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#CBD 101

Nebenwirkungen und Wechselwirkungen von CBD: Das solltest du wissen

16/02/2021 6 MIN. LESEZEIT Tim Dresemann
16/02/2021 6 MIN. LESEZEIT Tim Dresemann

Bevor es losgeht, mĂĽssen wir eine Sache klarstellen:

Wir haben uns intensiv mit dem Thema Wechsel- und Nebenwirkungen bei der Einnahme von CBD auseinandergesetzt. Trotzdem: Wir sind keine Ă„rzte! Und selbst wenn: Wir sind nicht dein Arzt!

Auch wenn wir bei der Recherche stets gewissenhaft und mit äußerster Vorsicht vorgehen: Dieser Artikel kann allenfalls als Sammlung allgemein bekannter Informationen gelten. Und natürlich versuchen wir dabei immer, den neuesten Stand der Forschung wiederzugeben. 

Trotzdem: Wenn du CBD nehmen willst und ernsthafte Bedenken bezüglich der Neben- und Wechselwirkungen hast (z.B. weil du dauerhaft Medikamente einnimmst und dir bzgl. einer möglichen Interaktion unsicher bist) – kläre das bitte in jedem Fall vorher mit deinem behandelnden Arzt! 

ArtikelĂĽbersicht: "Wechsel- und Nebenwirkungen von CBD"

CBD gilt als “unbedenklich” (Ist CBD Öl schädlich?)
CBD Nebenwirkungen
Wer sollte CBD vermeiden und warum?
Gibt es Wechselwirkungen mit Medikamenten bei der Einnahme von CBD?


CBD gilt als “unbedenklich” (sind CBD-Produkte schädlich?)

Cannabidiol, kurz CBD, ist ein natürlich vorkommendes Molekül, das aus der Cannabispflanze  (Cannabis sativa L.), im Volksmund schlicht Hanf genannt, gewonnen wird und erfreut sich in den letzten Jahren einer immer größer werdenden Fangemeinde sowohl in Deutschland als auch in anderen Ländern. Dem Naturstoff werden alle möglichen positiven Eigenschaften von Schmerzlinderung und Entzündungshemmung bis zur Konzentrations- und Einschlafhilfe zugeschrieben.

Doch ist ein Mittel, das so viel können soll, auch sicher? Eine der ersten Fragen von Erstanwendern ist häufig, ob und welche Nebenwirkungen von CBD ausgehen können. Kann es Wechselwirkungen von CBD-Produkten mit anderen Substanzen kommen? Und wie sieht es mit der Einnahme von CBD während der Schwangerschaft und Stillzeit aus?

Oft wird angenommen, dass “natürlich” automatisch auch “sicher” bedeutet. Das ist jedoch ein weitverbreiteter Irrtum, denn nur weil etwas aus der Natur genommen wird, heißt das nicht, dass es nicht auch schädlich sein kann. Selbst zu viel Wasser kann für unseren Körper gefährlich werden. Wir müssen also etwas genauer hinschauen.

Ein wichtiger Punkt jedoch vorab. Im November 2017 sichteten Experten der Weltgesundheitsorganisation die bisherigen Studienergebnisse zur Verträglichkeit von CBD und kamen zu den folgenden Schlüssen: 

  • CBD ist nicht bewusstseinsverändernd.(es macht dich also nicht high!)
  • CBD wird von Menschen und Tieren gut vertragen.
  • CBD stellt keinerlei Gefährdung der Volksgesundheit dar.
  • CBD provoziert keine mentale oder körperliche Abhängigkeit.

Aufgrund dieser Erkenntnisse, hat die Weltgesundheitsorganisation CBD offiziell als “unbedenklich” eingestuft.

Dennoch können bei der Einnahme von CBD-Produkten – besonders in sehr hohen Dosen – auch unerwünschte Effekte auftreten (lies hier, wie du CBD richtig dosierst). Bisher gibt es allerdings erst wenige Langzeitstudien bezüglich der möglichen Neben- und Wechselwirkungen von Cannabidiol und die Liste der bisher erforschten Nebenwirkungen ist daher vergleichsweise kurz.

CBD Nebenwirkungen: Diese Nebenwirkungen können bei CBD auftreten

Trotz fehlender Langzeitstudien gibt es einige mögliche Nebenwirkungen, von denen im Zusammenhang mit CBD berichtet wird. Diese haben allerdings oft mit der Darreichungsform (Öl, Kapseln, etc.) oder auch dem Zeitpunkt der Einnahme zu tun. Im folgenden haben wir uns die derzeit bekannten Nebeneffekte näher angeschaut:

MĂĽdigkeit

Hanfextrakte werden oft gegen Schlaflosigkeit und Schlafprobleme eingesetzt, die schlafunterstĂĽzende Wirkung von CBD ist allerdings noch immer umstritten. Wenn du spĂĽrst, dass CBD dich mĂĽde macht, verringere entweder die Dosis oder nimm es nur am Abend ein.

Schlaflosigkeit

Paradoxerweise kann CBD nicht nur Müdigkeit verursachen, sondern auch das genaue Gegenteil. Auch wenn dies sehr selten ist, kann bei einigen Menschen Schlaflosigkeit, Schlafstörungen und innere Unruhe beobachtet werden.

Senkung des Blutdrucks

Wie bereits erwähnt wirkt CBD Studien zufolge blutdrucksenkend, der Effekt vergeht jedoch in der Regel bereits nach nur wenigen Minuten. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn du bereits blutdrucksenkende Medikamente einnimmst. Dann ist von der Einnahme ohne vorherige Absprache mit deinem behandelnden Arzt oder Ärztin dringend abzuraten.

Benommenheit und SchwindelgefĂĽhl

Cannabidiol kann Studien zufolge blutdrucksenkend wirken, was ein Schwindelgefühl auslösen kann. Diese Nebenwirkung ist jedoch nicht sehr häufig und kann durch ausreichende Flüssigkeitsaufnahme weitgehend vermieden werden. Wenn du die Wirkung von CBD auf deinen Körper noch nicht kennst, sei vorsichtig beim ersten Mal und stehe nicht zu schnell auf.

Trockener Mund

Dieser Effekt ist der Hemmung der Speichelsekretion verschuldet, was zu einem trockenen Mund führen kann. Das Problem ist allerdings leicht mit ausreichend Wasser gelöst. Wer das Gefühl nicht mag, der kann versuchen CBD-Kapseln anstatt CBD-Öl einzunehmen.

Appetitlosigkeit

Dieser Effekt kann sowohl gewünscht als auch unerwünscht sein. Bei einigen Menschen kann CBD als Appetitzügler eingesetzt werden und so bei Übergewicht helfen. Wer dies nicht möchte, für den ist das natürlich eine Nebenwirkung. Besonders schwer kranke Menschen, die abgemagert sind oder bereits an Appetitlosigkeit leiden, sollten vorsichtshalber auf Cannabidiol verzichten, da der mögliche appetithemmende Effekte einen unerwünschten Gewichtsverlust begünstigen kann. Die Appetitlosigkeit vergeht allerdings einige Stunden nach der Einnahme von CBD wieder.

Durchfall

Durchfall ist eine der am häufigsten berichteten Nebenwirkungen von CBD, bisher ist aber nicht klar, was genau die Ursache dafür ist. Durchfall ist lediglich eine Standardreaktion des Körpers, wenn ihm ein bisher unbekanntes Nahrungsmittel, an das er nicht gewöhnt ist, zugeführt wird. Unter Umständen kann dies auch auf das verwendete Trägeröl zurückzuführen sein. Durchfall tritt für gewöhnlich bei Nutzern auf, die CBD für lange Zeit und in hohen Dosen zu sich nehmen.

Allergische Reaktionen

Allergische Reaktionen auf CBD sind selten, können aber auftreten. Bekannt ist bisher, dass man durchaus auf Marihuana allergisch reagieren kann und eine Studie aus dem Jahr 2018 hat gezeigt, dass bei Menschen mit Allergien gegen Katzen, Schimmel, Hausstaubmilben und Pollen, ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer Cannabisallergie vorliegt. Es gibt außerdem Leute, die allergisch auf einzelne Terpene aus der Hanfpflanze reagieren können. Wenn du weisst, dass du zu Allergien neigst, sei deshalb vorsichtig mit Vollspektrum CBD-Produkten.

Erhöhter Augeninnendruck

Eine aktuelle Studie an Mäusen legt den Verdacht nahe, dass CBD den Augeninnendruck erhöhen kann, allerdings bedarf es noch weiteren Studien für eine klare Antwort. Wer bereits an erhöhten Augeninnendruck (Glaukom) leidet, sollte entweder die Finger von CBD lassen oder sich zumindest mit dem Arzt oder der Ärztin beraten lassen.

Wer sollte CBD vermeiden und warum?

Auch wenn CBD generell als sehr sicher gilt und die möglichen Nebenwirkungen sehr überschaubar sind, gibt es dennoch eine ganze Menge unbeantworteter Fragen. Die folgenden Gruppen sollten CBD daher lieber vermeiden.

Schwangere und stillende Frauen

Noch herrscht große Uneinigkeit darüber, ob CBD während der Schwangerschaft sicher ist. Deshalb würden wir dir auch in diesen Fällen definitiv davon abraten, CBD zu dir zu nehmen! Eine Studie aus dem Jahr 2010 zeigt, dass sich synthetisch hergestelltes CBD womöglich negativ auf die Wehenbildung auswirkt. Eine andere Studie aus dem Jahr 2019 legt den Verdacht nahe, dass CBD und THC zu Problemen mit dem Wachstum bei sich entwickelnden Embryos verursachen können. Zudem haben Untersuchungen ergeben, dass CBD bestimmte Proteine beeinflusst, was wiederum die normale Entwicklung der Plazenta stören könnte.

Menschen mit Leber-Erkrankungen

In einer Studie an Mäusen stellten Forscher fest, dass es bei Mäusen, die sehr hohe Dosierungen von CBD erhielten, innerhalb von 24 Stunden zu einem Leberschaden kam, der bei vielen Tieren tödlich endete. Auch wenn Experten darauf hinweisen, dass es bei Menschen wohl keinen Grund zur Sorge gibt, da kaum jemand solche hohen Dosen einnimmt, warnt auch die Packungsbeilage des CBD-Medikaments Epidiolex bei langfristiger Einnahme vor potenziellen Leberschäden. Solltest du also eine geschädigte Leber haben oder Medikamente einnehmen, die deine Leberfunktion beeinflussen könnten, sprich mit deinem Arzt oder deiner Ärztin, bevor du CBD probierst.

Gibt es Wechselwirkungen mit Medikamenten bei der Einnahme von CBD?

CBD kann die Aktivität von verschiedenen Enzymen im Körper beeinflussen, von denen einige auch bei der Metabolisierung verschiedener Medikamente eine Rolle spielen. Das kann dazu führen, dass Medikamente anders wirken als beabsichtigt. Bei den folgenden Medikamenten ist eine mögliche Wechselwirkung bereits bekannt:


  • den Säurehemmern Pantoprazol und Omneprazol.
  • den Gerinnungshemmern Marcumar und Warfarin.
  • dem Schmerzmittel Diclofenac.
  • den Neuroleptika Risperidon, Haloperidol und Clobazam. 

Aber auch bei anderen Medikamenten, die durch die Enzyme CYP3A4 und CYP2D6 verstoffwechselt werden sind Wechselwirkungen möglich. Dazu zählen zum Beispiel Calciumantagonisten und Betablocker, die bei Bluthochdruck oder Herzkrankheiten eingesetzt werden, Antihistaminika, antiretrovirale Medikamente, Immunsuppressiva, trizyklische Antidepressiva und einzelne Statine zur Senkung des Cholesterinsspiegels.

Falls du eines oder mehrere dieser Medikamente einnimmst, solltest du CBD erst nach RĂĽcksprache mit deinem Arzt oder deiner Ă„rztin nehmen..

CBD Nebenwirkungen oft wegen minderwertiger Produkte

Grundsätzlich gilt CBD als sehr gut verträglich und Nebenwirkungen sind selten. Das Risiko erhöht sich allerdings bei der Anwendung von qualitativ minderwertigen schlechten CBD-Produkten. Viele im Handel erhältliche Produkte sind mit Chemikalien belastet oder enthalten nicht die auf der Verpackung versprochenen Mengen an CBD. Nicht zuletzt besteht bei unseriösen Händlern auch die Gefahr, dass das Produkt zu viel verbotenes THC enthält. 

Um also unnötige Risiken und unangenehme Situationen zu vermeiden, solltest du darauf achten, nur Produkte mit geprüfter Qualität zu verwenden. Außerdem empfiehlt es sich, CBD nur vom Händler deines Vertrauens zu beziehen.

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