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Hanf Wissen

Wirkt CBD berauschend?

CBD wirkt nicht berauschend. Diese Annahme ist falsch. Im doppelten Sinn. Berauschende Substanzen wirken auf unseren Geist. Sie verändern den Realitätsbezug und die Wahrnehmung. Cannabidiol (CBD) wirkt genauso wie Schokolade und viele andere Substanzen. Das heißt: Das sogenannte Wunderzeug bringt dich im Gegensatz zu THC nicht drauf, sondern wieder auf Spur. 

Wirkt CBD berauschend? - 5 Mythen über Cannabidiol

  1. Mythos: CBD wirkt berauschend
  2. Mythos: CBD wirkt im Grunde immer gleich
  3. Mythos: Es ist egal, aus welcher Cannabis-Pflanze CBD gewonnen wird
  4. Mythos: Bei mir wirkt CBD nicht, denn ich kann nichts spüren
  5. Mythos: CBD hat keine Nebenwirkungen

     

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1. Mythos: CBD wirkt berauschend

Tja. Viele beschreiben CBD als nicht berauschend. Warum? Weil es sich so leichter von der Wirkung von THC abgrenzen lässt. THC wiederum ist psychotrop. Der feine Unterschied: Mit THC kommst du drauf. Es lässt uns weinen oder lachen. Es beflügelt manche, andere macht es ängstlich, andere vergessen einen üblen Tag oder haben plötzlich Heißhunger. Kurzum: Es verändert deine Wahrnehmung sofort spürbar und intensiv.

CBD ist die andere Seite von Cannabis. Die Sanfte. Manche sagen "Die Gute". CBD hat keine der Eigenschaften, die die Wahrnehmung verändern. CBD wirkt subtil und indirekt.

THC wirkt psychotrop.

Psychotrop heißt, dass es das zentrale Nervensystem beeinflusst. Es aktiviert bewusst das Seelenleben, Verhalten und Stimmung. Ursprünglich diente es der Beschreibung psychedelische Substanzen. Ergo: Während THC genau das tut, macht CBD genau das nicht. VAAY macht dich nicht high. VAAY bringt dich auf Spur. Erfahre mehr zu den Unterschieden zwischen THC und CBD sowie deren Wirkung in unserem Hanf-Wiki Beitrag: CBD vs. THC: Was ist der Unterschied?

CBD wirkt nicht psychotrop. Also alles Gute - ohne das Schlechte ...

CBD hat keine psychotrope Wirkung. Es balanciert lediglich deine Emotionen und ist perfekt für entspannte Momente! Das gilt übrigens für jede Form von CBD. Denn laut verschiedenen Studien in dem Bereich fühlt man sich nach dem Konsum vielleicht etwas entspannter oder weniger ängstlich. Und das ist gut so und ein gewollter therapeutischer Effekt.

Nicht umsonst erklärt die WHO in einem Bericht, dass CBD für den menschlichen Verzehr unbedenklich ist. Quintessenz: CBD ist nicht toxisch. Hanf hat eine gute Seite. 

2. Mythos: CBD wirkt im Grunde immer gleich

All wrong! CBD ist nicht gleich CBD. Je nach Zusammensetzung der Produkte, Darreichungsform, Formeln und Art des CBDs gibt es starke Unterschiede.

Angefangen damit, ob es sich um ein Vollspektrum-Produkt oder um ein Isolat handelt. In einem Vollspektrum-Produkt ist alles drin aus der Hanfpflanze: eine Vielzahl an Cannabinoiden, Terpenen und Flavonoiden. Cannabidiol hat schon allein eine Vielzahl positiver Wirkungen auf den Körper. Doch verstärken sich die verschiedenen Bestandteile, die ein Vollspektrum-Produkt enthält, gegenseitig. Der Körper verarbeitet die Cannabinoide effektiver. Es entsteht ein sogenannter „Entourage-Effekt“. Und genau diese Zusammensetzung aus verschiedensten Wirkstoffen macht die Pflanze so potent.

Je mehr, desto besser

CBD Isolat enthält zu über 99% nur das reine CBD. Keine Terpene, keine anderen Cannabinoide, keine Flavonoide. CBD Isolat ist das reine, chemisch isolierte CBD. Es ist oftmals neutraler vom Geschmack, schmeckt weniger nach der natürlichen Pflanze, ist oftmals in Kristallform oder als klares Öl erhältlich. Sprich: Weniger Natürlichkeit, weniger Power und weniger Geschmack. 

3. Mythos: Es ist egal, wie und woher das CBD gewonnen wird

Apropos Cannabis-Produkte: Es ist auch entscheidend, welchen Ursprung beispielsweise das CBD-Öl hat. Die Mehrzahl der Produkte stammen aus der echten Cannabis Pflanze, wie beispielsweise der Vollspektrum-Hanfextrakt. Dennoch gibt es auch einige wenige komplett synthetische Produkte. Dazu werden entweder Bakterien und Hefen oder auch verschiedene, andere Pflanzen genutzt, um das CBD zu synthetisieren. Dieser Prozess entspricht jedoch nicht dem klassischen Extraktionsprozess und das Produkt hat später nicht den gleichen Wirkungsgrad. Es wurde quasi in einem Reagenzglas gezüchtet. Ähnlich wie bei einer Bluse aus Seide oder Polyester: Die natürliche Variante gewinnt haushoch in Optik, Qualität und Trageeigenschaften.

Ebenso bestehen Unterschiede in der Qualität der Pflanzen, die zur Extraktion eingesetzt werden. Ähnlich wie bei Rindfleisch aus Massentierhaltung und vom Bio Angus Rind besteht ein himmelweiter Unterschied zwischen industriellen und ökologischen Cannabis-Anbau sowie zwischen den verschiedenen Sorten (“Strains”) von Hanf bzw. Cannabis.

Viele industriell gezüchtete Pflanzen (“Nutzhanf”) wachsen stängelig. Sie wurden historisch für ihre Fasern, Samen und Öl gezüchtet. Keine grüne Pracht, sondern wenig Blüten zeichnen ihn aus. Dazu kommt, dass diese oftmals männliche Cannabis-Pflanzen sind. Sie enthalten nur wenig CBD, wenige andere Cannabinoide und genauso wenig vorteilhafte Verbindungen und Terpene. Hier entlang zu: Was sind Terpene?

Im Gegensatz dazu zeigen sich andere Strains und ökologisch angebaute Varianten als blütenreich, weiblich, CBD-reich und voller gesunder Bestandteile.

Dazu kommt, dass Pflanzen Bioakkumulatoren sind. Das heißt, sie nehmen Pestizide und Schwermetalle über den Boden auf, in dem sie wachsen. Bei der Extraktion von CBD und den anderen Komponenten gelangen diese Kontaminationen in das Endprodukt. Da industrieller Cannabis weniger potent ist, steigt der Rohmaterial-Einsatz und damit auch das Risiko von Verunreinigungen.

4. Mythos: Bei mir wirkt CBD nicht, denn ich kann nichts spüren

Nun ja, das kann daran liegen, dass du dir versehentlich minderwertiges CBD-Öl eingenommen hast. In den Unweiten des Internets ist alles möglich. Es gibt bereits dokumentierte Fälle, in denen das verkaufte CBD-Öl gar kein CBD enthielt!

Qualität ist damit schon mal der erste Punkt, warum du nichts spüren kannst. Deswegen schau dir den Online-Shop genau an. Und ja, billig ist meist schlecht.

Zweiter Punkt: Du hast einfach zu wenig genommen. Jeder Körper und jedes Endocannabinoid-System reagiert anders. Die benötigte und effektive Menge variiert frappierend von Person zu Person. 

Dritter Punkt: Nicht alle wirksamen Mittel für deinen Körper fühlst du auch. Merkst du es etwa, wenn du Vitamin C, D oder Zink nimmst? 

Wer größere gesundheitliche Defizite hat, für den ist es ratsam, schneller auf höhere Dosen zu setzen. Entsprechend spüren diese Personen auch dramatischere Effekte, während Menschen mit einem durchschnittlichen Gesundheitszustand eher ihr Level halten und sanft unterstützen. Und ob du weniger krank bist, das spürst du meist erst nach einem Jahr, wenn sich deine Krankschreibungen reduzieren. 

Außerdem finden viele therapeutische Effekte langsam und im Hintergrund statt. Es hat sich gezeigt, dass CBD unfassbar vielfältig wirkt und die Homöostase unterstützt. Es ist System-regulierend und ausgleichend. Es bringt dich auf Spur. Selbst wenn du nichts spürst, hat CBD positive Auswirkungen auf den Körper. 

5. Mythos: CBD hat keine Nebenwirkungen

Keine Wirkung ohne Nebenwirkungen! Was klingt wie ein lästiger Kalenderspruch bestätigt sich auch bei Cannabidiol. 

Erster Tipp vorab: Wenn du sichergehen willst, nehme kein CBD gleichzeitig mit Pharmazeutika.

Ja. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und anderen Aufsichtsbehörden stufen CBD ein als sichere Substanz ein mit einem geringen Risiko. Es ist nicht berauschend, nicht toxisch und macht nicht abhängig.

Dennoch, auch Cannabidiol hat Nebenwirkungen und die solltest du kennen. Dies ersetzt zwar keinen Arztbesuch, doch hier ein paar wissenschaftliche Fakten.

Das heilsame Öl senkt beispielsweise den Blutdruck und den Bedarf an Insulin im Körper. Klingt erst mal angenehm. Dennoch gilt für Menschen, die entsprechende Medikamente nehmen, dass sie ihre Dosierung eventuell anpassen sollten. 

Außerdem empfiehlt es sich, CBD nicht mit anderen Medikamenten gleichzeitig einzunehmen. Warum? Weil Cannabinoide bestimmte Stoffwechselenzyme in der Leber beeinflusst, die für den Abbau von Medikamenten verantwortlich sind. Trenne also die Einnahme von Cannabidiol und deine Medikamente. 

Weitere mögliche Nebenwirkungen von CBD: 

  • Trockenheit im Mund
  • Abfall des Blutdrucks
  • Es verringert Hungergefühle
  • Schläfrigkeit
  • Schlafprobleme und Schwierigkeiten beim Einschlafen

Jetzt, da du ein CBD Experte bist, schau dir unsere CBD-Produkte an. Sie sind reich an CBD sowie anderen Wirkstoffen, enthalten keine gesundheitlich bedenkenswerten Belastungen und werden damit dem CBD Hype gerecht.

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