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Blutdruck

Cannabis bei Bluthochdruck

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Cannabis bei Bluthochdruck

Über 20 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter einer sogenannten Hypertonie, also dauerhaftem Bluthochdruck. Dabei unterschätzen viele das Risiko dieser Erkrankung oder wissen gar nicht, dass sie davon betroffen sind. Wissenschaftler gehen davon aus, dass Bestandteile der Hanfpflanze wie etwa das Cannabinoid CBD den Blutdruck senken können und so in Zukunft bei der Behandlung gegen hohen Blutdruck bzw. Hypertonie eingesetzt werden könnten. 

So entsteht Bluthochdruck

Unser Herz arbeitet ständig auf Hochtouren. Schließlich ist es die Pumpe, die unser lebensnotwendiges Blut durch unseren Körper zu allen Organen transportiert. Es ist also der Motor, der uns am Leben hält. 

Beim Zusammenziehen des Herzmuskels wird das Blut mit Druck in die Blutbahnen gepumpt und versorgt die Organe. Das ist der sogenannte systolische Druck. Umgekehrt fließt das Blut beim Erschlaffen des Herzmuskels wieder zu ihm zurück, was als diastolischer Druck bezeichnet wird. Es herrscht also abwechselnd systolischer und diastolischer Druck auf unserem Herzen. Diesen Druck kann man messen: 120 (systolisch) zu 80 (diastolisch) oder kleiner ist der Idealwert, während Werte ab 140 zu 90, sofern sie dauerhaft sind, als Bluthochdruck bzw. Hypertonie gelten. 

Symptome und Risiken

Typische Symptome für Bluthochdruck sind Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Müdigkeit, Schwindel, Nervosität, Kurzatmigkeit, Ohrgeräusche, Nasenbluten und ein gerötetes Gesicht. Manchmal fallen diese Symptome im Winter stärker aus. Außerdem sind Patienten mit Hypertonie anfälliger für Infektionskrankheiten. Sollte eines oder mehrere dieser Symptome vermehrt auftreten, sollte man seinen Blutdruck auf jeden Fall beim Arzt untersuchen lassen.

Es gibt allerdings auch sehr kritische Warnzeichen, bei denen ein Besuch beim Doktor unerlässlich ist! Symptome wie Brustenge, Schmerzen in den Beinen, Wassereinlagerungen, schlechteres Sehvermögen und Sehausfälle im Blickfeld können auf schwerwiegende Schäden an wichtigen Organen wie dem Herzen, den Herzkranzgefäßen, dem Gehirn, den Nieren oder den Augen hindeuten! Im schlimmsten Fall kann ein unbehandelter starker dauerhafter Bluthochdruck so zu einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall führen. Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt sind also unerlässlich.

Ursachen

Für Bluthochdruck gibt es viele unterschiedliche Ursachen. Zum einen kann erbliche Veranlagung dazu beitragen, an Hypertonie zu erkranken, zum anderen kann aber auch der Lebensstil das Risiko von Bluthochdruck erhöhen. Besonders eine ungesunde Lebensweise mit wenig Bewegung, Übergewicht, vielen salzhaltigen Lebensmitteln und Alkohol, viel Nikotin und geringer Kaliumzufuhr bedingt einen hohen Blutdruck. Doch auch im höheren Alter wächst das Risiko einer Hypertonie. Besonders bei Frauen während der Wechseljahre kommt Bluthochdruck häufig vor. Und nicht zuletzt treiben psychische Faktoren wie viel Stress und häufige Anspannung den Blutdruck nach oben. 

Es kann aber auch sein, dass der Bluthochdruck von einer anderen Krankheit ausgelöst wird. Dazu zählen Adipositas, Nierenerkrankungen, Stoffwechselstörungen wie Diabetes und Schilddrüsenüberfunktion, Gefäßkrankheiten, Atemstörungen im Schlaf, Störungen des Hormonhaushalts sowie mutmaßlich eine falsche Körperhaltung oder Erkrankungen der Wirbelsäule. 

Zudem können auch bestimmte Medikamente wie die Anti-Baby-Pille oder Drogen wie Kokain oder Amphetamine Bluthochdruck herbeiführen.

Behandlungsmöglichkeiten

Je nachdem, wie hoch der Blutdruck ist, wie wahrscheinlich das Auftreten von Folgeerkrankungen oder Begleiterkrankungen für den Patienten ist, und wie alt der Betroffene ist, können unterschiedliche Maßnahmen zur Behandlung ergriffen werden. Die Patienten selbst sollten aber immer versuchen, ihren Lebensstil zu ändern und beispielsweise bei Übergewicht abzunehmen und sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Außerdem hilft regelmäßige Bewegung und der Verzicht auf Alkohol und Nikotin, sowie Stressabbau durch Entspannungsübungen wie Yoga oder autogenem Training.

Bei sehr hohem Bluthochdruck oder wenn der veränderte Lebensstil nichts an den Blutdruckwerten ändert, können blutdrucksenkende Medikamente wie Beta-Blocker verabreicht werden. Je nach Patient ist die Wirksamkeit und Wahl des Medikaments unterschiedlich. Manchmal brauchen Betroffene auch mehr als ein Medikament, damit sich der Blutdruck senkt. Allerdings führen solche Medikamente mitunter zu mehr oder weniger unangenehmen Nebenwirkungen wie Durchblutungsstörungen und kalten Gliedmaßen, sowie häufigerem Frieren, bis hin zu vermindertem Sexualtrieb. Bei stark beeinträchtigenden Nebenwirkungen sollte unbedingt der behandelnde Arzt aufgesucht werden, um eventuell zu einem anderen Medikament zu wechseln.

Wenn die Hypertonie allerdings die Folge einer Krankheit ist, hilft die Einnahme eines Blutsenkers wenig. Der Arzt wird stattdessen die verursachende Krankheit behandeln, wodurch meist auch die Blutdruckwerte sinken.

Cannabis - Eine Alternative, um den Blutdruck zu senken?

Aktuell gibt es verschiedene Studien über die Auswirkungen von Cannabis auf den Blutdruck. Diese befassen sich vorwiegend mit CBD und THC, jedoch gibt es noch rund 110 weitere Cannabinoide, die in der Hanfpflanze vorliegen und die isoliert und konzentriert werden können. Welchen Einfluss diese auf den Blutdruck haben, wurde bisher jedoch noch nicht ausreichend untersucht. Dennoch gibt es einige Studien, die sich mit dem Cannabiskonsum und der damit einhergehenden Auswirkung auf den Blutdruck beschäftigen. Im Folgenden werfen wir daher einen Blick auf unterschiedliche Cannabis-Studien, um die Frage zu klären: Ob Cannabis gegen hohen Blutdruck helfen kann.

Die Auswirkungen des Cannabiskonsums auf den Blutdruck

Bei gelegentlichen Cannabiskonsumenten konnte beobachtet werden, dass sich der Blutdruck direkt nach der Einnahme erhöht. Dieser Effekt scheint jedoch bei regelmäßigem Konsum zu verschwinden bzw. sich sogar umzukehren. Der Grund hierfür konnte jedoch noch nicht ermittelt werden. Schließlich gibt es nur wenige brauchbare Langzeitstudien zu Cannabis und Blutdruck, da es schwer ist, die Wirkung von Cannabis von anderen Faktoren zu isolieren. So gibt es beispielsweise viele Cannabiskonsumenten, die auch regelmäßig Tabak konsumieren, welcher Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigt. 

Eine Studie aus Israel macht jedoch Hoffnung. Hier untersuchten Forscher der University of the Negev, ob medizinisches Cannabis den Blutdruck von älteren Menschen senken könnte. Im Fokus stand dabei die Wirkung von Cannabis auf Blutdruck, Herzfrequenz und Stoffwechselparameter bei Personen mit Bluthochdruck ab einem Alter von 60 Jahren. Bei der Untersuchung stellten die Forscher eine signifikante Senkung des systolischen und diastolischen 24-Stunden-Blutdruckwertes fest. Der niedrigste Punkt wurde dabei drei Stunden nach der Einnahme erreicht, diese erfolgte oral über Öl-Extrakte oder durchs Rauchen. Das medizinische Cannabis sorgte dabei sowohl tagsüber als auch nachts für eine Blutdrucksenkung. Die Forscher stellten dabei die Hypothese auf, dass die Reduzierung von Schmerzen, welche bei vielen Probanden die Indikation des verschriebenen Cannabis war, zu einer Senkung des Blutdrucks beigetragen haben könnte.

CBD gegen Bluthochdruck

Ist CBD blutdrucksenkend?Forscher gehen davon aus, dass CBD gegen Bluthochdruck helfen kann, indem das Cannabinoid aus der Hanfpflanze die Blutgefäße weitet und es so den Blutdruck senken kann.

Allerdings solltest du zuerst mit einem Arzt darüber sprechen, bevor du CBD-Tropfen gegen hohen Blutdruck einnimmst, nicht zuletzt, weil du Cannabidiol und Blutdrucksenker lieber nicht gleichzeitig verwenden solltest.

Wie genau senkt CBD den Blutdruck?

Unser körpereigenes Endocannabinoid-System (ECS) ist Teil unseres Nervensystems und reguliert unser Stress- und Schmerzempfinden, Hungergefühl, Gedächtnis, Stimmung und Konzentration. Cannabinoide docken an die Rezeptoren CB1 und CB2 im ECS an und führen zur Ausschüttung oder Hemmung von bestimmten Botenstoffen. CBD ist unseren körpereigenen Cannabinoiden so ähnlich, dass es ebenfalls mit unserem ECS interagieren und so unser körperliches Empfinden beeinflussen kann. Forscher gehen deshalb davon aus, dass CBD unser Schmerz- und Stressempfinden lindern, entzündungshemmend wirken, Appetit mindern und Angst lösen kann. CBD könnte sich also positiv auf Übergewicht, Schlafstörungen, Schmerzen und andere Krankheiten auswirken. Wissenschaftler nehmen zudem an, dass durch das Andocken von CBD an das ECS die Ausschüttung von Stresshormonen verringert wird und so eine entscheidende Ursache von Bluthochdruck abgeschwächt werden kann. CBD könnte also in vielerlei Hinsicht den Blutdruck senken.

Erfahrungen mit CBD gegen Bluthochdruck

Betroffene berichten von mehrheitlich guten Erfahrungen mit CBD als Mittel gegen hohen Blutdruck. Wissenschaftliche Studien an Probanden kommen zu ähnlich positiven Ergebnissen.

Gibt es eine Studie zu CBD und Blutdruck?

Eine im Jahre 2015 veröffentlichte Studie fand heraus, dass CBD tatsächlich die Blutgefäße erweitert, das Blut leichter hindurchfließen und den Puls sinken lässt und so zu niedrigerem Blutdruck führt. Das liegt vielleicht an der entzündungshemmenden Eigenschaft von CBD, wodurch sich in den Blutbahnen weniger Kalk und Fett ablagern, sodass die Gefäße länger “frei” bleiben.

Zudem gibt es eine weitere Studie von 2017, bei der Probanden durch die Gabe von CBD einen niedrigeren Blutdruck hatten. Außerdem wurde festgestellt, dass der Blutdruck durch das CBD in Stresssituationen weniger stark anstieg als ohne CBD.   

Ist THC blutdrucksenkend?

In einer Studie injizierten Forscher Ratten THC, woraufhin sie feststellen konnten, dass sich ihr Blutdruck senkte. Eine weitere Studie belegte diese Ergebnisse. Dennoch sind die Befunde mit Vorsicht zu genießen. Obwohl THC den Blutdruck der Ratten senkte, beobachteten Forscher anfangs das komplette Gegenteil. Nach der Injektion erhöhten sich Blutdruck und Herzfrequenz. Erst nach zwei Wochen hatten die Tiere eine Toleranz gegenüber THC entwickelt. Wobei sich nun auch Blutdruck und Herzfrequenz senkten. Dieses Ergebnis legt nahe, dass der Körper erst Zeit benötigt, sich an die veränderten chemischen Strukturen anzupassen. Dennoch sind diese Studienergebnisse aktuell nicht auf den Menschen zu übertragen.

FAQ

Die wichtigsten Fragen zum Thema Cannabis und Blutdruck beantworten wir dir hier. 

Ab wann ist Blutdruck kritisch?

Blutdruck wird ab einem Wert von 140 zu 90 als Hypertonie, also Bluthochdruck, bezeichnet. Wenn dieser Wert dauerhaft anhält oder sogar höher ist, sollten Behandlungsmaßnahmen in Betracht gezogen werden, da dauerhafter Bluthochdruck die Organe schädigen kann.

Wie wirkt CBD auf den Blutdruck?

CBD ist laut einer Studie blutdrucksenkend, da es die Blutgefäße erweitert und das Blut so besser hindurchfließen kann. Außerdem könnte es, indem es an unser ECS andockt, die Ausschüttung von Stresshormonen behindern und so einen entscheidenden Faktor für hohen Blutdruck blockieren. Genauso soll CBD gegen Angst helfen können, was zusätzlich zu weniger Stress beitragen würde. CBD senkt also den Blutdruck auf mehr als nur eine Art und Weise.

Wann sollte man CBD nicht einnehmen?

Bevor du dich jetzt aber fragst, welches CBD-Öl oder welche Tropfen mit welcher Dosierung du am besten bei Bluthochdruck benutzen solltest, sollte dir bewusst sein, dass CBD nicht für jeden geeignet ist. Auf jeden Fall sollte vor der Verwendung Rücksprache mit dem behandelnden Arzt abgehalten werden, da es bei CBD zu Wechselwirkungen mit  Blutdrucksenkern, Blutverdünnern oder anderen Arzneimitteln kommen kann. Außerdem ist CBD nicht bei niedrigem Blutdruck oder bestimmten Krankheiten wie Epilepsie geeignet.