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Glossar

  • Aus einer Begebenheit, die sich anhört, wie ein modernes Märchen, ist dieser Zahlencode entstanden. Ursprünglich war damit eine Uhrzeit gemeint: 20 nach vier am Nachmittag. Oder, in der englischen Schreibweise 4:20 (pm) – kurz: 420 oder eben: ‘four twenty’. Mittlerweile ist diese Zahl ein internationaler und häufig verwendeter “Code” und kann dabei für alles mögliche stehen: für Cannabis selbst, für das Konsumieren von Cannabis, oder für die Feierlichkeiten (sowas wie Weihnachten für Cannabis-Freunde), die am 20. April begangen werden (englische Datumsschreibweise 4/20 – four twenty).
  • Das Analysezertifikat gibt Auskunft darüber, ob die analysierte Charge eines Produktes den Anforderungen bzw. Spezifikationen entspricht, die für dieses Produkt gelten. In der Pharmaindustrie ist es ein gebräuchliches Dokument für Arzneimittel, aber auch für deren Ausgangsstoffe. Vor allem gibt das Zertifikat Auskunft über essenzielle Qualitätsmerkmale (wie z.B. den Gehalt an CBD oder anderen wertvollen Inhaltsstoffen) sowie zulässige und unzulässige Verunreinigungen. In unseren Laboranalysen findet ihr unter anderem Informationen zu dem Gehalt von Cannabinoiden. So könnt ihr einerseits sicher sein, dass ihr das bekommt, was ihr von dem Produkt erwartet (z.B. CBD) und dass andererseits nichts drin ist, worum ihr euch sorgen müsstet (z.B. THC). Natürlich überprüfen wir dabei auch immer Verunreinigungen, z.B. mit Schwermetallen und Pestiziden. Aktuelle Laboranalysen unserer Produkte könnt ihr hier einsehen.
  • Die Applikations- oder Verabreichungsform beschreibt die Art und Weise, auf die eine bestimmte Substanz, meist ein Arzneimittel, verabreicht oder angewendet wird. Für Cannabinoide kommen vor allem folgende Applikationsformen in Frage: Bukkal (über die Mundschleimhaut), Inhalativ (über die Lunge), Oral / Peroral (über den Mund), Sublingual (über die Schleimhaut unter der Zunge), Topisch (meist auf der Haut; Anwendung erfolgt örtlich begrenzt, um einen örtlich begrenzten Effekt zu erzeugen), Transdermal (Aufnahme erfolgt über die Haut, die Wirkung entfaltet sich im Körper)
  • In der Pharmakologie ist die Bioverfügbarkeit eines Wirkstoffes eine wichtige Messgröße. Sie beschreibt den Anteil des Stoffes, der in den Blutkreislauf (genauer: in den systemischen Kreislauf) übergeht und damit am Wirkort zur Verfügung steht. Eine 100%ige Bioverfügbarkeit wird über intravenöse Gabe einer Substanz erreicht. Wird der Wirkstoff dem Organismus auf andere Weise zugeführt, z.B. oral, wird mit der Bioverfügbarkeit nach intravenöser Gabe verglichen und auf dieser Basis erfolgt eine Angabe in Prozent. Eine orale Bioverfügbarkeit von 50% bedeutet also, dass, im Vergleich mit intravenöser Verabreichung, die Hälfte des Wirkstoffes in den systemischen Kreislauf übergeht.
  • Als biphasisch bezeichnet man den Effekt eines Wirkstoffes dann, wenn niedrige und hohe Dosen desselben Wirkstoffes gegensätzliche Effekte hervorrufen können. Auch Alkohol hat einen solchen Effekt: während kleine Mengen Alkohol durchaus anregend wirken können, geht von größeren Mengen Alkohol ein beruhigender bis sedierender Effekt aus. CBD hat als Wirkstoff in einigen Studien ein solches Profil gezeigt: Während bspw. eine Dosis von 300mg CBD beruhigend auf die Teilnehmer wirkte, zeigte eine deutlich höhere Dosis von 900mg CBD nicht nur keinen beruhigenden Effekt – bei dieser sehr hohen Dosierung berichteten die Probanden darüber hinaus sogar von einer gegensätzlichen Wirkung; sie fühlten sich nicht nur mehr gestresst, als Probanden, die die geringere CBD-Dosis bekamen, sondern auch als diejenigen, die nur ein Placebo (also keinen aktiven Inhaltsstoff) verabreicht bekamen.
  • Cannabinoid-Rezeptoren sind neben Cannabinoiden selbst und den Enzymen, die für deren Abbau verantwortlich sind, wichtige Bestandteile unseres Endocannabinoidsystems. Cannabinoid-Rezeptoren sind im ganzen Körper verteilt, und über die zentrale regulative Rolle des Endocannabinoidsystems an einer Vielzahl physiologischer Prozesse beteiligt. Diese Prozesse wurden von einem Cannabinoid-Forscher so zusammengefasst: “Relax, Eat, Sleep, Forget and Protect” – kaum ein Bereich unseres Lebens also, der nicht auf die ein oder andere Weise davon berührt wird. Neben CB1 und CB2 Rezeptoren können Cannabinoide aber auch noch über andere Pfade ihre Wirkung entfalten. So wurde z.B. aufgrund der Erkenntnisse aus einer Studie vorgeschlagen, den Rezeptor „GPR55“ ebenfalls in die Klasse der Cannabinoid-Rezeptoren aufzunehmen.
  • Cannabis bezeichnet ursprünglich die Hanfpflanze – deren voller lateinischer Name lautet: Cannabis sativa L.. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird “Cannabis” allerdings darüber hinaus häufig verwendet, wenn die getrocknete weibliche Blüte gemeint ist. Getrocknete weibliche Blüten sind eines der möglichen Endprodukte, die sich aus der Cannabispflanze herstellen lassen und die zum Teil auch zu Rauschzwecklen verwendet werden. Seit die medizinische Anwendung von Cannabis auch in Deutschland wieder zur Normalität gehört, wird in diesem Zusammenhang häufig das Wort „Medizinalcannabis“ genutzt, um es von “normalem” Cannabis abzugrenzen, das oft nicht auf ärztliche Verordnung verwendet und aus nicht-offiziellen Quellen bezogen wird.
  • In der Pflanzenzucht bezieht sich Hybrid in der Regel auf Nachkommen, die aus der Kombination (Kreuzung) der Eigenschaften zweier Pflanzen aus unterschiedlichen, möglichst reinerbigen (Inzucht-)Linien entsteht. Die Nachkommen einer solchen Zucht, die F1-Generation, kombiniert dann im günstigsten Fall alle positiven Eigenschaften sowohl der Mutter-, als auch der Vaterlinie. Man spricht dann von Heterosis, bzw dem Heterosiseffekt. Bei Cannabis wird Hybrid auch verwendet, um deutlich zu machen, dass ein bestimmter Kultivar eindeutig weder dem Sativa- noch dem Indica-Spektrum zugeordnet werden kann. Ob und inwieweit all diese Kategorisierungen (Hybrid, Indica, Sativa) wissenschaftlich haltbar sind, ist nach wie vor Gegenstand reger Diskussionen. Hintergrund ist, dass durch die extrem lange Nutzungsgeschichte (10.000+ Jahre!) von Cannabis ursprüngliche Populationen, sog. Landrassen, nicht mehr existent sind, da durch den Menschen – ob beabsichtigt oder nicht – genetisches Material aus anderen geographischen Zonen und/oder Populationen eingekreuzt wurde. Deshalb, so argumentieren einige, sind  alle heute existenten Sorten (oder Kultivare) streng genommen als Hybride zu bezeichnen.
  • Cannabis sativa L., also Hanf oder einfach Cannabis steht für eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Cannabisgewächse (Cannabaceae). Innerhalb dieser Art lassen sich verschiedene Sorten (besser: Kultivare) voneinander abgrenzen. Diese unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihrer Wuchsform (dem sogenannten Morphotyp), sondern auch hinsichtlich ihres jeweils eigenen spezifischen Profils von Cannabinoiden und Terpenen -- dem Chemotyp. Das Profil einer Sorte ist dabei so individuell wie ein “chemischer Fingerabdruck”. In der Praxis bedeutet das vor allem, dass Cannabis längst nicht gleich Cannabis ist. Verschiedene Sorten lassen sich auf unterschiedliche Arten gruppieren; eine der gängigeren Unterteilungen erfolgt anhand des Gehalts der beiden “Haupt”-Cannabinoide THC und CBD. “Typ 1” beschreibt hierbei THC-dominante Sorten, mit “Typ 2” sind Sorten mit einem ausgeglichenen Verhältnis von THC zu CBD gemeint und CBD-dominante Sorten werden mit “Typ 3” angesprochen. Eine noch häufig anzutreffende, aber wissenschaftlich eher umstrittene Art der Klassifizierung unterschiedlicher Cannabissorten, ist die Unterteilung in “sativa” (bzw. sativalastig / sativa-dominant), indica (bzw. Indicalastig / indica-dominant) und Hybride. Der Effekt von “Sativas” wird von Anwendern oft als geistig aktivierend, anregend und auch stärker psychoaktiv beschrieben, der von “Indicas” hingegen als eher körperbetont, beruhigend und entspannend. Stellt man sich Indica und Sativa dabei als Enden eines Spektrums möglicher Effekte vor, liegen die sogenannten Hybride irgendwo in der Mitte, bieten dem Anwender also eine Mischung der o.g. wesentlichen Eigenschaften von Indicas und Sativas. Die Ursache für die teils sehr unterschiedlich wahrgenommenen Effekte verschiedener Sorten sind dabei aber nur zum Teil auf die unterschiedlichen Gehalte von Cannabinoiden zurückzuführen -- vor allem den Terpenen wird ein großer Einfluss auf die subjektive Effektwahrnehmung nachgesagt.
  • Cannabidiolsäure (A für engl. acid: Säure) ist einer der vielen Inhaltsstoffe von Cannabis. Auch wenn die nicht-saure Form, also CBD, sehr viel bekannter ist: die Pflanze selbst produziert beinahe ausschließlich die Säureform, also CBDA. Auch CBDA werden potenziell wünschenswerte Wirkungen nachgesagt, teilweise sollen diese sogar potenter sein, als die von CBD selbst. Die Forschung hierzu steckt allerdings noch in den Kinderschuhen.
  • Cannabigerol, oder kurz: CBG, ist eines von über 100 bekannten Cannabinoiden, die in der Cannabis- bzw. Hanfpflanze (Cannabis sativa L.) vorkommen. Etwas besonderes ist CBG dennoch, denn das in der Pflanze produzierte Ausgangsmolekül, die Cannabigerolsäure, ist gleichzeitig der Grundbaustein, aus dem in der Pflanze alle anderen Cannabinoide entstehen. Für Cannabigerol selbst wurden darüber hinaus auch unter anderem antibiotische Wirkungen gegenüber multi-resistenten Staphylococcus Aureus (MRSA) beobachtet – jedenfalls bei Mäusen.
  • Das Verdampfen (Vaporisieren) von Cannabiskonzentraten wird als Dabbing („Tupfen“) bezeichnet. Konzentrate liegen meist in Form von Wachsen oder harzigen Ölen vor. Diese werden auf ein stark erhitztes Metallstück („Nail“) aufgebracht, wo sie umgehend beginnen zu verdampfen. Die Dämpfe werden über eine Art Bong (Wasserpfeife) inhaliert. Auf diese Weise ist es möglich, sehr große Mengen Cannabinoide in sehr kurzer Zeit zu inhalieren. Aus medizinischer und/oder gesundheitlicher Sicht kann diese Art der Anwendung aber nicht empfohlen werden.
  • Eine anwendungsfertige Form oder Zubereitung, die unverändert eingenommen werden kann, wird auch als Darreichungsform bezeichnet. Andererseits kann dieser Begriff auch die Form eines Arzneimittels (Arzneiform) bezeichnen, die dann gegebenenfalls auch die Art der Anwendung mit einschließt. Die Arzneiform dabei muss nicht immer der endgültigen Zubereitung entsprechen.
  • Der Begriff Edible im Zusammenhang mit Cannabis meint essbare Lebensmittel, denen Cannabinoide hinzugefügt wurden. Meist ist damit vor allem THC gemeint. Bekannte Beispiele sind sogenannte Space Cakes, also cannabishaltiger Kuchen, oder Cannabisbutter (‘Cannabutter’). Unter neueren Entwicklungen in diesem Bereich erfreuen sich vor allem cannabinoidhaltige Weingummis großer Beliebtheit. Mit “Edibles” können darüber hinaus aber auch flüssige, also trinkbare, cannabinoidhaltige Lebensmittel, Kapseln und teilweise auch Öle und Tinkturen gemeint sein. Eine Besonderheit bei Edibles ist, dass es zwar bis zum Eintritt der Wirkung länger dauert, als wenn Cannabinoide inhaliert werden; allerdings hält die Wirkung dafür auch deutlich länger an. Genaueres hierzu erfährst du in unserem Beitrag zum Thema Wirkeintritt & Wirkdauer.
  • Endocannabinoide sind körpereigene, also vom eigenen Körper produzierte, Cannabinoide. Cannabinoide sind Teil des Endocannabinoidsystems. Zu den Endocannabinoiden gehören unter anderem 2-Arachidonylglycerol (2-AG) und N-Arachidonylethanolamid (AEA). AEA wird häufig auch als Anandamid bezeichnet, abgeleitet vom Sanskrit-Wort Ananda (“Glückseeligkeit”). Genau wie die Cannabinoide aus der Cannabispflanze (Phytocannabinoide) sind auch die körpereigenen Cannabinoide in der Lage, an entsprechende Cannabinoid-Rezeptoren (CB1, CB2) anzudocken, die überall im menschlichen Körper verteilt sind, um dort ihre Wirkung zu entfalten.
  • Durch das spezielle Zusammenspiel von Cannabinoiden und Terpenen kann eine spezielle pflanzliche Synergie entstehen, der sog. „Entourage-Effekt“. Terpene können dabei die Wirkung der Cannabinoide auf verschieden Weise beeinflussen (und umgekehrt). Hier zeigt sich also auch ein potenzieller Vorteil von Vollspektrumextrakten gegenüber Extrakten oder Ölen die ausschließlich CBD in Reinform enthalten. Bei letzteren fehlen potenzielle Synergiepartner; der Entourage-Effekt bleibt aus. Auch wenn sich das derzeit langsam ändert – Terpene gelten wegen ihres enormen Potenzials im Hinblick auf eine individuelle Therapiegestaltung mit Cannabisblüten und oder -Vollextrakten in der Cannabisforschung bisher noch als „vernachlässigte pharmakologische Schatztruhe“, wie es der „Entdecker“ des THC, Dr. Raphael Mechoulam, formulierte.
  • Viele Stoffe werden nicht in ihrer reinen Form verwendet, sondern in einem Gemisch, das neben dem Hauptbestandteil auch noch aus weiteren Stoffen, sog. Hilfsstoffen, besteht. Das fertige Gemisch wird dann als Formulierung bezeichnet. Hilfsstoffe können z.B. durch formgebende Eigenschaften die Anwendung erleichtern, die Herstellung effizienter machen oder, wie im Fall der liposomalen Formulierung unserer Hanf-Kapseln, die Bioverfügbarkeit verbessern.
  • CBD-Isolat ist ein kristalliner Feststoff bzw. Pulver, das aus annähernd reinem CBD besteht. Genau wie (Vollspektrum-)Extrakte kann Isolat aus CBD-haltigen Hanfpflanzen gewonnen werden. Bei der Extraktion und anschließenden Aufreinigung werden alle Bestandteile, die nicht CBD sind, beinahe vollständig entfernt, sodass das Endprodukt zu 99 % reines CBD enthält. Einerseits bedeutet das, dass Synergien und Potenziale nicht genutzt werden, die durch die Präsenz anderer wertgebender Inhaltsstoffe der Hanfpflanze entstehen. Andererseits kann die Anwendung von Isolat in bestimmten Situationen auch vorteilhaft sein, z.B. durch seine flexible Anwendung und den vergleichsweise niedrigen Preis.
  • Limonen gehört zur Stoffklasse der Terpene und kommt in höheren Konzentrationen, wie der Name schon vermuten lässt, u.a. in Zitrusfrüchten vor und ist für deren charakteristischen Geruch verantwortlich. Limonen wird gern als preiswerter Duftstoff, z.B. für Putzmittel eingesetzt, da Zitrusduft mit Frische und Reinlichkeit assoziiert wird. Darüber kommt es als pflanzliches Insektizid und in Konservierungsmitteln und Kosmetikprodukten zum Einsatz. Limonen gilt als stimmungsaufhellend, antidepressiv, immunstimulierend, antimikrobiell und wird hauttherapeutisch eingesetzt.
  • Bei der liposomalen Formulierung wird der wertgebende Bestandteil der Formulierung (z.B. CBD) in das Innere bzw. in die Doppelmembranschicht sogenannter Liposomen eingebracht. Der Vorteil einer solchen Formulierung ist unter anderem, dass Stoffe so besser vom Körper aufgenommen werden können, die in ihrer natürlichen Form ggf. schlecht bioverfügbar sind. Die Bioverfügbarkeit von z.B. CBD, also der Anteil des aufgenommenen CBDs, der den Blutkreislauf erreicht, kann hierdurch effektiv erhöht werden.
  • Als Medizinalcannabis wird in Deutschland meist Cannabis bezeichnet, das, nach Vorlage eines entsprechenden Rezepts, in der Apotheke erhältlich ist. Vor allem in der Abgrenzung zum normalen Cannabis (also ohne den Zusatz “Medizinal”), ist mit  Medizinalcannabis ein weitgehend standardisiertes pflanzliches Arzneimittel gemeint. Die Wirkstoffgehalte (THC und CBD) sind im europäischen Arzneibuch festgelegt und werden regelmäßig überprüft. Weiterhin muss mit Analysen belegt werden können, dass sich im fertigen Produkt keine Rückstände von Pestiziden befinden, die die zulässigen Höchstmengen überschreiten. Doch nicht nur das Cannabis selbst, sondern auch die Produktionsstätten muss strengen Anforderungen genügen und auch diese werden regelmäßig überprüft. Je nach Kontext kann Medizinalcannabis neben den getrockneten weiblichen Blüten, also dem “traditionellen” Endprodukt, auch die Pflanze selbst und andere daraus hergestellte Produkte, wie z.B. Extrakte, meinen.
  • MCT steht für medium-chain triglycerides (mittelkettige Triglyceride), also Triglyceride (Neutralfette), die mittelkettige Fettsäuren enthalten. Zu den mittelkettige Fettsäuren gehören Fettsäuren mit 6-12 Kohlenstoffatomen. Sie kommen unter anderem in Kokosfett, Palmkernöl und Butter vor, jedoch auf natürliche Weise nicht in Reinform, sondern in Mischung mit anderen Triglyceriden. Verwendung findet MCT-Öl vor allem in der Herstellung von Kosmetikprodukten, Lebensmitteln und Pharmazeutika. Allgemein gelten MCT-Öle im Sinne einer ganzheitlich gesundheitsfördernden Ernährung als wertvoller Nahrungsbestandteil. MCT-Öle können, im Gegensatz zu anderen Ölen unabhängig von Enzymen der Bauchspeicheldrüse metabolisiert werden, was ihren Einsatz bei verschiedenen (vor allem Stoffwechsel-) Erkrankungen erklärt. Auch im Rahmen einer ketogenen Diät, wie sie beispielsweise bei einigen pharmakoresistenten Formen der Epilepsie eingesetzt wird, eignen sich MCT-Fette ganz besonders.
  • Das Terpen Myrcen kommt sehr häufig im Reich der Pflanzen vor. In größeren Konzentrationen ist es z.B. in Kiefern, reifen Mangos, Fenchel, Wacholder, Ingwergewächsen, Hopfen und Dill zu finden. Und natürlich in Hanf bzw. Cannabis. Hier gilt es als Hauptverdächtiger für den sog. „Couch-lock“-Effekt, einen Zustand extremer körperlicher Entspannung, bei dem es dem/der Betroffenen unmöglich scheinen kann, sich von der Couch zu erheben (Spoiler: Es klappt dann meistens doch). Pharmakologisches Interesse gilt vor allem den antiphlogistischen (entzündungshemmenden), schmerzstillenden und den entspannend bis sedierenden Eigenschaften von Myrcen. Fun Fact: Falls ihr schon immer mal ohne viel Aufwand Borkenkäfer anlocken wolltet ist Myrcen eure Rettung, denn für den Käfer ist dieses Terpen ein geradezu unwiderstehlicher Botenstoff (Pheromon).
  • Im heutigen Sprachgebrauch meint Pestizid jedwedes Mittel, dass zum Schutz (meist von Pflanzen) gegen Schädlinge eingesetzt wird. Thematisiert werden Pestizide vor allem im Kontext von Pestizid-Rückständen in Produkten (meist Nahrungsmitteln). Für in der EU zugelassene Pestizide gibt es in der Regel Höchstmengen sowohl für die angewendete Menge eines Pestizids, als auch für Pestizid-Rückstände, die im Zwischen- oder Endprodukt vorhanden sein dürfen.
  • Psychoaktive oder psychotrope Substanzen sind alle Substanzen, die in der Lage sind, die menschliche Psyche zu beeinflussen. Die herbeigeführte Beeinflussung kann sehr unterschiedliche Formen annehmen und auch in ihrer Intensität große Unterschiede zeigen. Das Spektrum reicht dabei von einer kaum wahrnehmbaren Anregung oder Entspannung, bspw. durch einen Schluck Kaffee am morgen, bis hin zu einer weitgehend vollständigen Veränderung des Bewusstseins, z.B. durch Psychedelika (LSD, Psilocybin, DMT und Co.). Ob die Veränderung dabei als positiv oder negativ erlebt wird, hängt von einer ganzen Reihe verschiedener Faktoren und nicht zuletzt vom Nutzer selbst ab. Auch Psychopharmaka gelten als psychoaktive bzw. psychotrope Substanzen – der Begriff allein sagt also noch nichts über die Legalität oder Illegalität einer Substanz aus. Die weltweit am häufigsten konsumierte psychoaktive/psychotrope Substanz ist Koffein. Koffein gehört zur Gruppe der Stimulanzien. Kakao enthält mit Theobromin eine dem Coffein strukturverwandte Substanz, ebenfalls ein weltweit häufig konsumiertes Stimulans.
  • Hiermit ist eine Applikations- bzw. Verabreichungsform eines Stoffes gemeint. Der Stoff wird hierbei unter die Zunge gegeben (sub  “unter”, lingua “Zunge”). Die Schleimhaut unter der Zunge ist besonders dünn und gut durchblutet, was die rasche Aufnahme von Stoffen in die Blutbahn ermöglicht.
  • Terpene und Terpenoide sind sehr kleine Moleküle, die zum Teil sehr potent sind und daher schon in äußerst geringen Dosen eine Wirkung entfalten können. Terpene kommen in der Natur in großer Vielfalt vor und sind nicht nur bei Cannabis verantwortlich für Aroma und Geschmack. Die Konzentration verschiedener Terpene, das sog. Terpenprofil, ist ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal verschiedener Cannabisblütensorten. Terpene und Cannabinoide können in einer speziellen Form pflanzlicher Synergie zusammenwirken, was dann auch als „Entourage-Effekt“ bezeichnet wird. Zu den häufigsten und bekanntesten Terpenen in Cannabis gehören u.a. Limonen, Myrcen, Linalool, α-Pinene, Caryophyllene und Humulen.
  • Eine Tinktur ist ein alkoholischer Extrakt. Nach Europäischem Arzneibuch darf bei der Extraktion ausschließlich Ethanol in bestimmten Konzentrationen (für gewöhnlich zwischen 20 und 60%) als Lösungsmittel eingesetzt werden.
  • Mit topischer Anwendung ist eine Applikations- bzw. Verabreichungsform gemeint, die örtlich begrenzt erfolgt und mit der dementsprechend ein ebenfalls örtlich begrenzter Effekt beabsichtigt wird. Das klassische Beispiel für eine topische Anwendung ist ein schmerzstillendes Sport-Gel, das auf oder in der Nähe eines schmerzenden Gelenks aufgetragen wird, damit es dort seine (z.B. zusätzlich wärmende) Wirkung entfalten kann.
  • Ein Vaporisator nutzt Wärme, um die Verdampfung (Vapor = Dampf) von Wirkstoffen zu ermöglichen. Damit es nicht zu einer Verbrennung kommt, bei der unerwünschte und oft toxische Nebenprodukte entstehen, wird dabei nur so viel Wärme erzeugt, dass die gewünschten Inhaltsstoffe verdampfen. Vaporisatoren werden u.a. genutzt, um aktive Inhaltsstoffe (Wirkstoffe) aus Arzneipflanzen verfügbar zu machen, so auch von Cannabis. In der Regel werden hierbei Temperaturen zwischen 180°C und 210°C empfohlen. Der Siedepunkt von THC liegt bei 157°C, der von CBD ist etwas höher (160°C - 180°C). Vaporisatoren können die Wirkstoffe der Cannabispflanze sicher und effektiv verfügbar machen. Bei Vaporisatoren muss zwischen Geräten zur Verdampfung von trockenem, meist pflanzlichem, Material und Geräten zur Verdampfung von sog. “Liquids” unterschieden werden. Letztere sind vor allem im Zusammenhang mit Nicotin als Alternative zum Rauchen von Zigaretten bekannt geworden.
  • Wie der Name zumindest bei den Botanikern und Lateinern unter euch vermuten lässt, kommt dieses Terpen in großen Mengen z.B. in Kieferngewächsen (lat. Pinus) vor (u.a. Pinien, Tannen, Fichten und natürlich Kiefern). Aber auch Myrte, Dill und Kümmel enthalten hohe Konzentrationen von Myrcen. α-Pinen wird mit geistiger Frische und Klarheit assoziiert. Diese Eigenschaft macht sich der japanische Brauch des „Waldbadens“ (Shinrin yoku) zunutze – die Praktizierenden „baden“ sozusagen in der Waldluft, die mit α-Pinenen gesättigt ist und machen so bewusst Gebrauch von deren klärenden Wirkung auf den Geist. Darüber hinaus gibt es Hinweise auf antiphlogistische (entzündungshemmende), bronchienerweiternde und gedächtnisunterstützende Effekte von α-Pinen.
Illustration by Thomas Lateur
Illustration by Thomas Lateur
#sleep

10 Tipps für besseren Schlaf mit CBD

12/02/2020 9 MIN. LESEZEIT Katharina Schweigert
12/02/2020 9 MIN. LESEZEIT Katharina Schweigert

Erholsamer Schlaf ist der Wunsch vieler Menschen. Verständlich! Leben wir doch in extrem stressigen Zeiten. Und seitdem CBD auch in Deutschland in verschiedensten Produkten enthalten ist und hier oft von einer schlaffördernden Wirkung gesprochen wird, wollen wir hier mal für Aufklärung sorgen. Falls auch du dich fragst, ob dir CBD zum Einschlafen helfen könnte, dann bist du in diesem Ratgeber hier richtig. Und falls du bereits bei der Netz-Recherche auf dubiose Ratgeber zum Thema „Die ideale CBD Öl Einschlafen Dosierung“ oder eine „CBD Schlaf Studie“ gestoßen bist, in der dir über CBD Schlaf Erfahrungen angeblicher Testkandidaten unglaubliches versprochen wird, vergiss das alles mal wieder schnell.

Statt dich mit falschen Versprechen zu locken, wollen wir für dich das Thema erholsamer Schlaf so aufschlüsseln, dass du verstehst, wie du dein Schlafverhalten optimieren kannst. Hier geht es jetzt auch nicht um klassische Dosierungstipps, in welchen Mengen CBD Öl einschlafen fördert oder welche CBD Schlaf Erfahrungen unsere Kunden mit unseren Produkten erreichen.

Auf einen Blick - 10 Tipps für besseren Schlaf mit CBD

  1. Schlafprobleme erkennen
  2. Lass dich von Hilfsmitteln unterstützen
  3. Klassische Schlaftabletten und Co
  4. Kenne deine Werkzeuge!
  5. CBD zum Einschlafen?
  6. Schlafen und Einschlafen kann man trainieren!
  7. Coffein-Junkies müssen wir enttäuschen
  8. Wer ist hier der Boss?
  9. Dokumentiere, wie du deine Tage „beendest“
  10. Schlafrituale verändern


Tipp 1: Schlafprobleme erkennen – der erste Schritt zur Schlafoptimierung

Bevor wir jetzt ins Thema einsteigen und dir unsere Tipps liefern, wie du mit der Anpassung deiner abendlichen Rituale und CBD für besseren Schlaf sorgen könntest, müssen wir einen wichtigen Aspekt ansprechen: Wir unterscheiden zwischen klassischen Schlafproblemen und sogenannten Schlafstörungen. Schlafprobleme entstehen in der Regel durch Stress, Sorgen, Überforderung oder einfach einen ungesunden Lebenswandel. Mediziner sprechen von einer Schlafstörung, wenn du regelmäßig nachts aufwachst und nicht mehr wieder einschlafen kannst. Oder generell überhaupt keine Ruhe findest und Einschlafen zur Tortur wird.

In dem Fall bist du in unserem Ratgeber falsch. Dann führt dich dein Weg zu deinem Hausarzt. Damit lösen wir gleich mal die erste falsche Annahme: Ja, es wäre möglich, mit CBD Schlafprobleme zu bekämpfen. Liegen die Ursachen für den Schlafmangel bei medizinischen Problemen wie zum Beispiel der Verarbeitung von Traumas oder psychischen Erkrankungen, muss zuerst dieses Problem aus dem Weg geschaffen werden, bevor eine Schlafoptimierung stattfinden kann.

Tipp 2: Lass dich von Hilfsmitteln unterstützen

Als letztes Ritual vor dem Schlafengehen wäre super, wenn du etwas findest, dass dich so richtig entspannt. Hier kannst du durchaus zu Hilfsmitteln greifen. Kein Alkohol oder andere Dinge, die dich zwar müde machen, einen erholsamen Schlaf gleichzeitig aber unterbinden. Oder dank denen du am Morgen total fertig aufwachst. In der kalten Jahreszeit funktioniert zum Beispiel ein warmes Bad richtig gut. Hier solltest du für ein passendes Setting sorgen.

Unseren weiblichen Lesern muss ich das nicht erklären, die Männerwelt passt kurz auf: Wenn du dich in einer warmen Badewanne erholen willst, richtest du dir dein Badezimmer entsprechend ein. Es geht nur darum, dass du dich dabei wohlfühlst. Für den Badegenuss selbst, kannst du unsere Vaay Badekugel in die Wanne werfen. Das enthaltene CBD und die Terpene könnten dich dann beim endgültigen Abschalten zusätzlich unterstützen.

Tipp 3: Klassische Schlaftabletten und Co sind ein No-Go!

Treten Schlafprobleme auf, zum Beispiel wegen Stress, greifen viele Menschen heutzutage zu klassischen Schlaftabletten oder Schlaftropfen. Davon halten wir wenig. Denn sie besitzen so viele Nachteile, dass deren Anwendung in unseren Augen suboptimal ist. Angefangen von einer körperlichen Gewöhnung an das Schlafmittel, bis hin zur psychischen und auch körperlichen Abhängigkeit gibt es hier noch eine ganze Reihe weiterer Nebenwirkungen, die einen von der Einnahme abhalten sollten.

Im Grunde genommen sind das Hilfsmittel, die ein Mediziner verwendet, wenn bei euch medizinische Gründe für eine Schlafmangel vorliegen oder euch vom Einschlafen abhelfen. Da wir hier aber über klassische Schlafprobleme sprechen, solltest du dir überlegen einen alternativen Weg einzuschlagen. Genau dann wirst du schon mal auf das Thema „Unterstützt CBD Öl einschlafen tatsächlich?“ gestoßen sein.

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Tipp 4: Kenne deine Werkzeuge!

Was passiert bei einer Schlafstörung eigentlich genau. Einfach ausgedrückt sorgt dein körpereigenes Cannabinoid-System dafür, dass du „richtig“ funktionierst. Ist dieses System in irgendeiner Art geschwächt, hat es Probleme, für eine einwandfreie Funktion deiner Körper-Systeme zu sorgen. Genau hier könnte CBD zum Einschlafen helfen. Denn beim klassischen CBD sprechen wir im Grunde über ein externes Cannabinoid, das du deinem körpereigenen Cannabinoid-System zuführst.

Dabei übernimmt dieses eine Neurotransmitteraufgabe, in dem es mit deinem persönlichen Endocannabinoid-System interagiert und diese sozusagen bei dessen Aufgaben unterstützt. Einfach ausgedrückt: So könntest du deinem Körper helfen, das System im Gleichgewicht zu halten und auch für ein funktionierendes Schlafverhalten zu sorgen. Erfahre mehr zum Endocannabinoid System in unserem Hanf-Wiki Beitrag "Endocannabinoid System: Spannende Funktionen und Cannabidiol"

Tipp 5: CBD zum Einschlafen?

Wir sprechen im Grunde eigentlich über das klassische Gegenteil von Schlafmedikamenten. Schlaftabletten, einfach ausgedrückt, knocken dich aus. Das kann bei andauernder Schlaflosigkeit helfen, löst aber keine Ursachen. Cannabinoide in Verbindung mit Melatonin hingegen können deinen Schlaf fördern und gleichzeitig dabei helfen, die „Angst vor dem Nicht-Schlafen-Können“ zu reduzieren. Dabei kommt eine Kombination unterschiedlicher Elemente zum Tragen.

Wie angesprochen unterstützen die externen Cannabinoide dein körpereigenes Cannabinoidsystem wieder in Einklang zu kommen. Das könnte dir langfristig helfen, besser und erholsamer zu schlafen. CBD aus Hanf gewonnen enthält zum Beispiel auch sogenannte Terpene. Einfach ausgedrückt, könnten sie dich zusätzlich beruhigen, deine Muskeln entspannen und auch leichte Ängste lindern. Gleichzeitig beschleunigen sie die Wirkung der eigentlichen Cannabinoide. So enthält zum Beispiel CBD Terpinolene. Diesen Bestandteile findest du zum Beispiel auch in Salbei und Rosmarin. Möchtest du mehr zum Thema CBD und Terpene erfahren? In unserem Hanf-Wiki beantworten wir für dich die wichtigsten Fragen zum Thema Terpene: "Was sind Terpene? Und was hat das mit CBD zu tun?"

Wie sieht dann die CBD Öl Dosierung aus?

Wir haben dir in diesem Ratgeber erklärt, wie du dein Schlafverhalten und deinen Schlaf optimieren kannst. Selbstverständlich könntest du das Ganze noch erweitern und auf andere CBD Produkte von uns zurückgreifen. Vor allen Dingen dann, wenn du jetzt nicht jeden Abend Lust auf ein Bad hast. Aber was ist die richtige CBD Öl Dosierung? Die ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Es gibt hier verschiedene CBD Schlaf Studien, welche die CBD Schlaf Erfahrungen der Testkandidaten vorstellen. 

Bei melatoninhaltigen CBD-Sprays solltet ihr euch wie bei allen anderen Ergänzungsmitteln an die Dosierungsanleitung halten. Diese variiert je nach Produkt und Inhalt. Die Annahme, viel hilft viel, ist hier vollkommen verkehrt. Im Idealfall wird das CBD Öl zum Einschlafen eineinhalb bis 2 Minuten unter der Zunge gehalten, bevor die Tropfen geschluckt werden. Der VAAY Night Melatonin Spray mit Hanfextrakt sollte beispielsweise 30 Minuten vor dem Einschlafen eingenommen werden. Die empfohlene Dosierung liegt dabei bei 5 Pumpstößen.

Tipp 6: Coffein-Junkies müssen wir enttäuschen

Bis jetzt klingt das alles super, oder? Wir wollen hier ganz ehrlich zu dir sein: Wenn du zu den Menschen gehörst, die sich jeden Tag mehrere Liter Kaffee und eine halbe Palette Energydrinks gönnen, müssen wir dich enttäuschen. Dann wird selbst die höchste CBD Öl Dosierung keine Wirkung erzielen. Wir stellen dir hier kein Wundermittel vor, dass dich binnen Sekunden runterbringt. CBD Schlaf-Unterstützung hingegen könnte funktionieren, wenn du dich nicht anderweitig aufputscht. Wichtig dabei ist aber, dass wir nur über ein kleines Element der kompletten Schlafoptimierung sprechen.

CBD und Kaffee

Erst im Zusammenspiel mit anderen Faktoren würde die richtige CBD Öl Dosierung ihre Wirkung entfalten können. Wenn du dich für Themen wie bessern Schlaf, die Verhinderung von Schlafstörung und Hilfsmitteln wie Cannabidiol oder Melatonin interessierst, bist du schon auf dem richtige Weg. Nun gilt es, die verfügbaren Werkzeuge sinnvoll einzusetzen.

Tipp 7: Schlafen und Einschlafen kann man trainieren!

Machen wir uns nichts vor: Job & genereller Leistungsdruck setzen dich und deinen Körper vor eine echte Challenge. Und wenn es darum geht, möglichst schnell auf Touren zu kommen bzw. kleinere Downs mit Kaffee & Co zu überbrücken, sind wir Meister darin, Körper und Geist wie gewünscht funktionieren zu lassen. Unterstützende „Helfer“ gibt es da in Massen. Ein Aspekt, den viele beim Skalieren ihrer Leistungsfähigkeit vergessen, ist der Schlaf. Dabei ist sogenannte Schlaf-Optimierung eine der einfachsten Möglichkeiten, um seine Leistungsfähigkeit zu steigern und den täglichen Stresslevel einfach wegzustecken.

Und ja, Schlaf-Optimierung ist kein esoterischer Firlefanz, sondern ein Werkzeug, auf das eine Vielzahl Profi-Sportler und Athleten seit Jahren zurückgreifen. Aber wie genau werde ich zu meinem persönlichen Schlaftrainer, der seinen Schlaf trainiert und so zukünftig das Maximum aus der Ruhepause rausholt?

Tipp 8: Wer ist hier der Boss? Zukünftig bestimmst du, wann Zeit zum Einschlafen ist

Wir fangen mal mit den Basics an. Schlaf bietet deinem Körper die Möglichkeit, sich zu erholen. Klingt trivial, ist aber so. Einfach ausgedrückt, kommt dein Körper zur Ruhe, der Bewegungsapparat erholt sich und auch euer Gehirn switched in den Standby-Mode. Alles Aspekte, auf die ein gesunder Mensch nicht verzichten kann. Sind erst mal zwei Nächte durchgemacht, funktioniert kein Mensch mehr effizient.

Einfaches Beispiel: Wenn du abends auf der Couch vor dem TV liegst, wirst du langsam müde. Dein Körper sagt dir, dass er jetzt schlafen möchte. Und genau hier setzen wir jetzt an. Wir wollen zukünftig unser Schlafverhalten optimieren. Oder anders ausgedrückt: Nicht dein Körper soll dir sagen, wann es Zeit zum Schlafen ist, sondern du legst den Zeitpunkt fest und dein Körper richtet sich danach.

Tipp 9: Dokumentiere, wie du deine Tage „beendest“

Ähnlich wie bei anderen körperlichen Bedürfnissen, ist es auch möglich, seinen Schlaf zu kontrollieren. Erstelle dafür einfach einen Plan im Kopf. Wie sehen deine Abende aus? An Werktagen verlässt du das Office am späten Abend, dann gibt’s noch schnell einen Snack auf dem Nachhauseweg und du lässt dich in deine Couch fallen. Irgendwann nickst du ein. Falls du dich hier wieder findest, lies unbedingt weiter. Was passiert hier genau?

Dein Körper erkennt die abendlichen Rituale wie die letzte Mahlzeit oder den Wechsel in den persönlichen Stand-by-Modus als Signale den Tag zu beenden. Diese Rituale lassen sich optimieren bzw. so sinnvoll kombinieren, dass du einfacher einschläfst und dich während dem Schlaf auch besser erholst.

Tipp 10: Oft musst du für die Schlafoptimierung nur ein paar „Rituale“ verändern

Wir optimieren jetzt einfach mal das vorgestellte Beispiel: Den Weg nach Hause wirst du nicht umgehen können. Überlege mal, ob du diese kurze Strecke etwas bequemer mit Bus, Auto oder Bahn zurücklegen kannst. Warum? Wir wollen den abendlichen Spaziergang zeitlich anders bzw. zeitlich sinnvoller für unsere Schlafoptimierung legen. Weitergeht es mit dem Abendessen. Wir sind hier keine Moralapostel und wollen dich vom leckeren Snacks auf keinen Fall abhalten. Wir wollen den Schlaf optimieren und nicht unser Essverhalten.

Jetzt bist du gefragt: Überleg mal, mit welchen abendlichen Beschäftigungen du deinem Körper und Kopf sagen kannst, wir fahren jetzt runter und wechseln in den persönlichen Flugmodus. Serien-bingen ist da jetzt nicht gerade die ideale Abend-Beschäftigung. Komplett auf euren TV-Genuss müsst ihr nicht verzichten. Legt hierfür ein bestimmtes Zeitfenster fest. Zum Abschluss des Abends und um den Körper endgültig zu erklären, dass der Tag vorbei ist, kannst du jetzt einen kleinen Spaziergang um den Block machen.

Das ist für Sportmuffel absolut ausreichend. Und für die jetzt auch keine zu große Herausforderung, da wir den Nachhauseweg aus dem Büro anders gelöst haben. Es geht nicht darum, eine ausgiebige Fitness-Session einzulegen, in der du deinen Körper müde machst. Es geht vielmehr um Rituale, an die du dich gewöhnst und an denen dein Körper erkennt: "Wir gehen jetzt gleich schlafen." Meditieren kann deinen Körper und Geist ebenfalls beruhigen. Dabei kannst du eine bequeme Sitzhaltung einnehmen oder dich auf eine Yogamatte legen. Wir zeigen dir in unserem Blogbeiträgen zum Thema Meditation und Entspannung auf, welche Wege zur inneren Mitte führen können.

Das war noch nicht alles! Wir schätzen mal, bis jetzt kannst du uns folgen. Wir haben unsere bisherigen abendlichen Rituale gegen Elemente ausgetauscht, die sich positiv auf unseren Schlaf- und auch unser Einschlafverhalten auswirken. Das war’s aber noch nicht. Wer seinen Schlaf optimieren möchte bzw. zukünftig besser schlafen will, muss auch im Schlafzimmer ein paar Veränderungen vornehmen. Hier gibt es ein paar absolute No-Gos.

Ein laufender Fernseher soll dich nicht beim Einschlafen unterstützen. Wenn du dir das bereits angewöhnt hast, ist das wahrscheinlich eine der größten Herausforderungen, sich das wieder abzugewöhnen. Falls dich jetzt die absolute Stille im Schlafzimmer stört, greifst du auf Entspannungsmusik oder Entspannungsgeräusche zurück. Die bekommst du mittlerweile kostenlos über entsprechende Apps auf deinem Smartphone.

Der zweite Punkt ist, dass im Schlafzimmer komplett auf blaues Licht verzichtet wird. Auch wenn die LED-Beleuchtungen aktuell total beliebt sind, stellst du sie in der Nacht ab. Blaues Licht ist der größte Feind deines Schlafs.

Zu guter Letzt kontrollierst du die Temperatur in deinem Schlafzimmer. Es gibt eine ganze Reihe Schlafstudien, die Temperaturen rund um die 17-19° empfehlen. Mehr sollte es nicht sein. Wenn du all diese Aspekte angepasst hast, dann hast du für ein nahezu perfektes Set-up für einen erholsamen Schlaf gesorgt. 

 

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