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#Science

CBD vs. THC: Was ist der Unterschied?

24/05/2022 9 MIN. LESEZEIT Tim Dresemann
24/05/2022 9 MIN. LESEZEIT Tim Dresemann

CBD und THC sind wohl die zwei prominentesten unter den über 100 Cannabinoiden, die aus der Hanfpflanze (Cannabis sativa L.) gewonnen werden. Ihren Ruhm haben die beiden Cannabinoide allerdings aus sehr unterschiedlichen Gründen erlangt: Ist THC geradezu als berauschende Komponente in Cannabis berüchtigt, macht CBD momentan als legales, praktisch nebenwirkungs- und rauschfreies Wundermittel von sich reden (was davon einer kritischen Betrachtung standhält, könnt ihr zum Beispiel hier lesen). Bevor wir in diesem Artikel aber die Unterschiede von THC und CBD erläutern, schauen wir uns zunächst an, was beide Substanzen gemeinsam haben.

CBD & THC - GEMEINSAMKEITEN

Wie schon erwähnt, werden CBD und THC aus der Hanfpflanze (Cannabis sativa L.) gewonnen. Am größten ist die Konzentration beider Substanzen (und auch aller anderen Cannabinoide) in den Harztröpchen, die von den haarähnlichen Strukturen (Trichomen) auf der Oberfläche der weiblichen Hanfpflanze abgegeben werden. Hier finden sich auch die sogenannten Terpene, die nicht nur fürs Aroma der Blüten des Hanf zuständig sind, sondern zusammen mit den Cannabinoiden angebliche eine ganz spezielle Art Synergie entfalten können: Den sogenannten “Entourage Effekt”.

Warum die Pflanze so viel Energie und Nährstoffe in die Produktion dieser Cannabinoide steckt, ist nicht vollständig geklärt, meist wird jedoch eine Schutzfunktion angenommen.

Das Harz, so die Vermutung, fungiert durch seine chemischen Eigenschaften (hohe Viskosität, wasserabweisend, nicht kristallisierend) als Schutz gegen Wasserverlust (analog zur wachsartigen äußeren Hautschicht von Sukkulenten, z.B. Kakteen), vor Fressfeinden (Insekten) oder auch vor starker UV-Strahlung. Einig sind sich die Forscher hier jedoch noch keineswegs und es ist ungewiss, ob diese Frage jemals vollständig geklärt werden kann.

ZURÜCK ZUM THEMA — DEM UNTERSCHIED VON CBD & THC

Chemisch betrachtet liegen beide Substanzen nah beieinander. So nah, dass sich sogar ihre Summenformeln gleichen: beide haben 21 Kohlenstoff-, 30 Wasserstoff- sowie 2 Sauerstoffatome (C21H30O2) und sind damit sog. Isomere, die sich lediglich in der Verknüpfung (und räumlichen Anordnung) der Atome unterscheiden: Bei CBD ist einer der Kohlenstoffringe geöffnet.

Der Unterschied zwischen THC und CBD ist also auf dieser Ebene ziemlich klein, hat aber eine große Wirkung – im Folgenden bekommt ihr einen kleinen Überblick über die wichtigsten Bereiche, in denen sich die beiden Cannabinoide unterscheiden. Neben der chemischen Struktur zählen hierzu vor allem Pharmakologie & medizinisches Potenzial, Nebenwirkungen beider Cannabinoide und, nicht zuletzt, deren Rechtsstatus & Legalität.

PHARMAKOLOGIE & MEDIZINISCHES POTENZIAL VON CBD UND THC

INFOS ZU CBD

Cannabidiol ist das mengenmäßig am häufigsten auftretende Cannabinoid in sogenannten Nutzhanfsorten bzw. Sorten vom Typ III (CBD-dominante Sorten ohne nennenswerte Mengen an THC). CBD wirkt jedoch nicht berauschend! Für die Rauschwirkung, das „High“, ist THC verantwortlich. Obwohl sich die chemischen Strukturen fast gleichen, bindet sich CBD im Gegensatz zu THC nur sehr schwach an die „klassischen” Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2. Genaugenommen sieht es sogar so aus, als würde CBD diese derart beeinflussen, dass es die Bindung von THC negativ beeinflusst.

REDUZIERT CBD UNERWÜNSCHTE NEBENEFFEKTE VON THC?

In Übereinstimmung damit wird oft berichtet, dass CBD das Auftreten einiger, vor allem unerwünschter, Nebeneffekte von THC reduzieren, wenn nicht gar verhindern kann. Die pharmakologischen Effekte des CBD kommen also über andere Mechanismen zustande. So zum Beispiel über Bindung an eine Reihe anderer Rezeptoren (z.B. TRPV1 und 5-HT1A) oder indem es die Signalleitung über Adenosin-Rezeptoren verstärkt.

Eine Theorie besagt außerdem, dass das Cannabinoid CBD als FAAH-Inhibitor fungiert. Das Enzym FAAH wiederum ist unter anderem für den Abbau der körpereigenen (Endo-)Cannabinoide zuständig. Wird das Enzym inhibiert, also in seiner Funktion gehemmt, kann es seiner Arbeit nicht mehr nachgehen. Die Folge: die Konzentration körpereigener Cannabinoide steigt.

PHARMAKOLOGISCHE MECHANISMEN

Durch diese und vermutlich weitere, zum Teil noch unbekannte Mechanismen kann CBD auf vielfältige Weise pharmakologisch in Aktion treten. In der Literatur gibt es mittlerweile zahlreiche Belege für antikonvulsive, entzündungshemmende, antioxidative, antipsychotische, angstlösende und weitere Effekte von CBD. Diese sind auch Grundlage für die neuroprotektive Wirkung von CBD, was eine Anwendung zur Behandlung entsprechender Symptome und Krankheitsbilder plausibel erscheinen lässt.

Dazu gehören neurologische bzw. neurodegenerative Erkrankungen, wie Epilepsie, Parkinson, ALS, Morbus Huntigton, Alzeimer und multiple Sklerose. Doch so spektakulär das alles klingen mag – im Unterschied zu vielen Standardmedikamenten steckt die Forschung leider noch in vielen Bereichen in den Kinderschuhen.

Hier gibt's einen tieferen Einblick in die Studienlage zum Thema CBD.

IST CBD EIN WUNDERMITTEL?

Und auch wenn erste Ergebnisse in der Tat sehr vielversprechende Ergebnisse liefern – das Wundermittel, als die CBD oft dargestellt und teilweise auch beworben wird, gibt es nicht. Hinzu kommt, dass Hersteller entsprechender Produkte gern Wirkungen für das körperliche Wohlbefinden suggerieren, die in Studien beobachtet wurden, in denen CBD viel höher dosiert wurde, als es die angebotenen Produkte bei “normalem”, nicht-medizinischen Gebrauch zuließen.

Beispielsweise wurde der angstlösende Effekt von CBD bei einer Dosierung von 300 mg CBD beobachtet (mehr dazu und zu anderen spannenden Studien zu CBD findest du hier). Bei einem CBD-Öl mit einer Konzentration von 5 % CBD wären also ca. 6 ml Öl notwendig, um auf 300 mg des Wirkstoffes zu kommen – mehr als eine halbe 10 ml-Flasche.

ALLES ZU THC

Wenngleich für viele die medizinische Nutzung von THC-haltigem Cannabis bereits zur Normalität gehört – auch heute noch ist Cannabis vor allem für seine Rauschwirkung bekannt und stigmatisiert. Die wird zwar oft völlig überzogen dargestellt, aber dass Cannabis eine sehr potente psychoaktive Droge sein kann, ist unbestritten.

Hauptverantwortlich für diesen Effekt ist vor allem eine Substanz: Tetrahydrocannabinol, kurz THC. Die Pharmakologie von THC ist seitens der Medizin vergleichsweise gut untersucht. In Reinform erstmals 1964 von der Forschergruppe um den mittlerweile legendären Raphael Mechoulam isoliert, gibt es mittlerweile deutlich über 100 klinische Studien, welche die Wirkungen von THC-haltigen Cannabis oder von THC als Einzelsubstanz untersuchen.

DIE WIRKSAMKEIT VON THC

Analog zu CBD in der Hanfpflanze des Typ III (CBD-dominant), ist THC das Cannabinoid, welches in der Pflanze des Typ I am häufigsten vorkommt und für diese charakteristisch ist. Im Unterschied zu CBD weist THC eine hohe Affinität für die Cannabinoidrezeptoren CB1 und CB2 auf, d. h. dass es mit diesen Rezeptoren eine starke Bindung eingeht.

Durch Bindung speziell an diese beiden Rezeptoren übt THC auch seine modulierende Wirkung in den Bereichen Schmerz, Spastizität, Sedation, Appetit und Stimmung aus. Darüber hinaus kann THC die Bronchien erweitern, juckreizstillend und entzündungshemmend wirken.

SO IST THC AM WIRKSAMSTEN

Schon frühe Studien konnten zeigen, dass THC dann am wirksamsten war, wenn es nicht allein, sondern im Verbund mit anderen in der Cannabispflanze enthaltenen Substanzen (z. B. in Form eines Cannabis-Vollextrakts) verabreicht wurde. Dadurch wurden in Studien nicht nur gewünschte Effekte verstärkt, sondern unerwünschte Nebenwirkungen im Körper zum Teil abgeschwächt.

Das alles und zahlreiche anekdotische Berichte von Konsumenten, Patienten und Medizinern deuten darauf hin, dass die verschiedenen in Cannabis enthaltenen pharmakologisch wirksamen Substanzen eine spezielle Synergie entwickeln können, die als „Entourage-Effekt“ (Russo, 2011) bezeichnet wird – endgültig konnte dieser Effekt aber bis heute noch nicht nachgewiesen werden, weder bei THC noch bei Cannabidiol.

NEBENWIRKUNGEN VON THC UND CBD

Auch wenn wir in diesem Artikel über zwei natürliche im Hanf vorkommende Cannabinoide sprechen, so müssen wir auch potenzielle Nebenwirkungen bei THC und Cannabidiol ansprechen. Wenn vorhanden könnten Produkte auf deren Basis nämlich einen Einfluss auf unser Leben und körperliches Wohlbefinden haben.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN HAT CBD?

Cannabidiol wird oft als nebenwirkungsfrei bezeichnet. Auch wenn das für die allermeisten Menschen, die CBD einnehmen, zutrifft, werden in der Literatur einige unerwünschte Nebenwirkungen beschrieben. Davon sind die häufigsten Müdigkeit und Durchfall. In Studien, in denen der Einsatz von CBD zur Behandlung von Epilepsie untersucht wurde, kam es in einigen Fällen auch zu ernsteren Nebenwirkungen, wie z.B. Krämpfen und Fieber. Auch von abnormalen Leberwerten wurde berichtet.

Allerdings litten die Teilnehmer dieser Studien, oft Kinder, unter schweren und behandlugsresistenten Formen von Epilepsie und erhielten neben CBD noch weitere Medikamente, z. B. Clobazam. Da die entsprechenden Inhaltsstoffe wie Cannabidiol in der Leber abgebaut werden, ist es nicht unwahrscheinlich, dass die Nebenwirkungen in diesen Fällen zumindest teilweise durch Wechselwirkungen zwischen verschiedenen, gleichzeitig eingenommenen Medikamenten zustande gekommen sind.

GÄNGIGE DOSIERUNGEN IN STUDIEN

In Studien werden in der Regel sehr viel höhere Mengen CBD verabreicht, als die, die beispielsweise durch sachgemäße Anwendung eines freiverkäuflichen CBD-Öls zustande kommen. So wurden in einer Studie bis zu 50 mg CBD pro kg Körpergewicht des Patienten und pro Tag verabreicht. Bei einem Patienten, der 75 kg Körpergewicht auf die Waage bringt, wären das also immerhin 3.750 mg CBD pro Tag, während mit der Dosierungsempfehlung gängiger freiverkäuflicher CBD-Öle 20 mg CBD pro Tag nicht überschritten werden.

Trotz solcher vergleichsweise hohen Dosierungen ist bemerkenswert, dass die Nebenwirkungen in den allermeisten Fällen mild bis moderat und transient, also nur vorübergehend, waren. Vor allem aber im Vergleich mit anderen, standardmäßig verwendeten Medikamenten, besticht CBD durch ein außergewöhnlich gutes Nebenwirkungsprofil.

DIE POTENZIELLE WIRKUNG VON CBD

Allerdings ist CBD ein verhältnismäßig neues Mittel und dementsprechend liegen bisher erst wenige belastbare Daten und Infos zu einer langfristigen Nutzung von mehr als einigen Wochen vor. Zu guter Letzt ist auch nicht abschließend geklärt, welche Wirkung die Einnahme von CBD auf Hormone, das Immunsystem, mögliche Veränderungen im Erbgut sowie auf die Wirkung anderer, gleichzeitig eingenommener Wirkstoffe hat. Wer also bereits regelmäßig Arzneimittel einnimmt, die wie CBD von der Leber verstoffwechselt werden, sollte vor der Einnahme von CBD unbedingt Rücksprache mit seinem behandelnden Arzt halten.

Und auch wenn es in Sachen Forschung noch einige Lücken zu schließen gibt: Aktuell liegen keine Hinweise vor, die ernsthaft daran zweifeln lassen, dass es sich bei CBD insgesamt um einen sicheren Inhaltsstoff mit einem vorzüglichen Nebenwirkungsprofil handelt.

WIE SIEHT ES BEI THC AUS?

Im Unterschied zu CBD ist THC bzw. THC-reiches Cannabis vor allem wegen seiner Nebenwirkungen berüchtigt. Das typische „High“-Gefühl, also der oft mit Cannabis assoziierte Rauschzustand, ist im Grunde nichts anderes als eine (oft bewusst) durch Überdosierung herbeigeführte Nebenwirkung bzw. eine Kombination verschiedener Nebenwirkungen. Die therapeutische Dosis, also die Dosis, bei der ein gewünschter therapeutischer Effekt eintritt, ist in vielen Fällen schon vorher erreicht.

Grundsätzlich kann man, wenn es um die Nebenwirkungen von THC geht, zwischen psychoaktiven und physiologischen Effekten unterscheiden.

WIE ÄUßERN SICH DIE NEBENWIRKUNGEN BEI THC?

Viele der psychoaktiven Nebenwirkungen (z. B. leichte Euphorie) werden oft als angenehm und entspannend beschrieben. Allerdings kann dieses Gefühl schnell kippen – vor allem höhere Dosen THC können Dysphorie, Angstzustände und, gerade bei unerfahrenen Konsumenten, sogar Panikattacken verursachen. Auch die Gedächtnisleistung, Zeitwahrnehmung und psychomotorische Fähigkeiten können vorübergehend beeinträchtigt sein.

Häufige körperliche Nebenwirkungen sind vor allem Schwindel und Benommenheit (Sturzgefahr!), ein trockener Mund, Husten (nach Inhalation), Müdigkeit, ein erhöhter Puls, orthostatische Hypotonie (der Effekt, der auftritt wenn man nach längerem Liegen oder Sitzen zu schnell aufsteht), Entspannung der Muskeln (über ein gewünschtes Maß hinaus) und erhöhter Appetit. Bei gefährdeten Personen kann THC außerdem das Risiko eines Myokardinfarkts erhöhen. Die meisten dieser Nebeneffekte (v. a. Müdigkeit, Schwindel, Wirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem und auch psychoaktive Effekte) nehmen im Verlauf einer längeren Behandlungsdauer ab, da eine Toleranz entwickelt wird.

Je nach Situation kann der ein oder andere selbst das noch als angenehm empfinden; meistens werden diese Nebenwirkungen jedoch als eher störend wahrgenommen. Die gute Nachricht: sobald die Wirkung des THC nachlässt, ist in aller Regel auch von den Nebenwirkungen nichts mehr zu spüren.

THC UND SCHIZOPHRENIE

Bei einigen Individuen kann es jedoch auch zu ernsteren Problemen kommen. Immer wieder gibt es Berichte von Patienten, bei denen alles darauf hindeutet, dass der Konsum von THC-haltigem Cannabis zur Ausprägung einer schizophrenen Psychose geführt hat. Allerdings: Eine Studie, die den Zusammenhang zwischen Schizophrenie und Cannabiskonsum näher untersuchte, bestätigte zwar eine starke Korrelation, also ein häufiges gemeinsames Auftreten von Cannabiskonsum und Schizophrenie. Es gab jedoch deutlich stärkere Hinweise darauf, dass eine entstehende Schizophrenie zu Cannabiskonsum führt, als umgekehrt.

Die Theorie dahinter: Patienten, die unter leichten Symptomen leiden, die der eigentlichen Schizophrenie vorangehen (sog. Prodrome), neigen zu einer unbewussten Selbstmedikation mit Cannabis. Doch auch diese Untersuchung kommt zu keinem endgültigen Ergebnis, außer, wie so oft, dass weitere Untersuchungen nötig sind. Fest steht, dass gerade bei Einnahme von Produkten mit hohem THC-Gehalt und/oder einer Vor- oder Familiengeschichte mit psychischen (v. a. psychotischen) Störungen höchste Vorsicht geboten ist.

FAZIT: THC VS. CBD – UNGLEICHE GESCHWISTER

Wir haben gelernt: chemisch betrachtet sind sich die Cannabinoide THC und CBD zum Verwechseln ähnlich und es existieren kaum Unterschiede. Auch der Ort ihrer Entstehung, die Cannabispflanze, ist derselbe und beide werden – oft erfolgreich – zur Behandlung verschiedener Krankheiten und Symptome eingesetzt. Doch das war es dann auch schon an Gemeinsamkeiten.

Während der Wirkstoff THC für seine psychoaktive Wirkung berüchtigt ist, lässt sich diese mit CBD sogar teilweise reduzieren. Cannabidiol allein wirkt hingegen selbst in großen Mengen nicht berauschend. THC-haltige Produkte wie entsprechende Cannabisblüten und -extrakte sind, soweit nicht per BtM-Rezept vom Arzt verordnet, in Deutschland allerdings illegal. Wer sie jedoch auf Rezept erhält, für den gelten die gleichen Freiheiten und Einschränkungen wie für jeden anderen Patienten, der ärztlich verordnete Betäubungsmittel einnimmt.

FAQ

Was ist der Unterschied zwischen THC und CBD?

Beide Stoffe werden aus der Hanfpflanze gewonnen und gehören zur Gruppe der Cannabinoide. Dennoch unterscheiden sich CBD und THC in ihrer chemischen Struktur. Dadurch erzielen sie auch unterschiedliche Wirkungen und bieten unterschiedliche medizinische Potenziale. Auch ihr Rechtsstatus unterscheidet die beiden Substanzen.

Wie viel THC ist in CBD erlaubt?

CBD wird aus Nutzhanfpflanzen gewonnen, die weniger als 0,2% THC enthalten. CBD-Produkte, die diesen Grenzwert nicht überschreiten, sind hierzulande frei verkäuflich. Bei den Produkten von VAAY liegt der THC-Gehalt sogar bei unter 0,01%.

Hat CBD die gleiche Wirkung wie THC?

Nein, während THC psychoaktiv ist und berauschend wirken kann, ist das bei CBD nicht der Fall. Unter anderem wird oft berichtet, das CBD die unerwünschten Nebeneffekte von THC reduzieren oder gar verhindern kann. Zudem werden CBD entzündungshemmende, antipsychotische und angstlösende Effekte nachgesagt. Auch wenn THC für seine Rauschwirkung bekannt ist, wird es auch in der Medizin verwendet. So beispielsweise in den Bereich Schmerzen, Appetit und Stimmung.

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