch den Fettabbau gleichzeitig das Diabetesrisiko gesenkt. Abnehmen im Schlaf? Wenn das mal kein netter Nebeneffekt des Nacktschlafens ist.

Nackt schlafen gegen Infektionen

Die bisherigen Tipps lassen darauf schließen, dass nackt schlafen sowohl für Männer als auch für Frauen gesund sein kann. Doch für Frauen haben wir noch ein zusätzliches Argument in petto: Nackt schlafen kann helfen, vaginalen Infektionen und Entzündungen vorzubeugen. 

Bakterien und Pilze lieben es warm und feucht: Besonders der Intimbereich der Frau ist deshalb ein beliebter Aufenthaltsort. Aus diesem Grund ist es wichtig, eben diesem Bereich eine regelmäßige Atempause zu gönnen. Die perfekte Gelegenheit für Frauen und Mädchen: Nackt schlafen!

In diesem Zusammenhang kann nackt schlafen gesund und hygienisch sein, durch ein paar einfache Fehler jedoch auch unangenehme Folgen haben, vor denen wir dich bewahren wollen.

Dos and Don’ts für gesundes Nacktschlafen

Die Vorteile vom Nacktschlafen sind also vielseitig, doch ist nackt schlafen gesund per se? Jein. Denn wer über einen langen Zeitraum hinweg ohne Kleidung in seiner Bettwäsche schläft, sorgt auch dafür, dass sich in der Bettwäsche Schweiß, Hautschuppen, Haare und sonstige Ausscheidungen ansammeln. Das führt dann dazu, dass nackt schlafen gar nicht mehr so hygienisch ist und das Schlafgemach einen beliebten Wohnort für Bakterien bietet. Demnach ist es wichtig, regelmäßig das Bett neu zu beziehen.

Eine weitere Gefahr des Nacktschlafens ist Unterkühlung. Zwar ist ein kühles Schlafambiente vorteilhaft für die Schlafqualität, doch wenn es zu kalt wird, dann kann das den Schlaf stören. Dabei wird unterschieden zwischen der Kerntemperatur des Körpers und der Hauttemperatur. Wissenschaftliche Untersuchungen lassen darauf schließen, dass die Kerntemperatur niedrig sein sollte, eine leicht erhöhte Hauttemperatur einen guten Schlaf aber begünstigt. Deshalb ist es ratsam, darauf zu achten, nachts den Großteil des Körpers unter der Decke zu lassen.

Fazit: Lass die Hüllen fallen

Wenn du deine Bettwäsche frisch hältst und dich brav in die Decke einmummelst, dann ist nackt schlafen gesund für dich. Vor allem mit deinem oder deiner Liebsten lässt sich die gesamte Bandbreite der Vorteile auskosten, da ihr euch nicht nur gegenseitig wärmen, sondern auch eure Oxytocin-Produktion befeuern könnt. Ein Partner sollte jedoch nicht der einzige Grund sein, die Hüllen fallen zu lassen. Vielmehr deuten die Vorteile, nackt zu schlafen in Bezug auf dein Selbstbewusstsein darauf hin, dass die Nachtruhe ohne Kleidung Teil einer wunderbaren Self-Care-Routine werden kann. 

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