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Das große VAAY CBD-Glossar

Das große VAAY CBD-Glossar

Damit ihr euch in der ständig wachsenden Flut von Informationen, die derzeit zum Thema CBD zu finden ist, nicht so verloren fühlt, versuchen wir euch in diesem Glossar die wichtigsten Themen und Begriffe in aller Kürze zugänglich zu machen.

Das Glossar wird ständig überarbeitet und ergänzt – so wollen wir sicherstellen, dass ihr hier stets aktuelle Infos bekommt. Für ausführlichere Artikel zu diesem spannenden Thema checkt auch unser Hanf-Wiki.


 Biphasischer Effekt

Als biphasisch bezeichnet man den Effekt eines Wirkstoffes dann, wenn niedrige und hohe Dosen desselben Wirkstoffes gegensätzliche Effekte hervorrufen können. Auch Alkohol hat einen solchen Effekt: während kleine Mengen Alkohol durchaus anregend wirken können, geht von größeren Mengen Alkohol ein beruhigender bis sedierender Effekt aus. CBD hat als Wirkstoff in einigen Studien ein solches Profil gezeigt: Während bspw. eine Dosis von 300mg CBD beruhigend auf die Teilnehmer wirkte, zeigte eine deutlich höhere Dosis von 900 mg CBD nicht nur keinen beruhigenden Effekt -- bei dieser sehr hohen Dosierung berichteten die Probanden darüber hinaus sogar von einer gegensätzlichen Wirkung; sie fühlten sich nicht nur mehr gestresst, als Probanden, die die geringere CBD-Dosis bekamen, sondern auch als diejenigen, die nur ein Placebo (also keinen aktiven Inhaltsstoff) verabreicht bekamen.

 

 CBD (Cannabidiol)

Cannabidiol, kurz: CBD, ist der Name eines von über 100 natürlich aus der Cannabispflanze gewonnenen Cannabinoide. CBD macht nicht “high”, d.h. es ist nicht für den mit Cannabis assoziierten Rauschzustand verantwortlich. In der wissenschaftlichen Literatur sind unter anderem krampflösende, antiinflammatorische, antiemetische und angstlösende Wirkungen beschrieben. Mittlerweile ist in der EU/Deutschland ein auf CBD basierendes Medikament gegen Epilepsie zugelassen.

  

 CBD-Gehalt

Der CBD-Gehalt, also die Menge oder Konzentration von CBD, die in einem Produkt enthalten ist, gehört zwingend auf jedes CBD-haltige Produkt. Unsere Mundsprays sind mit 5 % oder 10 % CBD erhältlich. Bei 10 ml ergibt sich daraus ein Gesamtgehalt von 500 bzw. 1000 mg CBD pro Flasche. Auch wenn das selbstverständlich scheinen sollte – gerade in diesem noch jungen Markt nehmen es viele nicht so genau (wie z. B. diese Studie zeigt)Daher unser Versprechen: Unsere Produkte enthalten genau das, was draufsteht. Nicht mehr – nicht weniger.

 

 CBD-Liquids

Verdampfbare Liquids sind aktuell nicht nur in den USA ein Trend. „Dampf-Shops“ gehören mittlerweile deutschlandweit zum Stadtbild und die sogenannten E-Zigaretten gelten als weniger schädliche Alternative zum Rauchen. CBD-Liquids enthalten, wie der Name schon sagt, CBD.

Darüber hinaus kann die Zusammensetzung der Liquids von Hersteller zu Hersteller bzw. Produkt zu Produkt stark abweichen. Die Verwendung ungeeigneter Inhaltsstoffe (aus Kostengründen!), bspw. Vitamin-E-Acetat, hatte im letzten Jahr in den USA die jüngste Vaping-Krise  ausgelöst. In unseren Liquids verwenden wir deshalb ausschließlich hochwertige und sichere Zutaten, wie Kokosnussöl. Nikotin hat hier genauso wenig verloren, wie andere, teils stark gesundheitsschädliche Zusatzstoffe.

  

CBD-Öl

CBD-Öl wird meist als Sammelbegriff für alle Produkte auf Ölbasis genutzt, die CBD enthalten. Die Verwendung von Öl als Trägersubstanz macht Sinn, da CBD, wie auch THC und andere Cannabinoide, schwer wasser- dafür umso besser fettlöslich sind.

Bei entsprechender Verwendung von CBD als Arzneimittel spricht man von „öliger Cannabidiol-Lösung“. CBD-Öl wird darüber hinaus auch zur kosmetischen Verwendung und als Nahrungsergänzungsmittel angeboten. Begriffe wie „Hanföl“ und „Hanfsamenöl“ beziehen sich auf das aus den Hanfsamen gewonnene Öl. Weder Samen noch das daraus gewonnene Öl enthalten Cannabinoide.

CBD-Öl kann, muss aber nicht, auch Hanf- bzw. Hanfsamenöl enthalten. Das Öl, egal welches verwendet wird, ist in diesem Fall lediglich die Trägersubstanz. CBD-Öl ist es erst dann, wenn es auch CBD enthält. In unseren Produkten ist nur das natürlicherweise in Hanfextrakt enthaltene CBD enthalten; auf zugesetztes CBD-Isolat verzichten wir.

 

 Dosierung von CBD-Öl

Für die Ermittlung der geeigneten CBD-Dosis ist zunächst entscheidend, ob es sich um die medizinische Anwendung unter ärztlicher Aufsicht oder um selbstbestimmte nicht-medizinische Einnahme handelt.

In der medizinischen Anwendung ist CBD in der Regel deutlich höher dosiert als in der eigenverantwortlichen Einnahme. Oberstes Gebot ist in jedem Fall die Minimierung möglicher Nebeneffekte, auch wenn diese bei CBD, sofern sie überhaupt auftreten, leicht und vorübergehend sind. Daher orientieren wir uns bei den Dosierungsempfehlungen an einer Tagesdosis von bis zu 20 mg CBD pro Tag. Mit unserem 5%-igen Mundspray erreicht ihr diese Dosis mit 4 Pumpstößen täglich – bei der Variante mit 10 % reicht dementsprechend die Hälfte. Dieser Wert kann aber nur als grober Anhaltspunkt gelten. Der gewünschte Effekt kann bereits bei geringeren Dosierungen auftreten, oder aber er bleibt selbst mit 20 mg pro Tag aus. Hier ist Experimentierfreudigkeit gefragt.

  

 CBD-Tropfen

CBD-Öl kommt oft in kleinen Fläschen (z.B. mit 10 bzw. 30 ml Inhalt) mit integrierter Pipette. Daher meint der Begriff „CBD-Tropfen“ in den allermeisten Fällen nichts anderes als CBD-Öl, das mittels Pipette eingenommen wird. Zwar lässt sich das Öl gut dosieren; die Fläschchen haben aber durch das ständige Auf- und Zuschrauben die nervige Angewohnheit nach kurzer Zeit auch von außen leicht ölig daherzukommen.

Außerdem empfindet es der ein oder andere als etwas indiskret, sich in aller Öffentlichkeit eine Flüssigkeit aus einer Pipette in den Mund zu träufeln. Unser Öl kommt deshalb in praktischen und ebenso leicht und sicher zu dosierenden Sprühflaschen zu dir nach Hause.

 

 Endocannabinoid-System (ECS)

Das ECS ist ein uraltes Signalsystem und bei allen bekannten Säugetieren zu finden. Es ist an vielen verschiedenen physiologischen Prozessen des Organismus beteiligt und spielt dabei eine zentrale regulatorische Rolle. Die Regulation erfolgt dabei über eine Modulation von Botenstoffen (Neurotransmittern) entgegen der Richtung des Signals, das von den Botenstoffen weitergeleitet wird (retrograd).

Stell dir vor, du trittst auf etwas spitzes. Das tut weh, was nichts anderes bedeutet, als dass dein Körper Schmerzsignale an dein Gehirn sendet, die dir in dieser Situation sagen sollen: „Achtung, Gewebeschaden droht!“. Bis hierher also eine nützliche Sache. Es gibt allerdings Situationen, in denen die Aufrechterhaltung eines solchen Reizes (vor allem in seiner anfänglichen Intensität) nicht sehr hilfreich ist.

Das kann zum Beispiel bei neuropathischem Schmerz der Fall sein, also Schmerzen, die keinen drohenden Gewebeschaden signalisieren, sondern durch Schädigung der schmerzleitenden Fasern selbst verursacht werden. Hier macht es Sinn, einen Mechanismus zu haben, der es ermöglicht, die Reizleitung „runterzuschrauben“ – und genau hier kommt das ECS ins Spiel.

Cannabinoide (ob nun körpereigene oder von außen zugeführte) docken an der Synapse an, die den Schmerz an die nächste Synapse weiterleitet und veranlassen diese dadurch, die Freisetzung der entsprechenden Botenstoffe und damit die Weiterleitung an die nächste Synapse zu drosseln.

Die Schmerzleitung ist jedoch nur ein Beispiel von vielen, die das ECS auf diese Weise beeinflussen kann; in einem Paper von 1998 fasst einer der führenden Forscher auf dem Gebiet der Cannabinoidforschung die Aufgabenbereiche des Endocannabinoidsystems so zusammen: „relax, eat, sleep, forget and protect“. Wenn man bedenkt, wie viele Prozesse des täglichen Lebens diese Handvoll Schlagworte beinhaltet, wird einem schnell einleuchten, warum Cannabinoide sich derzeit (wieder) so großer Aufmerksamkeit erfreuen.

 

Hanf (Cannabis sativa L.; auch: gewöhnlicher Hanf, echter Hanf)

Hanf ist mit über 10.000 Jahren Nutzungsgeschichte eine der ältesten bekannten Kulturpflanzen. Er kann auf vielfältige Weise genutzt werden, so z.B. als Nahrungsmittel, als Lieferant für Fasern und Treibstoffe, zur Gewinnung wertvoller Arzneistoffe, sowie zu Rauschzwecken.

Im heutigen Sprachgebrauch ist aber mit Hanf meist Nutz- oder Faserhanf gemeint, der nicht berauschend wirkt. Dieser darf auch in Deutschland angebaut werden, wenn der THC-Gehalt seiner Blüten 0,2 % nicht übersteigt. Mittlerweile gibt es neben Sorten, die züchterisch auf z.B. besonders lange Stängel zur Faserproduktion oder besonders große Samen zur Ölgewinnung optimiert wurden, auch solche, bei denen das Zuchtziel ein besonders hoher CBD-Anteil war.

Auch wenn Faserhanfsorten, im Gegensatz zu Sorten, die zu Rauschzwecken angebaut werden, klassischerweise sehr langwüchsig sind – sicher unterscheiden lassen sich THC-freie und THC-reiche Sorten rein optisch nicht.

 

 Hanf-Inhaltsstoffe

Aus der Hanfpflanze können viele pharmakologisch wertvolle Inhaltsstoffe gewonnen werden. Die prominenteste Gruppe sind die Phytocannabinoide, für die der Hanf (= Cannabis) immerhin namensgebend war.

Die bekanntesten Vertreter dieser Stoffgruppe sind Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD). Darüber hinaus gibt es aber noch über 100 weitere Cannabinoide. Derzeit werden beispielsweise Cannabigerol (CBG), Cannabinol (CBN) und Tetrahydrocannabivarin (THCV) beforscht.

Weitere Stoffgruppen von pharmakologischem Interesse sind Terpenoide, sowie Flavonoide. Vor allem den Terpenoiden wird ein synergistischer Effekt in Kombination mit Cannabinoiden nachgesagt (Entourage-Effekt).

Häufig in Cannabis vorkommende Terpenoide sind z.B. Myrcen, Limonen und Caryophyllene. Flavonoide, vor allem die potenziell stark entzündungshemmenden Eigenschaften der sog. Cannflavine werden zurzeit untersucht.

 

 Hanf-Legalisierung

Große Teile der Bevölkerung wünschen sich mittlerweile eine Legalisierung von Hanf, also Cannabis. Gemeint sind in der Regel vor allem THC-haltige Cannabisprodukte. „Legalisierung“ steht in der Debatte dabei meist allgemein für eine Lockerung der derzeit noch anhaltenden Prohibitionspolitik.

Die Art und Weise allerdings, auf die eine solche Lockerung erfolgt, kann dabei verschiedene Formen annehmen. Die erste Stufe auf dem Weg zur vollständigen Legalisierung könnte beispielsweise eine Entkriminalisierung sein. THC-reiches Cannabis wäre damit zwar noch nicht legal, der Besitz und Gebrauch (gewisser Mengen) würde aber nicht mehr strafrechtlich verfolgt.

Der Gebrauch von THC-reichem Cannabis würde nicht mehr als moralisch verwerfliches Verbrechen stigmatisiert und verfolgt und freigewordene Mittel könnten z.B. das Gesundheits- und Rechtssystem entlasten oder in soziale Projekte investiert werden.

Eine „echte“ Legalisierung hingegen würde alle Strafen für den Besitz und persönlichen Gebrauch aufheben. Das heißt aber nicht, dass THC-reiches Cannabis danach für jeden immer frei erhältlich wäre – im Gegenteil: Gerade eine Legalisierung würde die Möglichkeit bieten, von staatlicher Seite regulierend einzugreifen, wie das z.B. auch bei Alkohol und Tabak der Fall ist.

Egal welches Modell einem hier sinnvoller scheint – dass die aktuelle Prohibitionspolitik nicht nur gescheitert, sondern schlichtweg kontraproduktiv ist, hat mittlerweile sogar der wissenschaftliche Dienst des Bundestags in einem Sachstand" bestätigt.

  

 Hanföl

 Mit Hanföl ist in der Regel das Öl gemeint, das aus den Samen der Hanfpflanze gewonnen wird. Hanföl, auch: Hanfsamenöl, ist ein wertvolles Speiseöl. Es enthält alle (!) essenziellen, also für den Menschen wichtigen, Fettsäuren, eignet sich jedoch nicht gut zum Braten.

Hanföl wird außerdem in der Kosmetikindustrie, in der Medizin, als technisches Öl, Futterzusatz in der Landwirtschaft und sogar als Biokraftstoff verwendet. Die Samen der Hanfpflanze enthalten praktisch keine Cannabinoide, daher ist der Begriff Hanföl in jedem Falle scharf von öligen Hanfprodukten und auch von CBD-Öl abzugrenzen, die sich zumeist auf die ätherischen Öle des Hanfs, die hauptsächlich aus den Blüten, nicht den Samen, gewonnen werden (zum Beispiel Haschöl, oder ölige Cannabisextrakte).

 

 Hanfblatt

Hanfblätter sind in der Regel handförmig zusammengesetzt oder fingerförmig, mit gezackten Blättern. Je nach Wachstumsphase haben die Blätter dabei zwischen einem und elf Fingern.

Das ikonische Hanfblatt steht heute für weit mehr als nur die Pflanze an sich; Es ist zum Symbol der Cannabiskultur geworden. Bis vor einigen Jahren und mancherorts noch heute war dies vor allem eine Gegenkultur und dementsprechend wird auch das Hanfblatt von vielen noch als Zeichen einer solchen gesehen.

Mit der allmählichen Liberalisierung und einem aufgeklärteren Umgang mit dem Thema Cannabis konnte jedoch auch das Cannabisblatt ein Stück weit rehabilitiert werden und so taucht es heute, unter anderem im medizinischen Zusammenhang, immer häufiger an Stellen auf, die mit Gegenkultur nichts mehr zu tun haben.

 

 Hanfsamen

Wird eine weibliche Hanfpflanze bestäubt, produziert sie große Mengen ca. 3,5 mm große, bräunlich bis grüngraue, rundliche Samen, deren Schale häufig marmoriert ist.

Hanfsamen enthalten praktisch keinerlei Cannabinoide oder sonstige psychoaktive Bestandteile, dafür aber jede Menge wertvolle Inhaltsstoffe, wie z.B. Vitamine, leicht verdauliches Protein, essenzielle Aminosäuren und einen hohen Anteil wertvoller Omega-3-Fettsäuren.

Für die Nutzung der Samen werden in der Regel THC-arme Nutzhanfsorten angebaut. Soll Hanf zu Rauschzwecken angebaut werden, ist eine Samenproduktion explizit nicht erwünscht, da Samen in der Blüte, die zu Rauschzwecken in getrockneter oder weiterverarbeiteter Form verwendet wird, als Verunreinigung gelten und entfernt werden müssen.

Im Gegensatz zum Feldanbau von Nutzhanf, bei dem weibliche und männliche Pflanzen gemeinsam angebaut werden, kann die Ausbeute bei der Gewinnung von Cannabinoiden durch den ausschließlichen Anbau weiblicher Pflanzen maximiert werden.

Da diese so nicht bestäubt werden, produzieren sie größere Mengen der wertvollen Blüten. Durch das Fehlen von Samen, das in diesem Sinne als Qualitätsmerkmal gilt, ist auch der Begriff „sinsemilla“ (aus dem Spanischen sin „ohne“ und semilla „Same“) entstanden.

 

 MCT-Öl

MCT steht für medium-chain triglycerides (mittelkettige Triglyceride), also Triglyceride (Neutralfette), die mittelkettige Fettsäuren enthalten. Zu den mittelkettige Fettsäuren gehören Fettsäuren mit 6-12 Kohlenstoffatomen. Sie kommen unter anderem in Kokosfett, Palmkernöl und Butter vor, jedoch auf natürliche Weise nicht in Reinform, sondern in Mischung mit anderen Triglyceriden. Verwendung findet MCT-Öl vor allem in der Herstellung von Kosmetikprodukten, Lebensmitteln und Pharmazeutika. Allgemein gelten MCT-Öle im Sinne einer ganzheitlich gesundheitsfördernden Ernährung als wertvoller Nahrungsbestandteil.

MCT-Öle können, im Gegensatz zu anderen Ölen unabhängig von Enzymen der Bauchspeicheldrüse metabolisiert werden, was ihren Einsatz bei verschiedenen (vor allem Stoffwechsel-) Erkrankungen erklärt. Auch im Rahmen einer ketogenen Diät, wie sie beispielsweise bei einigen pharmakoresistenten Formen der Epilepsie eingesetzt wird, eignen sich MCT-Fette ganz besonders.

 

 THC

THC, Tetrahydrocannabinol, oder chemisch korrekt: (−)-trans-Δ⁹-tetrahydrocannabinol (= Dronabinol), ist eins der über 100 Cannabinoide, die aus der Cannabispflanze (Hanf) gewonnen werden.

THC gilt als hauptverantwortlich für die psychoaktiven Aspekte der Wirkung von Cannabis. Isoliert und beschrieben wurde THC erstmalig von der Forschergruppe um den israelischen Forscher Raphael Mechoulam, der von weiten Teilen der Cannabisszene mittlerweile als lebende Legende verehrt wird.

In Deutschland ist THC nach wie vor als Betäubungsmittel eingestuft und dementsprechend im Betäubungsmittelgesetz geregelt. In der Pflanze liegt der Stoff als nicht-psychoaktive Säure vor: THCA.

THC erhält man, indem, z.B. durch Einwirkung von Hitze, die Säuregruppe abgespalten wird (Decarboxylierung). Besonders hoch ist die Konzentration von THC im Harz der Pflanze, das von sog. Trichomen abgegeben wird, die v.a. die Blütenstände überziehen. Das Harz kann durch Sieben der Blütenstände gewonnen und gepresst werden – man spricht dann von Hasch oder Haschisch.

Während auch auf blütennahen Blättern noch Trichome vorhanden sein können, sind die als „Sonnensegel“ bekannten charakteristischerweise gefingerten und gezackten Blätter, sowie Stängel, Samen und Wurzel praktisch THC-frei.

 

 Vaporisation (= Verdampfung; Darreichungsform)

Wird CBD inhaliert, setzt die volle Wirkung bereits nach wenigen Minuten ein. Das liegt daran, dass die Lunge als Organ eine riesige Oberfläche besitzt, über die das CBD schnell ins Blut und schließlich an seinen Bestimmungsort gelangt. Man spricht hier von einer schnellen Anflutung, die in einigen Fällen gewünscht sein kann, während sie in anderen Fällen keine Vorteile bringt.

Damit unterscheidet sich diese Aufnahmeform von der oralen Anwendung beispielsweise als Spray oder Öl – hier können bis zum Eintritt der vollen Wirkung bis zu 90 Minuten vergehen.

Allerdings: Die Wirkung lässt bei der Aufnahme über die Lunge auch nach 2-4 Stunden wieder nach, während sie nach oraler Anwendung bis zu 8 Stunden anhalten kann. Zum Verdampfen eignen sich sowohl CBD-haltige Cannabisblüten (die in Deutschland allerdings zu diesem Zweck illegal sind), als auch CBD-Liquids.

... to be continued!

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