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#CBD 101

Was ist CBD? Wissenswerte Tatsachen rund ums Cannabidiol

03/12/2020 11 MIN. LESEZEIT Torsten Rammrath
03/12/2020 11 MIN. LESEZEIT Torsten Rammrath

Während für einige von uns CBD längst zum Alltag gehört, ist es für viele noch immer ein Rätsel. Was genau also ist CBD? 

Hier kannst du dir eine kurze Einführung per Video anschauen:


CBD steht für Cannabidiol, eines der 100 verschiedenen Cannabinoide in der Hanfpflanze. 

Hier ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass CBD, welches aus der Hanfpflanze gewonnen wird, und THC, das aus der gleichen Pflanze gewonnen wird, nicht dasselbe sind! THC, die Kurzform von Tetrahydrocannabinol, ist ein weiteres Cannabinoid, das sich in vielen Hanfsorten finden lässt und für den typischen „High“ Effekt von Cannabis verantwortlich ist. Also noch mal klipp und klar: CBD macht dich nicht high!

Willst du mehr zu den Unterschieden und Gemeinsamkeiten dieser beiden Cannabinoide herausfinden? Dann schaue dir diesen Artikel an: CBD vs. THC: Was ist der Unterschied? 

Dass wir CBD Öl einfach so im Laden kaufen können liegt also daran, dass CBD als solches nicht illegal ist. 

 

Was ist ein Cannabinoid?

Jetzt hätten wir schonmal geklärt, dass CBD ein Cannabinoid in der Hanfpflanze ist – aber was genau ist denn ein Cannabinoid? 

Unser Körper hat viele verschiedene Systeme, die jeweils verschiedene Funktionen übernehmen und Prozesse regeln, wie zum Beispiel unser Verdauungssystem, unsere Atmung oder unser Immunsystem. 

In den 1980er-Jahren wurde erstmals das System entdeckt, das auch Cannabinoide zu seinen Bestandteilen zählt: das Endocannabinoidsystem (kurz: ECS). 

Jedes Wirbeltier besitzt ein ECS, welches im Wesentlichen aus speziellen Rezeptoren und entsprechenden Liganden besteht, also Stoffen, die an diese Rezeptoren binden und sie damit aktivieren können. Die beiden Rezeptoren werden CB1- und CB2-Rezeptor genannt. Und da sie überall in unserem Körper zu finden sind, geht man davon aus, dass das ECS in der Lage ist, eine Vielzahl anderer Systeme und Prozesse auf die ein oder andere Weise  zu beeinflussen.

Als Cannabinoid kann CBD also mit unserem Endocannabinoidsystem interagieren. Und das kann man sich inzwischen mit einer großen Auswahl an CBD Produkten zunutze machen. Einfaches CBD Öl ist zwar nach wie vor der Klassiker, aber es gibt mittlerweile auch eine große Zahl an Alternativen, aus denen man, je nach individuellen Bedürfnissen und Vorlieben, auswählen kann. CBD kommt in den letzten Jahren viel Aufmerksamkeit, sowohl in den Medien als auch in der Wissenschaft als auch.

Die umfangreiche Forschung an Cannabis und CBD hat auch dem öffentlichen Diskurs zu diesen Themen eine neue Richtung gegeben. CBD ist nicht mehr nur ein Bestandteil von vielen der Cannabispflanze. Im Gegensatz zu THC bekommt CBD seine Aufmerksamkeit in erster Linie wegen seiner potenziell positiven Effekte – und nicht zuletzt auch wegen des Fehlens einiger umstrittener Aspekte von Cannabis:
CBD macht nämlich im Gegensatz zum „bösen Bruder” THC nicht high, bekifft, prall, oder dicht. 

Mittlerweile ist klar: Für die berauschende Wirkung in Cannabis ist THC zuständig. Aber auch von THC gehen, wie man heute weiß, viele potenziell medizinisch nutzbare Effekte aus. Dementsprechend kann man THC-haltige Blüten auch als „Medizinalcannabis” in diesem Kontext erhalten. Dann allerdings nur mit einem entsprechenden Rezept vom Arzt. Hast du ein solches nicht, ist THC – egal in welcher Form – nach wie vor illegal. 

Es gibt darüber hinaus noch viele weitere Cannabinoide, wie zum Beispiel CBG, CBN, CBC und so weiter. Diese anderen weniger bekannten Cannabinoide wurden jedoch noch weniger erforscht als CBD und THC und erste Erkenntnisse stammen noch aus dem Bereich der Grundlagenforschung. Daher müssen wir uns wohl noch ein Weilchen gedulden, bis es womöglich auch hier noch Spannendes zu berichten gibt.

Wie viele Cannabinoide gibt es?

Die bekanntesten Cannabinoide sind also eindeutig CBD und THC. Fast jeder hat zumindest schon  mal davon gehört, unabhängig davon, ob man entsprechende Produkte bzw. Cannabis nutzt oder nicht. Es gibt aber noch viel mehr Cannabinoide. Wie viele das genau sind, lässt sich bisher noch nicht genau beziffern, aber es konnten bereits mehr als 60 identifiziert werden. Einige Quellen behaupten sogar, dass es mehr als 100 verschiedene Cannabinoide gibt.

Was machen Cannabinoide im Körper?

Die Wirkung von Cannabinoiden kann bei jedem Menschen unterschiedlich ausfallen. Cannabinoidrezeptoren befinden sich in fast flächendeckend im ganzen Körper. So auch in vielen Organen, die jeweils für verschiedene Körperfunktionen verantwortlich sind. CB1-Rezeptoren befinden sich hauptsächlich im Gehirn und Nervensystem, während CB2-Rezeptoren gehäuft auf Zellen des Immunsystems zu finden sind. 

Einfach ausgedrückt: Das Endocannabinoidsystem ist quasi sowas wie eine Schaltzentrale. Es kann unserem Körper dabei helfen, wichtige Systeme zu regulieren und damit einen Beitrag zur Aufrechterhaltung der Homöostase leisten.

Wenn unsere Cannabinoidrezeptoren von Cannabinoiden aktiviert werden, kann das verschiedene Prozesse und Systeme beeinflussen oder „modulieren”. Dazu gehören zum Beispiel Schmerzwahrnehmung, Stimmung, Appetit, Körpertemperatur, das Immunsystem, neurologische Prozesse, kognitive Prozesse, Schlaf-Wach-Rhythmus, Fruchtbarkeit und mehr. 

Falls du das gerne visueller hättest, bitteschön: 


Gibt es auch Nebenwirkungen?

Nebenwirkungen sind ein wichtiges und spannendes Thema. Wir haben deshalb einen eigenen Artikel zu den Neben- und Wechselwirkungen von CBD für diejenigen von euch bereitgestellt, die es ganz genau wissen wollen.

In der Literatur findet man jedenfalls einige Berichte zu einigen Nebenwirkungen von CBD. Es sei hier aber angemerkt, dass diese meist bei Dosierungen beobachtet wurden, die weit über denen liegen, die ihr zu euch nehmt, wenn ihr unsere Produkte bestimmungsgemäß gebraucht. Zu diesen Nebenwirkungen gehört beispielsweise ein verringerter Appetit, Durchfall und Müdigkeit. Aber noch einmal: Wenn ihr euch an unsere Empfehlungen haltet, könnt ihr die Wahrscheinlichkeit, dass eine dieser Nebenwirkungen wirklich auftritt, auf ein Minimum reduzieren.

Glücklicherweise sind die meisten Nebenwirkungen von CBD nach bisherigem Kenntnisstand ohnehin eher mild, vorübergehend und vergleichsweise selten.

Viele nutzen CBD in der Hoffnung, die Vorteile der Cannabispflanze nutzen zu können, ohne den oft als negativ wahrgenommenen berauschenden Effekt abzukriegen. Die bekannten Nebenwirkungen stellen in der Regel keine Beeinträchtigung des Alltags dar. 

Eines sollte man aber trotzdem auf jeden Fall mal gehört haben: CBD kann die Aufnahme anderer Medikamenten im Körper beeinflussen. 

Bei einigen Medikamenten, z.B. solchen, die zur Behandlung von Epilepsie eingesetzt werden, kann die gleichzeitige Einnahme von Cannabidiol dazu führen, dass diese Medikamente anders metabolisiert werden. In einem solchen Fall kann dann eine Dosisanpassung angezeigt sein. Aus diesem Grund ist es immer wichtig, dass man die Verwendung von Cannabisprodukten jeder Art (also auch CBD) vorher mit einem Arzt bespricht, falls man weitere Medikamente einnimmt oder sich sonst irgendwie unsicher ist.

Schwangeren und stillenden Frauen raten wir grundsätzlich von der Einnahme von CBD ab. Nicht, weil das erwiesenermaßen gefährlich wäre, sondern weil hier leider noch Langzeitstudien fehlen, die eine mögliche Gefahr ausschließen.

 

Wie unterscheiden sich verschiedene Cannabinoide?

Ein wichtiger Unterschied zwischen verschiedenen Cannabinoiden ist deren unterschiedliche Psychoaktivität. Wie wir schon gelernt haben, geht von CBD, CBC, und CBG keinerlei berauschende Wirkung aus. 

Bei THC sieht die Sache etwas anders aus. Auch CBN ist psychoaktiv, allerdings in viel geringerem Maße als THC. Gleiches gilt für CBDL. Diese Cannabinoide können also für eine mehr oder weniger berauschende Wirkung sorgen.

Die bekanntesten und am aufwendigsten erforschten Cannabinoide sind CBD und THC. Interessanterweise könnte es unter gewissen Umständen sogar so sein, dass CBD der psychoaktiven Wirkung von THC zu einem gewissen Grad entgegenwirken kann. Das ist aber, wie so viele der Effekte von Cannabinoiden stark dosisabhängig.

CBD, Cannabis, Marihuana, Haschisch – was ist denn jetzt was?

Mit dem Wort Cannabis kann zunächst erstmal die Hanfpflanze selbst (Cannabis sativa L.) gemeint sein. Wird Cannabis unter den entsprechenden, behördlich regulierten, Bedingungen angebaut, kann daraus „Medizinalcannabis” werden, das dann, mit ärztlicher Verordnung, in der Apotheke verkauft werden kann. Meistens, aber nicht immer, enthält Medizinalcannabis höhere Konzentrationen THC. 

Auch unkontrolliert (und damit hierzulande illegal!) angebaute THC-reiche Cannabispflanzen werden oft einfach als Cannabis oder Gras bezeichnet. 

Die größte Konzentration von Cannabinoide findet sich in den Harztröpfchen, die die Pflanze zum Ende ihrer Entwicklung absondert. Wird dieses Harz gesammelt und gepresst, spricht man von Haschisch. 

Pflanzen, die unter 0,2% THC enthalten sind nicht ganz so streng reguliert, wie THC-reiche Varianten – trotzdem dürfen auch diese nur von „echten” Landwirten angebaut werden und auch nur die Sorten, die in einem entsprechenden Sortenkatalog der EU zu finden sind.

Solche Pflanzen werden auch gern im Freiland angebaut und oft als Nutzhanf, Industriehanf oder Faserhanf bezeichnet.

Aus eben solchen Sorten werden dann auch CBD-Produkte gewonnen. 

Sind Cannabis und Hanf nun also verschiedene Dinge oder das gleiche? Beides! Es kommt darauf an, vor welchem Hintergrund die Frage gestellt wurde: Rein botanisch handelt es sich bei allen Hanfpflanzen eben um Cannabis sativa L., also eine einzige Art. Dennoch wird der Begriff „Hanf” meist dann genutzt, wenn THC-arme Pflanzen gemeint sind, während mit „Cannabis” in der Regel THC-reicher Cannabis gemeint ist.

CBD – 4 Fakten, die du über Cannabidiol wissen solltest:

  1. Welche Wirkung hat CBD auf unseren Körper und unsere Gesundheit?
  2. Wo kommt CBD her?
  3. Ist der Konsum von CBD legal?
  4. Auf welchem Stand ist die Forschung zu CBD?

 

1. Welche Wirkung hat CBD auf unseren Körper und unsere Gesundheit?

Wenn CBD mit unserem Endocannabinoidsystem interagiert, kann das die Signalleitung an verschiedenen Stellen im ganzen Körper modulieren. So können verschiedene Körperfunktionen und Prozesse beeinflusst werden.

Je nach Produkt kann es dabei unterschiedlich lang dauern, bis die Wirkung von CBD eintritt und wie intensiv sie ausfällt. Bei CBD-Öl wird ein Teil der Substanz schon durch die Mundschleimhaut aufgenommen und erreicht somit schnell deinen Blutkreislauf, ohne erst den langen Umweg durch den Magen und Leber  machen zu müssen. Noch schneller geht es, wenn das CBD in einer ganz bestimmten Form vorliegt, nämlich in einer liposomalen Formulierung. Das ist z.B. bei unseren Kapseln der Fall und hat zum Effekt, dass das CBD besser von deinem Körper aufgenommen wird. 

Hier gibt’s mehr zum Thema liposomale Technologie und CBD

Verwendest du hingegen z.B. CBD Diffuser Pens wird das inhalierte CBD direkt von der Lunge absorbiert. Der Wirkeintritt erfolgt hier dementsprechend im Vergleich mit anderen CBD-Produkten am schnellsten.

 

2. Wo kommt CBD her?

Cannabidiol wird aus der Hanf- bzw. Cannabispflanze gewonnen. Und obwohl CBD von immer mehr Menschen gefeiert wird, wissen viele nicht wie aufwendig der Extraktionsprozess sein kann, wenn man neben dem Cannabidiol noch weitere Inhaltsstoffe, wie z.B. die für Aroma und Geschmack verantwortlichen Terpene, bewahren möchte.

Eine der am häufigsten verwendeten Extraktionsarten ist die Superkritische CO2-Extraktion. Hört sich kompliziert an, ist es aber gar nicht. 

Durch das Erzeugen einer „kritischen” Temperatur einerseits (31°C bei CO2) und eines „kritischen” Drucks andererseits (74 bar bei CO2) wird der superkritische Zustand erzeugt. Das CO2 hat unter solchen Bedingungen sowohl die Eigenschaften einer Flüssigkeit, also auch die eines Gases. Dadurch ist diese Methode vergleichsweise sanft und wertvolle Komponenten können in bewahrt werden. 

Als Zwischenprodukt entsteht dann erstmal ein Öl (was jedoch noch nicht viel mit dem zu tun hat, was du als CBD Öl kennst) welches in einem weiteren Prozess gefiltert und gereinigt wird. Das Endprodukt ist dann ein öliger Vollspektrumextrakt, der neben CBD noch möglichst viele der wertvollen Terpene enthält. 

Und Falls du dich jetzt fragst, was überhaupt Terpene sind, kannst du das hier nachlesen.

 

3. Ist CBD für dich als Verbraucher legal?

Bevor es losgeht, eine Klarstellung: Bei einer so komplexen Rechtslage gibt es nicht bloß schwarz oder weiß. Es fließt hier immer auch die jeweilige Sicht auf die Dinge mit in die Darstellung ein. In diesem Fall unsere... Klar ist jedenfalls: Der folgende Text stellt keine Rechtsberatung dar.

Wenn dir das nicht genug Informationen zu diesem doch eher komplexen Thema sind, findest du in unserem Artikel zum Rechtsstatus von CBD in Deutschland noch ein paar Details mehr. Aber immer bedenken: Auch wenn wir versucht haben, die Sachlage dort noch weiter aufzuschlüsseln – alles was ihr an Informationen auf dieser Seite findet, sollte und kann nicht als Rechtsberatung verstanden werden. Wenn ihr definitive Antworten auf eure individuellen Fragen braucht, solltet ihr einen Anwalt konsultieren.

Hier das Wichtigste:

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass CBD als Einzelsubstanz nicht im Betäubungsmittelgesetz (BtMG) als Betäubungsmittel (BtM) aufgeführt ist und damit als Einzelsubstanz im rechtlichen Sinn auch nicht als BtM gilt. So weit, so klar. Nun wird aber CBD in aller Regel aus der Hanfpflanze gewonnen. Und Hanf ist wiederum dem BtMG unterworfen, es sei denn einer der (teils kompliziert formulierten) Ausnahmetatbestände trifft zu.

Und genau in diesem Spannungsfeld gibt es den Streit unter Juristen mit unterschiedlichen Urteilen. Aus unserer Sicht ist und bleibt CBD als Einzelsubstanz aber kein BtM und ist daher legal. Unser Argument: Hätte der Gesetzgeber CBD verbieten wollen, hätte er es in die Verbotsliste mit aufgenommen. Hat er aber nicht. Deswegen sind CBD Produkte aus unserer Warte legal. Aber: Zwei Juristen, drei Meinungen. 

Ob nun ein einzelnes CBD-Produkt legal ist oder nicht, muss man von Fall zu Fall betrachten. Das betrifft aber weniger euch als Verbraucher, sondern in erster Linie Hersteller und Händler solcher Produkte. Das ist die gute Nachricht: Die komplizierteren Feinheiten der Rechtsprechung sind für dich als Anwender kaum relevant. 

Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, solltest du Blüten aber eher meiden und mit Cannabissamen brav dein Müsli aufwerten oder für Abwechslung im Vogelhaus sorgen. Mit unseren Produkten jedenfalls bist du auf jeden Fall safe. 

4. CBD Forschung

Forscher haben sich in den letzten Jahren intensiv mit Cannabinoiden auseinandergesetzt, darunter auch in zunehmendem Maße mit CBD. Ihre Motivation ist die Vermutung, dass von CBD potenziell pharmakologisch nutzbare Effekte ausgehen. Im Jahr 2019 wurden mehr als 500 Studien zum Thema CBD in Fachzeitschriften veröffentlicht. Zum Vergleich: im Jahr 2017 waren es weniger als die Hälfte! 

Allerdings: Viele Ergebnisse stammen aus Studien mit Zellkulturen oder Tieren und sind daher schwer auf den Menschen übertragbar. Humanstudien sind jedoch ziemlich aufwendig und vor allem teuer. Pflanzen und ihre Wirkstoffe lassen sich jedoch nicht so einfach patentieren und dementsprechend gering ist die Motivation für Unternehmen, mehrstellige Millionenbeträge in deren Erforschung zu investieren.

Wie es derzeit um den Stand der Forschung zu CBD bestellt ist, kannst du in unserem Artikel dazu nachlesen.

Spoiler Alert: Abschließende Studien, die einen eindeutigen Effekt, sowie die Stärke dieses Effekts klar belegen bzw. beziffern, sind rar gesät. Ein paar relativ brauchbare Ergebnisse liegen aber schon vor.

Woran schon geforscht wurde

Epilepsie

Vor allem die Anwendung von CBD bei Epilepsie wurde mittlerweile verhältnismäßig gründlich untersucht. CBD gilt vor allem zur Behandlung seltener und oft therapieresistenter Formen von Epilepsie, wie dem Lennox-Gastaut oder Dravet-Syndrom, in Kombination mit einer Standardtherapie (v.a. mit Clobazam), als vielversprechende Behandlungsoption. Untersuchungen zur Behandlung anderer Formen der Epilepsie bzw. von Krampfanfällen allgemein liefern ebenfalls gute erste Ergebnisse, aber hier gilt leider noch das traurige Mantra der Cannabis-Forschung: „Further research is needed.“

Stress und Angststörungen

In einer zu Studienzwecken erzeugten akuten Stresssituation konnte CBD angstlösend wirken. Es kommt aber auf die richtige Dosis an! So führte die mittlere Dosis (300mg CBD) im Experiment zu einer starken und statistisch signifikanten Reduktion des Stresslevels - geringere oder sehr hohe Dosierungen hingegen wirkten nicht entspannend und führten im Gegenteil zu mehr Stress.

Schlaf

Eine schlaffördernde Wirkung von CBD konnte z.B. in einer Studie aus dem Jahr 2019 bestätigt werden: im ersten Monat der Behandlung hatte sich die Schlafqualität bei 2 von 3 Patienten deutlich verbessert. Allerdings: im zweiten und dritten Monat nahm der Effekt wieder ab.

Wie so oft lässt also auch diese Studie aufgrund methodischer Mängel keine allgemeingültigen Schlüsse zu.

Hautgesundheit

Forscher konnten zeigen, dass die Haut tatsächlich ihr eigenes Endocannabinoidsystem besitzt. Dieses kann, so die Annahme, einen wichtigen Beitrag zur Regulierung der Hautphysiologie leistet. Ein Ungleichgewicht in diesem System wird hingegen mit einer Vielzahl von Hautkrankheiten in Verbindung gebracht. Die Modulation des ECS gilt daher als vielversprechendes Ziel zur Behandlung von Hautkrankheiten.

Schmerz

Seit Jahrtausenden überliefert ist die schmerzstillende Wirkung von Cannabis. Auch für CBD konnte ein solcher Effekt schon gezeigt werden: über die Haut verabreichtes CBD konnte in dieser Studie aus dem Jahr 2019 neuropathische Schmerzen signifikant reduzieren und wurde außerdem sehr gut vertragen.

FAZIT

Es lässt sich also sagen, dass es neben historischen Überlieferungen mittlerweile auch in der wissenschaftlichen Literatur reichlich deutliche Hinweise darauf gibt, dass CBD bei verschiedenen Leiden erfolgreich und dabei meist ohne ernsthafte Risiken eingesetzt werden kann. Allerdings fehlt im Sinne der evidenzbasierten Medizin noch an vielen Stellen eine lückenlose Beweiskette. 

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