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Hanf Wissen

Was ist CBD? Wissenswerte Tatsachen rund ums Cannabidiol

Was ist CBD? Wissenswerte Tatsachen rund ums Cannabidiol

Wie wird CBD gewonnen?

Cannabidiol, kurz CBD, ist eines der über 100 aus der Hanfpflanze gewonnenen Cannabinoide. Wie bei allen Cannabinoide ist auch die Konzentration von CBD in den Harztröpfchen am höchsten, die die weibliche Blüte gegen Ende ihres reproduktiven Wachstums ausbildet.

In der Pflanze liegt CBD überwiegend als CBDA, also in Säureform, vor (A für acid). Die Abspaltung der Säuregruppe (= Decarboxylierung) erfolgt im Wesentlichen durch Erhitzen des Materials. Wenngleich vor allem die decarboxylierten Varianten der Cannabinoide als pharmakologisch aktiv gelten, werden auch zunehmend deren saure Ausgangsstoffe als potenziell wirksame Substanzen erforscht.

CBD lässt sich auch synthetisch herstellen oder in gereinigter (“purified”) Form verwenden. Mit Blick auf die Herstellung hat das sogar einige Vorteile: Es ist relativ unkompliziert, kostengünstig und Hersteller können sich damit theoretisch eine ganze Menge regulatorischen Aufwand sparen – CBD ist ja in diesem Sinne vor allem problematisch, weil es aus der Cannabispflanze kommt. Allerdings wurde in Studien immer wieder bestätigt, dass einzelne synthetisch gewonnene Wirkstoffe in Sachen Effekt nicht mit Vollspektrum-Extrakten mithalten können. Diese enthalten nämlich noch eine Vielzahl weiterer potenziell pharmakologisch aktiver Substanzen. Im Zusammenspiel mit diesen entsteht eine pflanzliche Synergie, die oft als “Entourage-Effekt” bezeichnet wird. 

CBD in Deutschland

CBD gilt in Deutschland nicht als Betäubungsmittel und wird auch nicht in UN-Drogenkontrollabkommen aufgeführt; 2018 empfahl die WHO, dass das auch so bleibt. Als Einzelsubstanz ist CBD somit nicht illegal.

Mittlerweile sind 2 Fertigarzneimittel mit CBD als Wirkstoff in Deutschland und der EU erhältlich: Sativex®, das sowohl CBD, als auch THC im Verhältnis von ca. 1:1 enthält und Epidyolex®, welches ausschließlich CBD als Wirkstoff enthält. Darüber hinaus ist CBD als Rezepturarzneimittel (z.B. in Form von Blüten zum Verdampfen) erhältlich.

Wie wird CBD eingenommen?

Wie alle Cannabinoide kann auch CBD auf unterschiedliche Weise vom Körper aufgenommen werden. Am schnellsten geschieht das durch Inhalation als Rauch oder Dampf. Nach oralem Konsum wird CBD im Magen absorbiert und passiert dann zunächst die Leber, bevor es den Blutkreislauf erreicht. Aerosol-Sprays wie Sativex® oder ölige Extrakte können zu gewissen Anteilen auch über die Mundschleimhaut aufgenommen werden; die Passage durch Magen und Leber entfällt dann. Zur verbesserten Aufnahme von CBD (Bioverfügbarkeit) sind auch liposomale Formulierungen erhältlich. Was das ist und welche Vorteile diese Technologie bieten kann, könnt ihr hier nachlesen.

Und sonst so?

Im Gegensatz zu THC, dem bekanntesten unter den Cannabinoiden, erzeugt CBD keinen Rauschzustand, macht also nicht high. Im Gegenteil: Es gibt Studien, die zeigen, dass CBD einigen der unerwünschten Nebenwirkungen von THC sogar entgegenwirken kann. Auch sonst gilt CBD als verhältnismäßig nebenwirkungsarm. Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören Müdigkeit und Verdauungsstörungen. Auch von ernsteren Nebenwirkungen wurde berichtet. In den Studien, in denen solche Nebenwirkungen beobachtet wurden, war die Dosierung jedoch um ein Vielfaches höher, als sie das bei sachgemäßer Anwendung eines frei verkäuflichen CBD-Produktes wäre. Mehr zu möglichen Nebenwirkungen findest du im Artikel CBD vs. THC.

 

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