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WAS IST MELATONIN?

17/03/2021 7 MIN. LESEZEIT Mirko Berger
17/03/2021 7 MIN. LESEZEIT Mirko Berger

Melatonin ist derzeit in aller Munde. Und damit meinen wir nicht in Form eines Melatonin-Präparats, welche immer mehr den Weg in die Drogerien und Apotheken des Landes finden. Dabei ist Melatonin ein körpereigenes Hormon, das maßgeblich für den Tag-Nacht-Rhythmus zuständig ist – und unserem Körper signalisiert, wann es an der Zeit ist, das Bett aufzusuchen bzw. aufzustehen und den Tag zu beginnen. Es spielt eine elementar wichtige Rolle für einen gesunden und erholsamen Schlaf und somit unser körperliches Wohlbefinden. Im folgenden Beitrag beantworten wir euch die wichtigsten Fragen rund um das Schlafhormon Melatonin.

Beim Lesen einschlafen? Nicht erlaubt! 😉

Artikelübersicht: Was ist Melatonin?

 

WIE ENTSTEHT MELATONIN UND WOFÜR IST ES IN UNSEREM KÖRPER ZUSTÄNDIG?

Das Schlafhormon Melatonin wird in unserem Körper in der Zirbeldrüse auf der Rückseite des Mittelhirns gebildet. Die Zirbeldrüse ist klein, aber oho! Denn sie wandelt das sogenannte „Glückshormon“ Serotonin in Melatonin um, verrät die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DSGM) in einem Aufsatz. Findet dieser Prozess reibungslos statt, ist alles ok: Das Melatonin sprudelt. Jetzt kann das Sandmännchen kommen!

So weit, so gut. Doch das Problem ist, dass Schlafprobleme bei den Deutschen weit verbreitet sind. Neben einem ungesunden Lebensstil und schlechten Gewohnheiten gibt es noch andere Hindernisse auf dem Weg zum perfekten Schlaf: der für uns so wichtige Melatonin-Bildungsprozess kann leider ausgebremst und behindert werden – zum Beispiel durch Licht. Nicht nur Tageslicht, auch künstliche Lichtquellen wie Tablets, Smartphones oder TVs sitzen auf der Anklagebank – so gut wie verurteilt. Denn das grelle (blaue) Licht der Geräte signalisiert unserem Gehirn, wach und aktiv zu sein. Dazu später mehr. Haben wir uns aber aller erdenklichen Lichtquellen entledigt, wird es dunkel um uns. Doch kein Grund zur Panik: Alles wird gut! Durch die Dunkelheit nimmt die Produktion von Melatonin richtig Fahrt auf.

Wofür ist Melatonin genau zuständig?

Die Folge ist eine Verkettung von faszinierenden Reaktionen in unserem Gehirn – denn erst jetzt bekommen auch all die anderen wichtigen Zellen im Körper das Signal, dass es nun Zeit wird, schlafen zu gehen.

Die Folge: Wir werden müde. 💤  Endlich!

Melatonin wird daher völlig zurecht als Steuermann für unseren Tag-Nacht-Rhythmus bezeichnet, als Zeiger unserer inneren Uhr, als Sandmännchen, als liebende Mama, die uns in den Schlaf wiegt.

Zwischenfazit: Ohne Melatonin, kein sanfter Weg in den Schlaf.

Wir haben gelernt: Unser Schlaf-Wach-Rhythmus steht in unmittelbarer Abhängigkeit zum Hormon Melatonin. Kommt es zu einem Mangel, kommen wir nicht in den Schlafmodus. Die Folge sind innere Unruhe, Stressempfindlichkeit, schlechte Laune, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaflosigkeit oder zu frühes Erwachen. Schnell gerät die Produktion von Melatonin unseres Körpers aus dem Gleichgewicht. 

Kommen nun „Störenfriede“ wie Medikamente (z. B. Betablocker), koffeinhaltige Getränke, Tabakkonsum, intensiver Sport am Abend, permanenter Stress, blaues Licht (z. B. durch übermäßige Nutzung von Smartphones am Abend), Diäten, elektromagnetische Strahlung oder ein gestörter Bio-Rhythmus (z. B. durch Jet-Lag oder Schichtarbeit) ins Spiel, dann heißt es sehr häufig: Guter Schlaf adé!

Das ist auch der Grund, warum viele Menschen verstärkt zu Melatonin Produkten und Melatonin Schlafmitteln greifen. Sie wollen nämlich mit natürlichen Melatonin Produkten ihren Schlafproblemen und Schlafstörungen endlich wieder Herr werden.

Doch damit nicht genug: Im Alter nimmt die Aktivität der Zirbeldrüse stetig ab. In der Folge wird immer weniger Melatonin produziert. Das ist der Grund, warum ältere Menschen nicht nur später Schlaf finden, sondern auch früher aus ihm herausgerissen werden.

Wann sollte man Melatonin einnehmen?

Ein ständig niedriger Melatoninspiegel führt aber nicht ausschließlich zu Schlafstörungen, sondern wird auch mit Depressionen und anderen körperlichen wie geistigen Beeinträchtigungen in Verbindungen gebracht. Also, was tun bei einem Mangel an Melatonin? Vermeidet man die oben genannten Störfaktoren so gut es geht, gibt es durchaus noch weitere Möglichkeiten, der Zirbeldrüse auf die Sprünge zu helfen. Eine gesunde Schlafhygiene kann helfen, aber auch melatoninhaltige Lebensmittel wie Cranberrys, Pistazien, Walnüsse, Mandeln, Oliven, Reis, Gerste, Erdbeeren, Kirschen, Ananas, Orangen und Tomaten.

Bananen sind noch besser: Sie gelten als perfektes Essen am Abend, da ihr Magnesium unsere Muskeln entspannt und das enthaltene Vitamin B6 vom Körper benötigt wird, um ... natürlich, Melatonin herzustellen. Auch passende Schlafroutinen und eine geeignete Schlafhygiene eignen sich übrigens prächtig, um unserer Melatoninproduktion unter die Arme zu greifen.

Melatonin ist also entscheidend, wenn es darum geht, den wohlverdienten Schlaf zu finden. Lasst uns an dieser Stelle kurz noch einen weiteren „Player“ ins Spiel bringen: Cannabidiol (kurz: CBD). Dann wird es nämlich richtig interessant, denn: Wenn wir schlafen wollen, wollen wir nicht nur einschlafen, sondern auch bis zum nächsten Morgen durchschlafen. Richtig valide sind die Ergebnisse der aktuellen Forschung leider noch nicht, aber es gibt immer mehr Erfahrungsberichte, die eventuell den ein oder anderen Rückschluss auf das Zusammenspiel von Melatonin und CBD zulassen könnten.

CBD wird im Allgemeinen eine beruhigende Wirkung zugeschrieben. Es macht im Gegensatz zu THC, welches ebenfalls Bestandteil der Cannabispflanze ist, nicht high, sondern bringt deinen Geist in Balance. All die Gedanken, die uns täglich beschäftigen, werden „sortiert“ – das sogenannte „Kopfkino“ bleibt aus. Die Folge ist, dass wir einfacher zur Ruhe kommen – und somit auch besser (und tiefer) schlafen.

CBD bei Schlafproblemen?

Wer oft schlecht schläft, hat viel Stress – oder umgekehrt. Beide Themen sind zumindest eng miteinander verquickt. Zum Thema Schlaf und CBD gibt es schon eine Reihe von Untersuchungen und auch unsere Kunden sprechen uns gegenüber beide Themen immer häufiger an. Eine empirische Aussage lässt sich bisher jedoch nicht treffen. Wir wissen aber, dass Cannabis (aus dem ja auch CBD extrahiert wird) seit einigen Jahrhunderten, wenn nicht Jahrtausenden, traditionell zur Behandlung von Schlafstörungen verwendet wurde. Unlogisch erscheint der Zusammenhang also nicht, wissenschaftlich belegt ist er aber genauso wenig. Nichtsdestotrotz scheint die Kombination aus Melatonin und CBD vielversprechend zu sein.

Es gibt viele Menschen, die Probleme mit ihrem Schlaf haben. Das haben selbstverständlich auch viele Pharmakonzerne längst erkannt. Daher ist es nicht weiter verwunderlich, dass wir seit einigen Jahren eine Flut von Präparaten mit Melatonin in Apotheken, aber auch in Drogerien wie DM oder Rossmann des Vertrauens vorfinden. Die Auswahl an Schlafmitteln mit Melatonin ist mittlerweile breit gefächert. Neben Melatonin Tabletten, Melatonin Tropfen und Melatonin Kapseln gibt es auch noch Melatonin Sprays und Melatonin Tee. Bei der Vielzahl von Produkten verliert man indes schnell den Überblick. Eine Vielzahl an Melatonin Schlafmitteln ist rezeptfrei erhältlich, während viele andere Schlafmittel in Deutschland nur mit einem Rezept in der Apotheke erworben werden können.

Oftmals findest du im Laden und der Apotheke auch pflanzliche Schlafmittel, denen Melatonin hinzugefügt wurde. Vor allem Hanfprodukte in Kombination mit Melatonin haben sich für viele Menschen als probates Mittel bewährt. Diejenigen, die mit der Kombination aus Hanf und Melatonin Erfahrungen gemacht haben, berichten häufig positiv über die natürlichen Schlafhelfer. Daher spricht nichts dagegen, solche Mittel auszuprobieren, wenn dich Schlafprobleme plagen.

Im Folgenden wollen wir uns nun näher anschauen, wie Melatonin einzunehmen ist – und welche Nebenwirkungen eine Rolle spielen können.

Wie ist Melatonin einzunehmen und wie viel Melatonin kann man zum Einschlafen verwenden?

Alle Melatonin-Produkte gelten entweder als sogenannte Nahrungsergänzungsmittel (kurz: NEMs) oder als Medikament. Die Menge an Melatonin variiert je nach Produkt, Hersteller und Inhalt. Der Glaube, viel hilft viel, ist bei NEMs oder Medikamenten bekanntlich nie ein guter Ratgeber. Auch liposomales Melatonin sollte aus diesem Grund nicht in unbegrenzten Mengen eingenommen werden. Alle Melatonin-Produkte sollten dementsprechend immer gemäß der Anwendungsempfehlung auf der Verpackung eingenommen werden.

Zum Glück gibt es eine Faustregel, auf die wir uns in Sachen Melatonin verlassen können! :)

Eine eingenommene Menge von 1 mg Melatonin pro Anwendung verkürzt unsere Einschlafzeit erwiesenermaßen. Unserem neuen Hanf Sleep Spray Plus haben wir daher eine Extraportion Melatonin verpasst: Du erhältst exakt 1 mg Melatonin pro Anwendung. Und auch die Art und Weise, wie du es einnimmst, spielt eine Rolle: 

Bei unseren Sleep Sprays empfehlen wir, 1-2 Pumpstöße des Schlafsprays bis zu zwei Minuten unter der Zunge zu halten, bevor es geschluckt wird. So kann die Lösung am Abend optimal von der Mundschleimhaut aufgenommen werden. Der beste Zeitpunkt für die Einnahme ist etwa 30–60 Minuten vor dem Schlafengehen. Je nach Produkt kann es zudem ein wenig dauern, bis ein potenzieller Effekt einsetzt. Bei einer Einnahme kurz vor dem Schlafen gehen, stellt dich die positive Wirkung ein.

Vor der Einnahme von Kapseln solltest du auf jeden Fall auf üppige Mahlzeiten verzichten, da dies die Wirkung ebenso beeinträchtigen kann, wie eine Einnahme direkt vorm Schlafengehen. 

Ob du mit dem Spray oder den Kapseln deinen eh schon guten Schlaf weiter optimieren oder eventuellen Schlafproblemen den Garaus machen willst – die Dosierung bleibt dieselbe.

Welche Nebenwirkungen hat Melatonin?

Melatonin ist per se auch in größeren Mengen ungiftig und wird von den meisten Menschen gut vertragen. Verharmlosen sollte man die Einnahme aber trotzdem nicht. So wird von Magenbeschwerden, Kopfschmerzen und Tagesmüdigkeit berichtet, auch eine gewisse Reizbarkeit und Nervosität kann in seltenen Fällen auftreten. Wie bei den meisten Präparaten und Arzneien ist daher die richtige Menge entscheidend. Grundsätzlich sollte bei einer regelmäßigen Einnahme der Arzt des Vertrauens konsultiert werden, um auf Nummer sicher zu gehen.

Ist die Einnahme mit dem Arzt abgeklärt, können Melatonin Tropfen & Co. in der Apotheke gekauft und bedenkenlos auch langfristig angewendet werden. Gewöhnungseffekte treten nicht auf. Auch vor einer körperlichen Abhängigkeit muss man keine Sorge haben. Die Nutzung von Nahrungsergänzungsmitteln mit Melatonin oder Melatonin Schlafmitteln sollte allerdings nur eine temporäre Lösung sein. Langfristig solltest du darauf achten, an die Gründe für deine Schlafprobleme heranzukommen und diese anzugehen. Ein guter Rat ist, sich langsam an die perfekte Dosierung heranzutasten. Die maximale Dosis von 1,5 mg pro Tag sollte aber nicht überschritten werden – es sei denn, es wurde mit dem Arzt vorher explizit besprochen.

Wichtig ist auch, dass liposomales Melatonin nicht mit anderen Medikamenten oder Alkohol kombiniert wird. Beides kann unerwünschte Wechselwirkungen verursachen, die Schlafprobleme sogar noch vergrößern können. Denn auch Schlafmittel mit Melatonin sollten wie Medikamente immer mit Bedacht eingesetzt werden. Deine Gesundheit steht schließlich auch bei uns an erster Stelle. 

FAZIT: MELATONIN AUF EINEN BLICK

  • Melatonin ist ein Schlafhormon, welches unseren Tag-Nacht-Rhythmus steuert.
  • Melatonin hat maßgebliche Auswirkungen auf die Einschlafzeit, das körperliche Wohlbefinden und unseren Schlaf insgesamt.
  • Nahrungsergänzungsmittel mit Melatonin wie unser Hanf Sleep Spray Plus sind rezeptfrei erhältlich und verkürzen die Einschlafzeit.

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