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#relax

CBD-Öl gegen Migräne – was kann das Cannabinoid?

26/04/2021 5 MIN. LESEZEIT Mirko Berger
26/04/2021 5 MIN. LESEZEIT Mirko Berger

Du siehst Auren? Dann bist du entweder sehr spirituell veranlagt oder leidest unter einer Form der Migräne – Zweiteres würden wir dir selbstverständlich eher weniger wünschen. 

Die sogenannte Aura muss nicht bei jeder Migräneattacke auftreten, geht ihr aber in einem Drittel der Fälle voraus oder begleitet sie. Meistens handelt es sich dabei um Sehstörungen wie ein Flimmern vor den Augen. In seltenen Fällen können unter anderem auch Sprach- oder Gleichgewichtsstörungen auftreten.

Ob mit oder ohne Aura: Migräne äußert sich in der Regel durch einseitigen pulsierenden Kopfschmerz, der von einer Vielzahl anderer Symptome wie Sensibilitätsstörungen und Übelkeit begleitet wird. Teilweise können schon Bewegungen, Geräusche oder Licht sich unerträglich anfühlen.

4 bis 72 Stunden kann eine Migräneattacke andauern. Und während durchschnittlich 10 Prozent der Bevölkerung darunter leiden, sind Frauen zwei- bis dreimal so häufig davon betroffen.

Auf einen Blick: CBD bei Migräne

  1. Medikamente bei Migräne
  2. Cannabis gegen Kopfschmerzen
  3. CBD-Öl gegen Migräne
  4. Ein klarer Kopf durch CBD-Öl?
  5. FAQ: CBD & Migräne

Medikamente bei Migräne

Bei akuten Migräneanfällen werden unter anderem NSAR (Nicht-steroidale Antirheumatika) eingesetzt. Sie entfalten bei etwa 40 Prozent der Betroffenen innerhalb von zwei Stunden eine positive Wirkung. Auf Dauer können die potentiellen Nebenwirkungen von NSAR jedoch nicht ganz unerheblich sein.

Eigens gegen Migräne wurden Triptane entwickelt. Sie führen innerhalb von zwei Stunden immerhin bei jedem Zweiten zu einer Verbesserung. Mögliche Nebenwirkungen sind Müdigkeit, Schwindel oder – bei häufiger Einnahme – Kopfschmerzen.

Lange wurden außerdem Medikamente auf der Basis von Ergotamin verwendet. Dabei handelt es sich um eine Substanz, die aus einem Getreidepilz, dem sogenannten Mutterkorn, gewonnen wird. Da diese zu stärkeren Nebenwirkungen führt als Triptane, kommt sie heute nur noch selten zum Einsatz.

In manchen Fällen werden zusätzlich vorbeugende Mittel gegen Migräne eingesetzt. Das kann zum Beispiel dann empfehlenswert sein, wenn Medikamente nicht anschlagen, die Anfälle sehr häufig auftreten und/oder die Lebensqualität besonders stark eingeschränkt ist. 

Zu den häufigsten Triggern für Migräne zählen Reisen, Hormonschwankungen – wie sie zum Beispiel während der Menstruation auftreten – oder unangenehme Geräusche. Aber auch Alkohol, zu viel Essen oder Stress sind potentielle Auslöser.

Vor allem bei vorbeugender Medikation wird oft ein Migränetagebuch empfohlen. So lässt sich bestimmen, ob und wie diese bei dir anschlägt. Ganz abgesehen davon kann dir ein solches Tagebuch helfen, deine individuellen Trigger zu identifizieren und entsprechend zu vermeiden.

Cannabis gegen Kopfschmerzen - eine lange Geschichte

Eigentlich könnte man meinen, dass wir heute entspannter drauf sind als die Leute in den letzten Jahrhunderten. Schaut man sich den Cannabis-Konsum an, scheint das aber nicht so ganz der Fall zu sein: In den USA begann 1834 eine fast 100-jährige Periode, in der die Pflanze gegen Kopfschmerzen eingesetzt wurde. 

Von John Russell Reynolds, niemand Geringerem als dem Leibarzt von Queen Victoria, bis hin zu Sir William Osler, seinerseits oft als Gründungsvater der modernen Medizin bezeichnet – sie alle bekräftigten die Wirkung der Pflanze bei Kopfschmerzen.

Und bei alledem sind noch gar nicht die arabischen Schriften aus dem 9. Jahrhundert sowie die persischen Texte aus dem 10. und 17. Jahrhundert berücksichtigt, die von ähnlichen Effekten berichten. 

CBD-Öl gegen Migräne?

Nun leben wir aber im Hier und Heute und sind seit 1940 in der Lage, CBD aus der Cannabis-Pflanze abzuspalten. Womöglich müssen wir uns also gar nicht mehr die ganze Dröhnung geben – und könnten trotzdem in der Lage sein, von manchen Vorteilen der Pflanze zu profitieren.

Mehr als genügend Zeit also für Studien zu CBD bei Migräne, eigentlich. Leider wurde hier bis jetzt jedoch kaum geforscht.

Die Studien, die existieren, beziehen sich meist auf THC und CBD gleichermaßen. Immerhin legen diese aber vielversprechende Effekte von Cannabis bei Migräne nahe.

Dennoch könnte auch CBD bei Migräne eine Hoffnung sein, wenn du nicht (alleine) auf Medikamente setzen kannst oder möchtest.

3 Wege, wie CBD-Öl gegen Migräne wirken könnte

  • Schmerzlindernde Wirkung von CBD
  • CBD hat potentiell schmerzlindernde Eigenschaften. Eine mögliche Erklärung? Es könnte die Konzentration von Anandamid in deinem Körper beeinflussen, einem Stoff der mit für die Schmerzwahrnehmung zuständig ist. Womöglich sorgen Cannabinoide dafür, dass weniger davon verstoffwechselt wird: Es würde mehr Anandamid in deinem Körper vorhanden bleiben, sodass du unter Umständen weniger Schmerzen verspürst. 


  • Wirkung von CBD auf unser Immunsystem
  • Laut Wissenschaft ist das Immunsystem bei der Entstehung eines Migräneanfalls eventuell nicht ganz unbeteiligt. Gleichzeitig ist es einer der Bereiche, der von unserem Endocannabinoid-System beeinflusst wird. Auch über diesen Weg könnte sich das pflanzliche Cannabinoid CBD als hilfreich erweisen.


  • Entzündungshemmende Eigenschaften von CBD
  • CBD verfügt vermutlich über entzündungshemmende Eigenschaften. Gleichzeitig weisen Untersuchungen darauf hin, dass entzündliche Reaktionen an Migräne beteiligt sein könnten.

    Last but not least berichtete das Forbes-Magazin erst kürzlich von der Studie eines US-amerikanischen CBD-Herstellers: Die klinisch validierte Umfrage befragte Migräne-Patienten über die Dauer von 30 Tagen zu ihrem Befinden. Nach dem Zeitraum gaben sie an, dank CBD-Öl durchschnittlich 3,8 Tage weniger unter Kopfschmerzen gelitten zu haben als sonst. Das entspricht einer Reduktion von 23 Prozent.

    Ein klarer Kopf durch CBD-Öl?

    • Die Verwendung von Cannabis bei Kopfschmerzen hat eine lange Geschichte.
    • Heute werden gegen Migräne akute sowie prophylaktische Medikamente eingesetzt.
    • Bei einem akuten Anfall wirken Medikamente nach zwei Stunden in maximal 50 Prozent der Fälle.
    • CBD wirkt womöglich schmerzlindernd und entzündungshemmend. 
    • Laut Wissenschaft ist das Immunsystem an Migräne-Anfällen beteiligt: CBD kann einen positiven Einfluss auf dein Immunsystem haben. 
    • CBD lässt auf neue Wege zur Behandlung von Migräne hoffen.

    FAQ: CBD & Migräne

    Was ist CBD überhaupt?

    CBD ist ein Cannabidiol und kommt als natürlicher Bestandteil in der Cannabis-Pflanze vor. Mitunter wird es als „kleiner Bruder“ von THC bezeichnet. Einer der entscheidenden Unterschiede? CBD wirkt nicht psychoaktiv. Verstecken muss es sich trotzdem – oder gerade deswegen – nicht: Zahlreiche Studien weisen ihm mögliche positive Auswirkungen nach. Unter anderem soll es gegen Schmerzen wirksam sein und entspannen. Lies hier weiter, wenn du mehr über CBD erfahren willst.

    Wir wirkt CBD?

    Wir selbst stellen in unserem Körper Cannabinoide her. Reguliert wird dies vom sogenannten Endocannabinoid-System. Das System ist von der Stress- und Schmerzverarbeitung bis hin zum Schlaf-und-Wachrhythmus an so einigen Prozessen in deinem Körper beteiligt.

    Von außen kannst du dir womöglich zusätzliche Unterstützung mit CBD, einem pflanzlichen Cannabinoid, holen. Bevor du dir jetzt jedoch ein CBD-Produkt kaufst, solltest du auf jeden Fall in unsere Tipps zur Dosierung von CBD-Öl reinlesen.

    Welches CBD bei Migräne?

    Es gibt eine Vielzahl an möglichen CBD-Produkten, welche sich unter anderem durch ihre Wirkungsdauer unterscheiden. Möglicherweise könnte dir CBD gegen Migräne beistehen, da seine Wirkung in der Regel nach 15 bis 60 Minuten einsetzt und vier bis sechs Stunden anhalten kann. Bei einem Migräne-Anfall könnte eine frühzeitige Einnahme somit deine Schmerzen lindern. 

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