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CBD-Magazin

CBD & Kaffee - Zwei Substanzen mit Geschichte

CBD & Kaffee - Zwei Substanzen mit Geschichte

Wenn du ein Mensch bist, wovon wir einfach mal ausgehen, ist dir sicher auch der Wunsch nicht fremd, dich zu optimieren. Hier und da noch an dem ein oder anderen Schräubchen zu drehen, damit alles etwas leichter von der Hand geht. Der moderne Alltag hat sich von individuellen Befindlichkeiten, Biorhythmen etc. weitgehend entkoppelt – Nachmittagsmeetings werden nicht abgesagt, weil du heute eher lerchenmäßig bist. Aber Hängenlassen ist nicht. Also: Kaffee.

Hast du CBD und Kaffee schon mal in Kombination ausprobiert?
Ja, ist super!
Ja, aber war nicht so toll..
Nein, würde ich aber gern..
Nein, scheint mir dämlich, mach ich auf keine Fall!

Klar, du könntest stattdessen auch Tee trinken, Atemübungen machen, dich ausgiebig stretchen oder frische Luft schnappen – jeder hat da seine ganz eigenen Strategien. Aber der Einfachheit halber, und weil das im Schnitt einfach das ist, was du tun wirst, sagen wir du greifst zum Kaffee.

    CBD & Kaffee - Zwei Substanzen mit Geschichte

    Alles auf einen Blick!

    1. Auftritt Kaffee
    2. Auftritt und Abgang Cannabis
    3. Kaffekultur
    4. Cannabiskultur
    5. Produktiv sollst du sein!
    6. Cannabis bekommt ein Update
    7. Cannabis und Kaffee
    8. Kaffee und CBD

       

      1. Auftritt Kaffee

      Und damit bist du in guter Gesellschaft; sogar der olle Bach (J.S.) hat seiner Vorliebe für den energiespendenden Aufguss in einem Werk von ca. 1732 Ausdruck verliehen – das junge Lieschen sieht sich hierin gar dazu veranlasst, ihrem dunkelsüßen Lieblingsheißgetränk gleich eine ganze Arie zu widmen („Ei! Wie schmeckt der Kaffee süße“). Auch wenn die ersten Kaffeehäuser in Bremen und Hamburg bereits in den 1670er Jahren ihre Türen öffneten – Neues war damals noch auf ziemlich lahmen Füßen unterwegs und die erste Tasse Kaffee Berlins wurde erst 1721 geschlürft. Bach lag also (verhältnismäßig) voll im Trend.

      Aber nicht alle waren so begeistert. So ist das eben mit Trends, vor allem wenn es sich dabei um die Verbreitung psychoaktiver Substanzen dreht. Am weitesten trieb seine Abneigung dabei der schwedische König Gustav III., der sogar versucht haben soll, die vermeintliche Giftigkeit von Kaffee an zwei extra zu diesem Zweck begnadigten Häftlingen zu demonstrieren. Wie du dir leicht denken kannst, schlug dieser Versuch aber fehl und so gilt Kaffee bzw. das darin enthaltene Koffein heute als die am meisten konsumierte psychoaktive Substanz der Welt.

      Und auch wenn sich die erste Erwähnung von Kaffee wirklich, wie einige Quellen behaupten, im 9. Jahrhundert verorten lässt – im Vergleich mit Cannabis ist Kaffee damit fast noch eine Neuheit. Ob dieser Kaffee-Hype wohl bald nachlässt...?

      2. Auftritt und Abgang Cannabis 

      Auftritt Cannabis

      Schon das erste bekannte Arzneibuch, vor schlappen 5000 Jahren in China von einem Typen namens Shennong („Göttlicher Landmann“) verfasst, beschreibt neben anderen Arzneipflanzen auch die wohltuenden Wirkungen von Cannabis. Das vielseitige Pflänzchen hat auch danach über die Jahrhunderte hinweg und in den verschiedensten Kulturen seine Spuren hinterlassen. Von Hieroglyphen des alten Ägyptens über die Tontafeln der Assyrer bis hin zum irischen Arzt William Brooke O’Shaughnessy, der als Armeechirurg in Indien sicher reichlich Gelegenheit hatte, sich persönlich von den Heilkräften der Pflanze überzeugen zu lassen und 1839 eine der ersten „modernen“ Arbeiten über die medizinische Verwendung von Cannabis schrieb, als das alles in Indien selbst natürlich schon längst kalter Kaffee (!) war.

      Das kam schließlich so gut an, dass sogar der Leibarzt von Queen Victoria, J. Russel Reynolds, die Verwendung von Cannabis bei Menstruationsschmerzen empfahl – so jedenfalls die Legende. Bei genauerem Hinsehen gibt es da vom zeitlichen Ablauf her gewissen Ungereimtheiten; als Reynolds nämlich den Dienst als Leibarzt antrat, war Victoria bereits 59 Jahre alt und es ist daher fraglich, ob sie mit derlei Problemen tatsächlich noch viel am Hut bzw. an der Krone hatte.

      Abgang Cannabis… 

      Sei’s drum. Es wird jedenfalls deutlich, dass sowohl Kaffee als auch Cannabis nach ihrer Einführung in westeuropäische Kulturkreise nicht nur irgendwie als Randerscheinung akzeptiert wurden, sondern sich auf geradezu atemberaubende Weise die Gunst des Volkes sichern konnten. Wie das für Cannabis vorläufig geendet ist, ist ja leider hinreichend bekannt – nachdem der Konsum von Cannabis in Deutschland bis 1872 komplett unreguliert war, hat nach stufenweiser Regulierung der deutsche Reichstag am 10. Dezember 1929 den „indischen Hanf“ endgültig für illegal erklärt und damit den Umgang und Konsum mit der Pflanze strafbar gemacht. Bis heute hat sich dann nur noch formal das ein oder andere geändert; aus dem Opiumgesetz wurde 1971 das Betäubungsmittelgesetz, das uns als solches auch heute noch im Wesentlichen erhalten ist.

      Kurz: Anbau Handel, Kauf und Besitz von Cannabis sind in Deutschland strafbar (Konsum wohlgemerkt nicht – wird aber schwierig, ohne sich dabei einer der anderen Tatbestände schuldig zu machen). Mittlerweile gibt es allerdings immer wieder Anzeichen dafür, dass eine strikte Verbotspolitik vielleicht doch nicht das letzte Wort in der Debatte gewesen sein könnte. Insbesondere der Blick in andere Länder, allen voran Kanada, einige Staaten der USA, Uruguay, aber auch die Niederlande, Portugal und Luxemburg, zeigt: Es geht auch anders.

      3. Kaffeekultur

      Auch Kaffee war 1872 noch legal. Und… ist es immer noch. Dass Kaffee und Cannabis sich in vielerlei Hinsicht deutlich voneinander unterscheiden liegt wohl auf der Hand. Trotzdem lassen sich neben ihrer steilen Karriere in westeuropäischen Gefilden auch noch weitere Gemeinsamkeiten feststellen: beides sind pflanzliche „Drogen“ (im ursprünglichen Sinne des Wortes jedenfalls; der Begriff kommt etymologisch vom niederländischen droog für trocken. Im 17. Jhdt., also zur Zeit der niederländischen Kolonialherrschaft, wurde der Begriff vor allem für getrocknete Pflanzenprodukte, wie Gewürze und Tee benutzt; der aktuelle Gebrauch des Wortes, nämlich vor allem im Sinne von Rauschdroge, hat sich erst später etabliert), beide wurden, wie wir gesehen haben, mit Begeisterung in westlichen Kulturkreisen willkommen geheißen und beide erfreuen sich auch heute noch ungebrochener Beliebtheit und geradezu kultischer Verehrung. Man denke nur an die gute alte Kaffeepause, die in Büros und Fabriken gleichermaßen zur Institution geworden ist. Oder die Kaffeehauskultur, die große Teile der Identität einer ganzen Stadt geprägt und sogar einen eigenen Literaturstil hervorgebracht hat.

      4. Cannabiskultur?!

      Und Cannabis muss sich einen Vergleich in dieser Hinsicht keinesfalls scheuen – als moderner, von Prohibitionspolitik geprägter, koffeinabhängiger Durchschnittsmensch mag einem das höchst seltsam scheinen, aber im 19. Jahrhundert gab es in Europa private Haschischkonsum-Clubs, in denen es im Wesentlichen um nicht viel mehr ging, als den Konsum von Cannabis in seiner damals vorherrschenden Form: Haschisch (also das konzentrierte und gepresste Harz der weiblichen Cannabisblüte).

      Das waren aber keine heruntergekommenen Kaschemmen, in denen der Pöbel politische Umstürze plante, ganz im Gegenteil – im Club des Hachichins („Club der Haschischesser“) zum Beispiel versammelten sich regelmäßig Leute wie Honoré de Balzac („Die menschliche Komödie“), Alexandre Dumas („Der Graf von Monte Christo“), Baudelaire („Die Blumen des Bösen“) und Victor Hugo („Les Misérables!“); kulturell gesehen nicht gerade Leichtgewichte. Verführerisch und nicht allzu weit hergeholt scheint die Vorstellung, dass hier angeregte, haschgeschwängerte Diskussionen geführt wurden, von denen, wer weiß, die ein oder andere vielleicht die große Inspiration für ein Meisterwerk gewesen sein könnte.

      5. Produktiv sollst du sein!

      Dennoch gibt es vor allem einen entscheidenden Unterschied, der dazu führte, dass Cannabis verboten wurde während Kaffee ungestört die Geister müder Massen energetisieren konnte. Während Kaffee nämlich munter macht, wenn man nicht aufpasst sogar hibbelig und nervös, wird Cannabis meist mit Effekten in Verbindung gebracht, die so ziemlich am andern Ende des Spektrums liegen – Kaffee hilft bei Wachwerden, Cannabis beim Einschlafen, Kaffee erfrischt den Geist, Cannabis vernebelt ihn. Das hat gesellschaftlich gesehen sehr praktische und greifbare Konsequenzen: Kaffee erhöht die Produktivität, Cannabis… eher nicht. Die industrielle Revolution ist derweil in vollem Gange.

      Es braucht also nicht viel Fantasie, sich auszumalen, welchem der beiden pflanzlichen Erzeugnisse die Gunst der herrschenden Strukturen wohl eher zuteilwird. Der durchschnittliche Fabrikbesitzer wird wohl nicht viel Sympathie für eine Pflanze aufbringen, die ihre Konsumenten über Aufstieg und Niedergang des römischen Reiches philosophierend verträumt an der Maschine stehen lässt, anstatt sie zu bedienen. Auf der anderen Seite: ein Getränk, das einen trotz miesem Schlaf und entsprechender Müdigkeit mit frischer Energie versorgt und pünktlich zur Frühschicht kommen lässt? Her damit!

      6. Cannabis bekommt ein Update

      So viel zu unserem kleinen Schlenker durch die Geschichte. Wie sieht es denn heute aus? Im Grunde hat sich gar nicht allzu viel verändert. Kaffee macht immer noch wach und Cannabis immer noch nicht. Die Beliebtheit beider reißt nicht ab. Abgesehen davon ist Cannabis aber immer noch illegal. Eigentlich wäre an der Stelle nichts wirklich neues mehr hinzuzufügen – wenn da nicht CBD wäre.

      Was CBD ist, soll hier nicht im Detail besprochen werden (das könnt ihr aber z.B. in unserem Artikel zum Thema nachlesen). Auch die Legalität von CBD würde in Sachen Komplexität den Umfang dieses Artikels sprengen (keine Sorge, auch dieses Thema haben wir abgedeckt). An dieser Stelle soll der Hinweis reichen, dass mit dem Begriff Cannabis längst nicht mehr nur eine einzige (Rausch)Droge gemeint ist. 

      Die moderne Wissenschaft hat mittlerweile einiges zum Verständnis der Pflanze und ihrer Wirkmechanismen zu sagen – unter anderem auch, dass der berauschende, leicht euphorisierende Effekt, das „High“, eben nur eine mögliche Ausprägung von vielen darstellt. Konsumiert man Cannabis, egal in welcher Form, ist das, was letztlich die Wirkung erzeugt, nicht eine einzelne Substanz. Die Cannabispflanze, vor allem die weibliche Cannabisblüte, ist ein Vielstoffgemisch. Mehrere hundert Terpene (≈ Duft- & Aromastoffe) treffen hier auf bis zu 100+ Cannabinoide. Nur eines davon, THC, ist nach derzeitiger Kenntnis für den berüchtigten Rauschzustand verantwortlich. Bleiben also reichlich zwar rausch- aber deswegen lange nicht auch effektfreie Substanzen, auf die ein näherer Blick sich lohnt. CBD jedenfalls ist derzeit wohl das bekannteste Geschwistermolekül des berauschenden THC

      Durch die “spezielle” Gesetzeslage zu dem Thema sind, auch wenn CBD hauptsächlich aus der Cannabispflanze gewonnen wird (die ja illegal ist), CBD-haltige Produkte unter gewissen Bedingungen frei im Handel erhältlich. Diese erfreuen sich nun bereits seit einigen Jahre stetig wachsender Beliebtheit und es lässt sich hier ohne Weiteres von einem Hype sprechen. Man könnte fast meinen, dass sich hier die unbewusste kollektive Sehnsucht nach einer treuen, verlorengeglaubten pflanzlichen Begleiterin bahnbricht.

      Das treibt zum Teil recht merkwürdige Blüten: CBD gibt es nicht nur als Öl, Spray, Salbe, Badezusatz oder Tampon – nein, mittlerweile müssen auch unsere vierbeinigen Begleiter nicht mehr ohne CBD auskommen und wer Sport macht, kann mit CBD-haltiger Sportunterwäsche versuchen (!), seine Regenerationszeit zu verkürzen, was natürlich unbedingt durch Verwendung von CBD-haltigen Kopfkissenbezügen unterstützt werden sollte. Von nichts kommt nichts.

      7. Cannabis und Kaffee

      Abgesehen davon gibt es aber auch deutlich nachvollziehbarere und auch auf den zweiten Blick halbwegs sinnvolle „neue“ Einsatzmöglichkeiten für Cannabidiol – und eine davon ist es eben, sich das Cannabinoid in den Kaffee zu mischen. Der Ursprungsgedanke dabei, also Cannabis und Kaffee zu mischen, ist allerdings nicht neu. Dass der haschischessende Dumas auch Kaffee-Fan war, legt ein entsprechender sehr fachkundig geschriebener Artikel in seinem Werk „La Grand Dictionnaire de Cuisine“ von 1873 nahe. Und auch den späten 60ern der neuen Welt war die Kaffee-Cannabinoid-Kombo nicht unbekannt: der sog. „Hippie Speedball“ ist dort quasi die Pommes Mayo unter Kennern; entsprechende Haushaltsgeräte dürfen hier natürlich nicht fehlen.

      8. Kaffee und CBD 

      Während es beim „Hippie Speedball“ aber wohl eher darum geht, die inaktivierende Wirkung des (in diesem Fall i.d.R. THC-haltigem) Cannabis durch einen ordentlichen Schuss Energie in Form von Koffein zu kompensieren und dabei trotzdem entspannt zu bleiben – das beste aus beiden Welten sozusagen – funktioniert CBD-Kaffee in die andere Richtung. Da die Wirkung von CBD eher subtil ist, ist in diesem Fall das Koffein die „richtungsweisende“ Substanz. Dass Koffein durchaus in der Lage ist, effektiv „wach zu machen“, jedenfalls kurzzeitig, ist unbestritten. Genauso unbestritten ist allerdings dass es dabei leicht zu einer meist als unangenehm empfundenen Überdosierung kommen kann. Man wird hibbelig, fühlt sich aufgekratzt, nervös, aufgeregt. 

      Und genau hier kommt CBD ins Spiel! Denn das CBD, so wird jedenfalls behauptet, wirkt auf subtile Weise genau solchen, oft körperlichen, Beschwerden entgegen. Nutzer beschreiben es als leicht beruhigend, aber dabei nicht einschläfernd – genau das, was man sich wünscht, wenn man nach einem anstrengenden Vormittag, kohlehydratreicher Mittagskost und dem als Gegenmittel ins Feld geführten doppelten Espresso den Laptop wieder aufklappt.

      Der Hippie Speedball versucht also in erster Linie die (THC-bedingte) Cannabis(rausch)wirkung durch Kaffee in halbwegs handlungsfähige Bahnen zu lenken, während beim CBD-Kaffee eher der kräftige Energieschub des Kaffees im Vordergrund steht, dem durch das Hinzufügen des rauschfreien CBD etwas von seiner kalten Härte und Nervosität genommen werden soll. 

      Und das funktioniert?

      Keine Ahnung. Die Wissenschaft (s.u.) schweigt sich zu dem Thema noch aus, daher muss man andernorts nach Hinweisen suchen. Glaubt man dem Internet, gibt es eine große Fangemeinschaft. Was sich außerdem sagen lässt, ist, dass du mittlerweile nicht nur in den Staaten deinen CBD-Latte bekommst. Auch in Deutschland gibt es bereits CBD-Cafés. Den Aufschlag machte, begleitet von reichlich Medienrummel, das Cannameleon in Würzburg, aber auch in anderen Städten wirst du mittlerweile fündig (natürlich auch in Berlin). Um für dich selbst rauszufinden, ob das Zeug hält, was es verspricht, kannst du natürlich auch deinem nächsten Kaffee einfach etwas CBD-Öl beimischen.

      Und was sagt die Wissenschaft?

      Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es zu diesem Thema tatsächlich noch nicht viel Lohnenswertes zu berichten, daher kann auch noch kein objektives Urteil über die mancherorts geclaimten Wirkungen des CBD-Kaffees ergehen. Fest steht, dass CBD tatsächlich in der ein oder anderen Studie entsprechende Wirkungen gezeigt hat, die eine solche Kombination sinnvoll scheinen ließe, aber: für viele Studien, in denen das so war, gibt es oft andere, in denen kein Effekt gezeigt werden konnte. Außerdem sind die Dosierungen, die in solchen Untersuchungen verwendet werden, um einiges höher – hier werden schließlich in aller Regel Wirkungen auf Krankheitssymptome untersucht und nicht, ob es nicht vielleicht einen Weg gibt, wie ich mir die nächste Koffein-Überdosis erträglicher machen kann.

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