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Glossar

  • Aus einer Begebenheit, die sich anhört, wie ein modernes Märchen, ist dieser Zahlencode entstanden. Ursprünglich war damit eine Uhrzeit gemeint: 20 nach vier am Nachmittag. Oder, in der englischen Schreibweise 4:20 (pm) – kurz: 420 oder eben: ‘four twenty’. Mittlerweile ist diese Zahl ein internationaler und häufig verwendeter “Code” und kann dabei für alles mögliche stehen: für Cannabis selbst, für das Konsumieren von Cannabis, oder für die Feierlichkeiten (sowas wie Weihnachten für Cannabis-Freunde), die am 20. April begangen werden (englische Datumsschreibweise 4/20 – four twenty).
  • Das Analysezertifikat gibt Auskunft darüber, ob die analysierte Charge eines Produktes den Anforderungen bzw. Spezifikationen entspricht, die für dieses Produkt gelten. In der Pharmaindustrie ist es ein gebräuchliches Dokument für Arzneimittel, aber auch für deren Ausgangsstoffe.Vor allem gibt das Zertifikat Auskunft über essenzielle Qualitätsmerkmale (wie z.B. den Gehalt an CBD oder anderen wertvollen Inhaltsstoffen) sowie zulässige und unzulässige Verunreinigungen.In unseren Laboranalysen findet ihr unter anderem Informationen zu dem Gehalt von Cannabinoiden. So könnt ihr einerseits sicher sein, dass ihr das bekommt, was ihr von dem Produkt erwartet (z.B. CBD) und dass andererseits nichts drin ist, worum ihr euch sorgen müsstet (z.B. THC). Natürlich überprüfen wir dabei auch immer Verunreinigungen, z.B. mit Schwermetallen und Pestiziden. Aktuelle Laboranalysen unserer Produkte könnt ihr hier einsehen.
  • Die Applikations- oder Verabreichungsform beschreibt die Art und Weise, auf die eine bestimmte Substanz, meist ein Arzneimittel, verabreicht oder angewendet wird. Für Cannabinoide kommen vor allem folgende Applikationsformen in Frage:Bukkal (über die Mundschleimhaut), Inhalativ (über die Lunge), Oral / Peroral (über den Mund), Sublingual (über die Schleimhaut unter der Zunge), Topisch (meist auf der Haut; Anwendung erfolgt örtlich begrenzt, um einen örtlich begrenzten Effekt zu erzeugen), Transdermal (Aufnahme erfolgt über die Haut, die Wirkung entfaltet sich im Körper)
  • In der Pharmakologie ist die Bioverfügbarkeit eines Wirkstoffes eine wichtige Messgröße. Sie beschreibt den Anteil des Stoffes, der in den Blutkreislauf (genauer: in den systemischen Kreislauf) übergeht und damit am Wirkort zur Verfügung steht. Eine 100%ige Bioverfügbarkeit wird über intravenöse Gabe einer Substanz erreicht. Wird der Wirkstoff dem Organismus auf andere Weise zugeführt, z.B. oral, wird mit der Bioverfügbarkeit nach intravenöser Gabe verglichen und auf dieser Basis erfolgt eine Angabe in Prozent. Eine orale Bioverfügbarkeit von 50% bedeutet also, dass, im Vergleich mit intravenöser Verabreichung, die Hälfte des Wirkstoffes in den systemischen Kreislauf übergeht.
  • Als biphasisch bezeichnet man den Effekt eines Wirkstoffes dann, wenn niedrige und hohe Dosen desselben Wirkstoffes gegensätzliche Effekte hervorrufen können. Auch Alkohol hat einen solchen Effekt: während kleine Mengen Alkohol durchaus anregend wirken können, geht von größeren Mengen Alkohol ein beruhigender bis sedierender Effekt aus. CBD hat als Wirkstoff in einigen Studien ein solches Profil gezeigt: Während bspw. eine Dosis von 300mg CBD beruhigend auf die Teilnehmer wirkte, zeigte eine deutlich höhere Dosis von 900mg CBD nicht nur keinen beruhigenden Effekt – bei dieser sehr hohen Dosierung berichteten die Probanden darüber hinaus sogar von einer gegensätzlichen Wirkung; sie fühlten sich nicht nur mehr gestresst, als Probanden, die die geringere CBD-Dosis bekamen, sondern auch als diejenigen, die nur ein Placebo (also keinen aktiven Inhaltsstoff) verabreicht bekamen.
  • Cannabinoid-Rezeptoren sind neben Cannabinoiden selbst und den Enzymen, die für deren Abbau verantwortlich sind, wichtige Bestandteile unseres Endocannabinoidsystems. Cannabinoid-Rezeptoren sind im ganzen Körper verteilt, und über die zentrale regulative Rolle des Endocannabinoidsystems an einer Vielzahl physiologischer Prozesse beteiligt. Diese Prozesse wurden von einem Cannabinoid-Forscher so zusammengefasst: “Relax, Eat, Sleep, Forget and Protect” – kaum ein Bereich unseres Lebens also, der nicht auf die ein oder andere Weise davon berührt wird. Neben CB1 und CB2 Rezeptoren können Cannabinoide aber auch noch über andere Pfade ihre Wirkung entfalten. So wurde z.B. aufgrund der Erkenntnisse aus einer Studie vorgeschlagen, den Rezeptor „GPR55“ ebenfalls in die Klasse der Cannabinoid-Rezeptoren aufzunehmen.
  • Cannabis bezeichnet ursprünglich die Hanfpflanze – deren voller lateinischer Name lautet: Cannabis sativa L..Im allgemeinen Sprachgebrauch wird “Cannabis” allerdings darüber hinaus häufig verwendet, wenn die getrocknete weibliche Blüte gemeint ist. Getrocknete weibliche Blüten sind eines der möglichen Endprodukte, die sich aus der Cannabispflanze herstellen lassen und die zum Teil auch zu Rauschzwecklen verwendet werden. Seit die medizinische Anwendung von Cannabis auch in Deutschland wieder zur Normalität gehört, wird in diesem Zusammenhang häufig das Wort „Medizinalcannabis“ genutzt, um es von “normalem” Cannabis abzugrenzen, das oft nicht auf ärztliche Verordnung verwendet und aus nicht-offiziellen Quellen bezogen wird.
  • In der Pflanzenzucht bezieht sich Hybrid in der Regel auf Nachkommen, die aus der Kombination (Kreuzung) der Eigenschaften zweier Pflanzen aus unterschiedlichen, möglichst reinerbigen (Inzucht-)Linien entsteht. Die Nachkommen einer solchen Zucht, die F1-Generation, kombiniert dann im günstigsten Fall alle positiven Eigenschaften sowohl der Mutter-, als auch der Vaterlinie. Man spricht dann von Heterosis, bzw dem Heterosiseffekt.Bei Cannabis wird Hybrid auch verwendet, um deutlich zu machen, dass ein bestimmter Kultivar eindeutig weder dem Sativa- noch dem Indica-Spektrum zugeordnet werden kann. Ob und inwieweit all diese Kategorisierungen (Hybrid, Indica, Sativa) wissenschaftlich haltbar sind, ist nach wie vor Gegenstand reger Diskussionen. Hintergrund ist, dass durch die extrem lange Nutzungsgeschichte (10.000+ Jahre!) von Cannabis ursprüngliche Populationen, sog. Landrassen, nicht mehr existent sind, da durch den Menschen – ob beabsichtigt oder nicht – genetisches Material aus anderen geographischen Zonen und/oder Populationen eingekreuzt wurde. Deshalb, so argumentieren einige, sind  alle heute existenten Sorten (oder Kultivare) streng genommen als Hybride zu bezeichnen.
  • Cannabis sativa L., also Hanf oder einfach Cannabis steht für eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Cannabisgewächse (Cannabaceae). Innerhalb dieser Art lassen sich verschiedene Sorten (besser: Kultivare) voneinander abgrenzen. Diese unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihrer Wuchsform (dem sogenannten Morphotyp), sondern auch hinsichtlich ihres jeweils eigenen spezifischen Profils von Cannabinoiden und Terpenen -- dem Chemotyp. Das Profil einer Sorte ist dabei so individuell wie ein “chemischer Fingerabdruck”. In der Praxis bedeutet das vor allem, dass Cannabis längst nicht gleich Cannabis ist. Verschiedene Sorten lassen sich auf unterschiedliche Arten gruppieren; eine der gängigeren Unterteilungen erfolgt anhand des Gehalts der beiden “Haupt”-Cannabinoide THC und CBD. “Typ 1” beschreibt hierbei THC-dominante Sorten, mit “Typ 2” sind Sorten mit einem ausgeglichenen Verhältnis von THC zu CBD gemeint und CBD-dominante Sorten werden mit “Typ 3” angesprochen. Eine noch häufig anzutreffende, aber wissenschaftlich eher umstrittene Art der Klassifizierung unterschiedlicher Cannabissorten, ist die Unterteilung in “sativa” (bzw. sativalastig / sativa-dominant), indica (bzw. Indicalastig / indica-dominant) und Hybride. Der Effekt von “Sativas” wird von Anwendern oft als geistig aktivierend, anregend und auch stärker psychoaktiv beschrieben, der von “Indicas” hingegen als eher körperbetont, beruhigend und entspannend. Stellt man sich Indica und Sativa dabei als Enden eines Spektrums möglicher Effekte vor, liegen die sogenannten Hybride irgendwo in der Mitte, bieten dem Anwender also eine Mischung der o.g. wesentlichen Eigenschaften von Indicas und Sativas. Die Ursache für die teils sehr unterschiedlich wahrgenommenen Effekte verschiedener Sorten sind dabei aber nur zum Teil auf die unterschiedlichen Gehalte von Cannabinoiden zurückzuführen -- vor allem den Terpenen wird ein großer Einfluss auf die subjektive Effektwahrnehmung nachgesagt.
  • Cannabidiolsäure (A für engl. acid: Säure) ist einer der vielen Inhaltsstoffe von Cannabis. Auch wenn die nicht-saure Form, also CBD, sehr viel bekannter ist: die Pflanze selbst produziert beinahe ausschließlich die Säureform, also CBDA.Auch CBDA werden potenziell wünschenswerte Wirkungen nachgesagt, teilweise sollen diese sogar potenter sein, als die von CBD selbst. Die Forschung hierzu steckt allerdings noch in den Kinderschuhen.
  • Cannabigerol, oder kurz: CBG, ist eines von über 100 bekannten Cannabinoiden, die in der Cannabis- bzw. Hanfpflanze (Cannabis sativa L.) vorkommen. Etwas besonderes ist CBG dennoch, denn das in der Pflanze produzierte Ausgangsmolekül, die Cannabigerolsäure, ist gleichzeitig der Grundbaustein, aus dem in der Pflanze alle anderen Cannabinoide entstehen. Für Cannabigerol selbst wurden darüber hinaus auch unter anderem antibiotische Wirkungen gegenüber multi-resistenten Staphylococcus Aureus (MRSA) beobachtet – jedenfalls bei Mäusen.
  • Das Verdampfen (Vaporisieren) von Cannabiskonzentraten wird als Dabbing („Tupfen“) bezeichnet. Konzentrate liegen meist in Form von Wachsen oder harzigen Ölen vor. Diese werden auf ein stark erhitztes Metallstück („Nail“) aufgebracht, wo sie umgehend beginnen zu verdampfen. Die Dämpfe werden über eine Art Bong (Wasserpfeife) inhaliert. Auf diese Weise ist es möglich, sehr große Mengen Cannabinoide in sehr kurzer Zeit zu inhalieren. Aus medizinischer und/oder gesundheitlicher Sicht kann diese Art der Anwendung aber nicht empfohlen werden.
  • Eine anwendungsfertige Form oder Zubereitung, die unverändert eingenommen werden kann, wird auch als Darreichungsform bezeichnet. Andererseits kann dieser Begriff auch die Form eines Arzneimittels (Arzneiform) bezeichnen, die dann gegebenenfalls auch die Art der Anwendung mit einschließt. Die Arzneiform dabei muss nicht immer der endgültigen Zubereitung entsprechen.
  • Der Begriff Edible im Zusammenhang mit Cannabis meint essbare Lebensmittel, denen Cannabinoide hinzugefügt wurden. Meist ist damit vor allem THC gemeint. Bekannte Beispiele sind sogenannte Space Cakes, also cannabishaltiger Kuchen, oder Cannabisbutter (‘Cannabutter’). Unter neueren Entwicklungen in diesem Bereich erfreuen sich vor allem cannabinoidhaltige Weingummis großer Beliebtheit. Mit “Edibles” können darüber hinaus aber auch flüssige, also trinkbare, cannabinoidhaltige Lebensmittel, Kapseln und teilweise auch Öle und Tinkturen gemeint sein.Eine Besonderheit bei Edibles ist, dass es zwar bis zum Eintritt der Wirkung länger dauert, als wenn Cannabinoide inhaliert werden; allerdings hält die Wirkung dafür auch deutlich länger an.Genaueres hierzu erfährst du in unserem Beitrag zum Thema Wirkeintritt & Wirkdauer.
  • Endocannabinoide sind körpereigene, also vom eigenen Körper produzierte, Cannabinoide. Cannabinoide sind Teil des Endocannabinoidsystems. Zu den Endocannabinoiden gehören unter anderem 2-Arachidonylglycerol (2-AG) und N-Arachidonylethanolamid (AEA). AEA wird häufig auch als Anandamid bezeichnet, abgeleitet vom Sanskrit-Wort Ananda (“Glückseeligkeit”).Genau wie die Cannabinoide aus der Cannabispflanze (Phytocannabinoide) sind auch die körpereigenen Cannabinoide in der Lage, an entsprechende Cannabinoid-Rezeptoren (CB1, CB2) anzudocken, die überall im menschlichen Körper verteilt sind, um dort ihre Wirkung zu entfalten.
  • Durch das spezielle Zusammenspiel von Cannabinoiden und Terpenen kann eine spezielle pflanzliche Synergie entstehen, der sog. „Entourage-Effekt“. Terpene können dabei die Wirkung der Cannabinoide auf verschieden Weise beeinflussen (und umgekehrt). Hier zeigt sich also auch ein potenzieller Vorteil von Vollspektrumextrakten gegenüber Extrakten oder Ölen die ausschließlich CBD in Reinform enthalten. Bei letzteren fehlen potenzielle Synergiepartner; der Entourage-Effekt bleibt aus. Auch wenn sich das derzeit langsam ändert – Terpene gelten wegen ihres enormen Potenzials im Hinblick auf eine individuelle Therapiegestaltung mit Cannabisblüten und oder -Vollextrakten in der Cannabisforschung bisher noch als „vernachlässigte pharmakologische Schatztruhe“, wie es der „Entdecker“ des THC, Dr. Raphael Mechoulam, formulierte.
  • Viele Stoffe werden nicht in ihrer reinen Form verwendet, sondern in einem Gemisch, das neben dem Hauptbestandteil auch noch aus weiteren Stoffen, sog. Hilfsstoffen, besteht. Das fertige Gemisch wird dann als Formulierung bezeichnet.Hilfsstoffe können z.B. durch formgebende Eigenschaften die Anwendung erleichtern, die Herstellung effizienter machen oder, wie im Fall der liposomalen Formulierung unserer Hanf-Kapseln, die Bioverfügbarkeit verbessern.
  • CBD-Isolat ist ein kristalliner Feststoff bzw. Pulver, das aus annähernd reinem CBD besteht. Genau wie (Vollspektrum-)Extrakte kann Isolat aus CBD-haltigen Hanfpflanzen gewonnen werden. Bei der Extraktion und anschließenden Aufreinigung werden alle Bestandteile, die nicht CBD sind, beinahe vollständig entfernt, sodass das Endprodukt zu 99 % reines CBD enthält.Einerseits bedeutet das, dass Synergien und Potenziale nicht genutzt werden, die durch die Präsenz anderer wertgebender Inhaltsstoffe der Hanfpflanze entstehen. Andererseits kann die Anwendung von Isolat in bestimmten Situationen auch vorteilhaft sein, z.B. durch seine flexible Anwendung und den vergleichsweise niedrigen Preis.
  • Limonen gehört zur Stoffklasse der Terpene und kommt in höheren Konzentrationen, wie der Name schon vermuten lässt, u.a. in Zitrusfrüchten vor und ist für deren charakteristischen Geruch verantwortlich.Limonen wird gern als preiswerter Duftstoff, z.B. für Putzmittel eingesetzt, da Zitrusduft mit Frische und Reinlichkeit assoziiert wird. Darüber kommt es als pflanzliches Insektizid und in Konservierungsmitteln und Kosmetikprodukten zum Einsatz.Limonen gilt als stimmungsaufhellend, antidepressiv, immunstimulierend, antimikrobiell und wird hauttherapeutisch eingesetzt.
  • Bei der liposomalen Formulierung wird der wertgebende Bestandteil der Formulierung (z.B. CBD) in das Innere bzw. in die Doppelmembranschicht sogenannter Liposomen eingebracht. Der Vorteil einer solchen Formulierung ist unter anderem, dass Stoffe so besser vom Körper aufgenommen werden können, die in ihrer natürlichen Form ggf. schlecht bioverfügbar sind. Die Bioverfügbarkeit von z.B. CBD, also der Anteil des aufgenommenen CBDs, der den Blutkreislauf erreicht, kann hierdurch effektiv erhöht werden.
  • Als Medizinalcannabis wird in Deutschland meist Cannabis bezeichnet, das, nach Vorlage eines entsprechenden Rezepts, in der Apotheke erhältlich ist. Vor allem in der Abgrenzung zum normalen Cannabis (also ohne den Zusatz “Medizinal”), ist mit  Medizinalcannabis ein weitgehend standardisiertes pflanzliches Arzneimittel gemeint.Die Wirkstoffgehalte (THC und CBD) sind im europäischen Arzneibuch festgelegt und werden regelmäßig überprüft. Weiterhin muss mit Analysen belegt werden können, dass sich im fertigen Produkt keine Rückstände von Pestiziden befinden, die die zulässigen Höchstmengen überschreiten. Doch nicht nur das Cannabis selbst, sondern auch die Produktionsstätten muss strengen Anforderungen genügen und auch diese werden regelmäßig überprüft. Je nach Kontext kann Medizinalcannabis neben den getrockneten weiblichen Blüten, also dem “traditionellen” Endprodukt, auch die Pflanze selbst und andere daraus hergestellte Produkte, wie z.B. Extrakte, meinen.
  • MCT steht für medium-chain triglycerides (mittelkettige Triglyceride), also Triglyceride (Neutralfette), die mittelkettige Fettsäuren enthalten. Zu den mittelkettige Fettsäuren gehören Fettsäuren mit 6-12 Kohlenstoffatomen. Sie kommen unter anderem in Kokosfett, Palmkernöl und Butter vor, jedoch auf natürliche Weise nicht in Reinform, sondern in Mischung mit anderen Triglyceriden. Verwendung findet MCT-Öl vor allem in der Herstellung von Kosmetikprodukten, Lebensmitteln und Pharmazeutika.Allgemein gelten MCT-Öle im Sinne einer ganzheitlich gesundheitsfördernden Ernährung als wertvoller Nahrungsbestandteil.MCT-Öle können, im Gegensatz zu anderen Ölen unabhängig von Enzymen der Bauchspeicheldrüse metabolisiert werden, was ihren Einsatz bei verschiedenen (vor allem Stoffwechsel-) Erkrankungen erklärt. Auch im Rahmen einer ketogenen Diät, wie sie beispielsweise bei einigen pharmakoresistenten Formen der Epilepsie eingesetzt wird, eignen sich MCT-Fette ganz besonders.
  • Das Terpen Myrcen kommt sehr häufig im Reich der Pflanzen vor. In größeren Konzentrationen ist es z.B. in Kiefern, reifen Mangos, Fenchel, Wacholder, Ingwergewächsen, Hopfen und Dill zu finden. Und natürlich in Hanf bzw. Cannabis. Hier gilt es als Hauptverdächtiger für den sog. „Couch-lock“-Effekt, einen Zustand extremer körperlicher Entspannung, bei dem es dem/der Betroffenen unmöglich scheinen kann, sich von der Couch zu erheben (Spoiler: Es klappt dann meistens doch).Pharmakologisches Interesse gilt vor allem den antiphlogistischen (entzündungshemmenden), schmerzstillenden und den entspannend bis sedierenden Eigenschaften von Myrcen.Fun Fact: Falls ihr schon immer mal ohne viel Aufwand Borkenkäfer anlocken wolltet ist Myrcen eure Rettung, denn für den Käfer ist dieses Terpen ein geradezu unwiderstehlicher Botenstoff (Pheromon).
  • Im heutigen Sprachgebrauch meint Pestizid jedwedes Mittel, dass zum Schutz (meist von Pflanzen) gegen Schädlinge eingesetzt wird.Thematisiert werden Pestizide vor allem im Kontext von Pestizid-Rückständen in Produkten (meist Nahrungsmitteln). Für in der EU zugelassene Pestizide gibt es in der Regel Höchstmengen sowohl für die angewendete Menge eines Pestizids, als auch für Pestizid-Rückstände, die im Zwischen- oder Endprodukt vorhanden sein dürfen.
  • Psychoaktive oder psychotrope Substanzen sind alle Substanzen, die in der Lage sind, die menschliche Psyche zu beeinflussen. Die herbeigeführte Beeinflussung kann sehr unterschiedliche Formen annehmen und auch in ihrer Intensität große Unterschiede zeigen. Das Spektrum reicht dabei von einer kaum wahrnehmbaren Anregung oder Entspannung, bspw. durch einen Schluck Kaffee am morgen, bis hin zu einer weitgehend vollständigen Veränderung des Bewusstseins, z.B. durch Psychedelika (LSD, Psilocybin, DMT und Co.).Ob die Veränderung dabei als positiv oder negativ erlebt wird, hängt von einer ganzen Reihe verschiedener Faktoren und nicht zuletzt vom Nutzer selbst ab. Auch Psychopharmaka gelten als psychoaktive bzw. psychotrope Substanzen – der Begriff allein sagt also noch nichts über die Legalität oder Illegalität einer Substanz aus.Die weltweit am häufigsten konsumierte psychoaktive/psychotrope Substanz ist Koffein. Koffein gehört zur Gruppe der Stimulanzien. Kakao enthält mit Theobromin eine dem Coffein strukturverwandte Substanz, ebenfalls ein weltweit häufig konsumiertes Stimulans.
  • Hiermit ist eine Applikations- bzw. Verabreichungsform eines Stoffes gemeint. Der Stoff wird hierbei unter die Zunge gegeben (sub  “unter”, lingua “Zunge”). Die Schleimhaut unter der Zunge ist besonders dünn und gut durchblutet, was die rasche Aufnahme von Stoffen in die Blutbahn ermöglicht.
  • Terpene und Terpenoide sind sehr kleine Moleküle, die zum Teil sehr potent sind und daher schon in äußerst geringen Dosen eine Wirkung entfalten können. Terpene kommen in der Natur in großer Vielfalt vor und sind nicht nur bei Cannabis verantwortlich für Aroma und Geschmack. Die Konzentration verschiedener Terpene, das sog. Terpenprofil, ist ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal verschiedener Cannabisblütensorten.Terpene und Cannabinoide können in einer speziellen Form pflanzlicher Synergie zusammenwirken, was dann auch als „Entourage-Effekt“ bezeichnet wird.Zu den häufigsten und bekanntesten Terpenen in Cannabis gehören u.a. Limonen, Myrcen, Linalool, α-Pinene, Caryophyllene und Humulen.
  • Eine Tinktur ist ein alkoholischer Extrakt. Nach Europäischem Arzneibuch darf bei der Extraktion ausschließlich Ethanol in bestimmten Konzentrationen (für gewöhnlich zwischen 20 und 60%) als Lösungsmittel eingesetzt werden.
  • Mit topischer Anwendung ist eine Applikations- bzw. Verabreichungsform gemeint, die örtlich begrenzt erfolgt und mit der dementsprechend ein ebenfalls örtlich begrenzter Effekt beabsichtigt wird.Das klassische Beispiel für eine topische Anwendung ist ein schmerzstillendes Sport-Gel, das auf oder in der Nähe eines schmerzenden Gelenks aufgetragen wird, damit es dort seine (z.B. zusätzlich wärmende) Wirkung entfalten kann.
  • Ein Vaporisator nutzt Wärme, um die Verdampfung (Vapor = Dampf) von Wirkstoffen zu ermöglichen. Damit es nicht zu einer Verbrennung kommt, bei der unerwünschte und oft toxische Nebenprodukte entstehen, wird dabei nur so viel Wärme erzeugt, dass die gewünschten Inhaltsstoffe verdampfen. Vaporisatoren werden u.a. genutzt, um aktive Inhaltsstoffe (Wirkstoffe) aus Arzneipflanzen verfügbar zu machen, so auch von Cannabis. In der Regel werden hierbei Temperaturen zwischen 180°C und 210°C empfohlen. Der Siedepunkt von THC liegt bei 157°C, der von CBD ist etwas höher (160°C - 180°C). Vaporisatoren können die Wirkstoffe der Cannabispflanze sicher und effektiv verfügbar machen. Bei Vaporisatoren muss zwischen Geräten zur Verdampfung von trockenem, meist pflanzlichem, Material und Geräten zur Verdampfung von sog. “Liquids” unterschieden werden. Letztere sind vor allem im Zusammenhang mit Nicotin als Alternative zum Rauchen von Zigaretten bekannt geworden.
  • Wie der Name zumindest bei den Botanikern und Lateinern unter euch vermuten lässt, kommt dieses Terpen in großen Mengen z.B. in Kieferngewächsen (lat. Pinus) vor (u.a. Pinien, Tannen, Fichten und natürlich Kiefern). Aber auch Myrte, Dill und Kümmel enthalten hohe Konzentrationen von Myrcen.α-Pinen wird mit geistiger Frische und Klarheit assoziiert. Diese Eigenschaft macht sich der japanische Brauch des „Waldbadens“ (Shinrin yoku) zunutze – die Praktizierenden „baden“ sozusagen in der Waldluft, die mit α-Pinenen gesättigt ist und machen so bewusst Gebrauch von deren klärenden Wirkung auf den Geist.Darüber hinaus gibt es Hinweise auf antiphlogistische (entzündungshemmende), bronchienerweiternde und gedächtnisunterstützende Effekte von α-Pinen.

Hanf-Wiki: Alles, was du über Hanf, CBD & THC wissen musst

21/04/2020 9 MIN. LESEZEIT Katharina Schweigert
21/04/2020 9 MIN. LESEZEIT Katharina Schweigert

Hier bei VAAY sehen wir unsere Aufgabe nicht nur darin, dich mit unseren hochwertigen CBD-Produkten zu versorgen, sondern möchten dich ebenso rund um das Thema CBD informieren. Wenn du dich selbst für das Thema CBD, seine Wirkung oder CBD-Öl-Erfahrungen anderer Anwender interessierst, dann bist du in unserem Hanf-Wiki genau richtig. Denn wir versorgen dich jetzt mit den Key Facts rund um die wertvollen Bestandteile der Hanfpflanze und wie wir diese einsetzen. Von unserem Ratgeber hier gelangst du auch zu allen wichtigen Unterthemen unseres Hanf-Wikis.

NEU: Liposomale Technologie und CBD
NEU: Was hat Cannabis mit der Zahl 420 zu tun?
NEU: CBD: Der Stand der Forschung
Cannabis vs. Hanf – Was ist hier der Unterschied?
Was ist CBD?
Endocannabinoid-System: Was ist das und wozu brauch ich das?
CBD vs. THC – kenne die Unterschiede
Terpene und CBD – nur Geruch oder hilfreich für die Aromatherapie?
CBD-Rechtslage – So regeln deutsche Gesetze deinen CBD-Konsum
Wirkt CBD berauschend?
CBD-Öl vs. Hanföl: Was ist der Unterschied?

 

Cannabis vs. Hanf – Was ist hier der Unterschied?

Damit wir sinnvoll ins Thema einsteigen können, müssen wir erstmal ein paar Begrifflichkeiten klären. Von der Hanfpflanze hat wahrscheinlich jeder bereits gehört. Deren fünfblättriges charakteristisches Hanfblatt hat sich mittlerweile als weltweites Symbol für Marihuana etabliert. Pflanze ist aber nicht gleich Pflanze, daher müssen wir innerhalb der Pflanzengattung des Hanfs unterscheiden. Wenn die Rede vom berauschenden Gras ist, sind damit die Erträge der THC-starken Cannabis Sativa-Pflanze gemeint, deren Inhaltsstoffe in Deutschland unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Ärzte können die THC-haltigen Blüten mittlerweile bei bestimmten Krankheiten verschreiben. Wenn wir hier aber über CBD-Hanf (oder auch Industrie-, Nutz- oder Faserhanf) sprechen, dann ist damit die Pflanzen-Untergattung gemeint, deren THC-Gehalt unter einem Wert von 0,2% liegt. Ein solcher Wert hat weder berauschende noch andere Wirkungen, auf die es Konsumenten des THC-haltigen Cannabis abgesehen haben. Gleichzeitig besitzen diese Pflanzen einen hohen CBD-Gehalt.

Hanf ist nicht gleich Hanf!

Schauen wir uns diese Pflanze etwas genauer an. Beim Hanf differenzieren wir zwischen männlichen und weiblichen Pflanzen. Die weiblichen Pflanzen produzieren während ihrer Blüte Harze auf Blättern und Blüten. In diesen Harzen befinden sich die Cannabinoide, also auch das CBD. 

Bereits beim Anbauverfahren kommen hier unterschiedliche Vorgaben zum Einsatz, je nachdem ob es sich um medizinischen Cannabis oder Nutzhanf handelt. Nutzhanfpflanzen, aus denen CBD gewonnen werden soll, wachsen in der Regel auf Feldern. Man spricht von Nutzhanf, da bei dieser Pflanze nicht nur der Wirkstoff CBD extrahiert wird. Die Pflanze wird für alle möglichen anderen Zwecke eingesetzt. Fasern des Hanfs können zur Textilherstellung verwendet werden. Es gibt Möglichkeiten, damit Häuser zu dämmen. Die Samen selbst können als Delikatesse gegessen oder zu Ölen verarbeitet werden. Bereits heute gibt es in Deutschland riesige Anbauflächen dieser Nutzhanfpflanzen. Da diese kein berauschendes THC herstellen, dürfen sie in Deutschland auch von entsprechenden Bauern angebaut werden.

Bereits beim Anbau gibt’s deutliche Unterschiede

Demgegenüber stehen die Cannabispflanzen, die in der Lage sind, hohe Mengen an THC zu produzieren. Diese Pflanzen werden ausschließlich für die Anwendung im medizinischen Cannabis-Bereich eingesetzt. Wir sprechen über den berauschenden Bruder des CBDs auf den es weltweite Kiffer abgesehen haben. Bauen diese ihr Gras an, setzen sie auf Monokulturen rein weiblicher Pflanzen. Die Pflanzen produzieren so mehr Blüten und mehr Harze. Schließlich haben auch diese das Ziel, sich durch Samenproduktion zu vermehren. Der THC-Hanfbauer entzieht den weiblichen Pflanzen diese Möglichkeit. Dadurch produzieren diese dann im Idealfall mehr Blüten und noch mehr Wirkstoffe. Diese Sorten dürfen nur mit besonderer Genehmigung und unter besonderen Sicherheitsbedingungen angebaut werden. 

Wenn du also zukünftig die Begrifflichkeit Hanf hörst, weißt du, dass es nicht sofort gleichzusetzen ist mit Drogen und Co. Wir sprechen über die Ursprungspflanze, die unterschiedliche Untergattungen besitzt. Der Aspekt, dass sich das Hanfblatt zum Beispiel als Synonym für die Kiffer-Kultur etabliert hat, macht es uns heute natürlich wesentlich schwerer,  Hanf aus seiner Schmuddelecke herauszuholen. Im Ratgeber zu Cannabis vs. Hanf erklären wir dir die Thematik nochmal etwas ausführlicher, falls dir die Infos hier noch nicht ausreichen!

Was ist CBD?

Jetzt weißt du bereits, dass die Hanfpflanze unterschiedliche Sorten besitzt. Uns interessiert hier der sogenannte Faserhanf oder Nutzhanf, der keine berauschende Wirkung besitzt, gleichzeitig aber das von uns gewünschte CBD produziert. Aber was ist CBD eigentlich genau? CBD ist genauso wie THC ein sogenanntes Cannabinoid der Hanfpflanze. Und zwar eines der Cannabinoide, der mit unserem körpereigenen Endocannabinoidsystem interagieren kann. Was das ist und wie das funktioniert, verraten wir dir im nächsten Teil des Wiki. Wir bleiben mal noch kurz beim CBD: CBD kann als Wirkstoff antientzündlich und entspannend wirken. Wir sprechen hier über ein Multitalent, das sich an unterschiedliche Rezeptoren andocken kann, um das körpereigene System zu unterstützen. Genau dieses CBD setzen wir z.B. bei unseren Produkten wie unserem Sportgel, der Badekugel, dem Mundspray oder unseren CBD-Öl  ein.

Endocannabinoid-System: Was ist das und wozu brauch ich das?

Jetzt müssen wir kurz ins Wissenschaftliche abdriften. Beim sogenannten Endocannabinoidsystem sprechen wir über ein Bestandteil des menschlichen Nervensystems. Dieses verfügt über körpereigene Cannabinoide. Die Rede ist von den sogenannten Endocannabinoiden. Sie können in deinem Körper unterschiedliche Rezeptoren andocken. Diese Rezeptoren finden sich zum Beispiel in deinem Gehirn, deinem Immunsystem, deinem Kreislaufsystem und auch in deinem Magen-Darm-Trakt.

Endocannabinoid System

Dieses System reguliert im Endeffekt eine Vielzahl unterschiedlicher Prozesse und beeinflusst deine Psyche oder deine Stimmung. Es nimmt aber auch Einfluss auf dein Gedächtnis oder Entzündungsprozesse. Ziel dieses System ist es, deinen Körper in einem gesunden Gleichgewicht zu halten. Die Cannabinoide docken an Rezeptoren wie dem CB1 oder CB2 an. CB1-Rezeptoren sind zum Beispiel für die Gedächtnisverarbeitung oder deine Schmerzregulation zuständig. CB2-Rezeptoren kümmern sich beispielsweise um dein Immunsystem.

CB1 und CB2: Hier docken die CBD-Cannabinoide an

Genau diese Wirkung der körpereigenen Endocannabinoide können durch die pflanzlichen Cannabinoide nachgeahmt oder auch verstärkt werden. Auch bei der Erforschung dieses Endocannabionidsystems steckt die Wissenschaft eigentlich noch in den Kinderschuhen. Entdeckt wurde das Ganze erst 1992. Seitdem arbeiten Wissenschaftler kontinuierlich an dessen Erforschung. Hier gibt es erste Anzeichen dafür, dass eine Störung des Systems speziell bei chronischen Erkrankungen eine Rolle spielen kann. CBD zählt neben THC, zu den bisher am besten untersuchten Cannabinoiden. Die zwei häufigsten pflanzlichen Cannabinoide THC und CBD selbst wirken aber vollkommen unterschiedlich mit den einzelnen Rezeptoren.

Wenn dich das Thema Endocannabinoide System interessiert, findest du in unserem Ratgeber noch viele weiterführende Infos dazu. Auch wenn die Wissenschaft hier noch in den Kinderschuhen steckt, versorgen wir dich mit den bisher bekannten Key Facts.

CBD vs. THC – kenne die Unterschiede

Sowohl bei CBD wie auch THC handelt es sich um Wirkstoffe der Hanfpflanze. Beide besitzen unterschiedliche Anwendungsbereiche und wirken bei der Einnahme sehr unterschiedlich. Während THC eine durchaus berauschende Wirkung besitzt, sieht es beim CBD ganz anders aus. Mittlerweile wird auch THC für die medizinische Behandlung eingesetzt. Auch in Deutschland können Ärzte THC-haltiges Cannabis verschreiben. Nur wer ein entsprechendes Rezept besitzt, darf die THC-haltigen Produkte besitzen und konsumieren. Medizinisches Cannabis wird mittlerweile bei Schmerzkrankheiten und anderen Symptomen eingesetzt. Größter Nachteil dieses Medikaments: Eine Teilnahme am Straßenverkehr oder das Führen schwerer Maschinen ist aufgrund der Wirkung nicht mehr möglich. D.h. ein medikamentöser Einsatz des THC ist für die Patienten kein Spaß. Oftmals besitzen diese eine langwierige Krankheitsgeschichte, bei der andere Medikamente keinen Erfolg brachten.

CBD ist der kleine Bruder des THC – ohne berauschenden Sideeffect

CBD hingegen besitzt keine der eben vorgestellten Wirkungen. Es macht dich nicht stoned oder high. Es bringt dich nicht drauf und macht dich auch nicht euphorisch. Es ist der kleine Bruder des THC, der positive Wirkungen auf das körpereigene System haben kann, dich entspannt, dich aber nicht wie ein Faustschlag ausknockt. Zwischen den Wirkungsweisen und der Anwendung des THCs und CBDs liegen Welten. Aber auch hier zeigt sich wieder deutlich, dass es aufgrund des THCs und dessen primärer Einsatz in der Vergangenheit zur Gewinnung von Betäubungsmitteln für uns heute sehr schwer ist, CBD aus diesem Themenkomplex herauszuholen. Werfe mal einen Blick in unseren THC vs. CBD-Ratgeber. Da vertiefen wir die Thematik nochmal.

Terpene und CBD – nur Geruch oder hilfreich für die Aromatherapie?

Jeder, der schon mal klassisches Marihuana gerochen hat, weiß, dass medizinisches THC-haltiges Cannabis eine ganz besondere Geruchsnote besitzt. Auch THC-schwacher Nutzhanf und dessen Blüten besitzen eine ähnliche Geruchskomposition. Dieser Geruch wird durch sogenannte Terpene hervorgerufen. Das sind natürliche Verbindungen, Pflanzen ihren charakteristischen Duft geben. Wir kennen die Terpene meist in Form von ätherischen Ölen. Alle besitzen eine gemeinsame Grundstruktur, unterscheiden sich aber deutlich in ihrem Geruch. Einfach ausgedrückt: Lavendel riecht ganz anders als Minze. Für den typischen Geruch beider Pflanzen sind Terpene zuständig. In der Natur besitzen diese Terpene eine ganz natürliche Funktion: Sie locken Insekten an, um Blüten zu bestäuben und so der Pflanze beim Erhalt zu helfen. Gleichzeitig werden von anderen Tieren und Insekten die Terpene als unangenehm wahrgenommen. Somit schützen diese die Pflanze auch vor Räubern. 

Auch in Aromatherapien werden Terpene eingesetzt. Cannabis teilt sich hier zum Beispiel unterschiedliche Terpene mit anderen Pflanzen. So wurde zum Beispiel das Terpen Myrzen sowohl in Balsamico wie auch bei Cannabispflanzen gefunden. Limonen findet sich bei Orangen und der Hanfpflanze. Man vermutet eine antientzündliche und beruhigende Wirkung. Bei Linalool, das sich zum Beispiel im Lavendel und der Cannabispflanze findet, wird vermutet, dass es eine schlaffördernde und beruhigende Wirkung besitzt. Das waren jetzt nur drei der wichtigsten Terpene: Bis heute sind ca. 20.000 Terpene identifiziert. In der Cannabispflanze ungefähr 200. Gleichzeitig besitzen diese Terpene auch eine unterstützende Wirkung der Cannabinoide. Experten sprechen hier vom sogenannten Entourage Effekt. 

CBD Rechtslage – So regeln deutsche Gesetze deinen CBD Konsum

Wir haben dir im Zuge unseres Hanf-Wikis jetzt schon viel über die Hanfpflanze und die unterschiedlichen Sorten erklärt. Wir haben dir außerdem die Unterschiede zwischen THC und CBD nahegebracht. Wir wollen das Ganze auch noch aus der juristischen Sicht betrachten: CBD-Produkte darfst du jederzeit legal erwerben und konsumieren. Wir sprechen in diesem Fall nämlich nicht über Produkte, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Das setzt voraus, dass die CBD-Produkte einen THC-Gehalt von 0,2% nicht übersteigen.

Kurz gesagt: Da wir über eine Pflanzengattung sprechen, bei der es je nach Sorte möglich wäre, CBD und THC zu gewinnen, hat der Gesetzgeber hier den THC Wert festlegt, ab wann ein Produkt unter das Betäubungsmittelgesetz fällt. 

Unsere CBD-Produkte werden aus einem für die EU zertifiziertem Nutzhanf mit einem THC Gehalt unter 0,2% gewonnen. Wir nutzen für die Produktion unserer CBD-Produkte ausschließlich von der EU zertifizierte Nutzhanfsorten. Diese Hanf Arten werden auch in Deutschland mittlerweile auf großen Feldern angebaut. Sie besitzen keinerlei berauschende Hanf-Inhaltsstoffe. Wenn du dich weiterführend über das Thema CBD-Rechtslage informieren willst, switche mal in unseren Ratgeber um Thema.

Während der Herstellung der von uns verwendeten Hanfextrakte wird der THC-Gehalt sogar nicht weiter gesenkt, so dass unsere Produkte keine nachweisbaren Mengen an THC enthalten. Das überprüfen wir in jeder Produktcharge. Erfahre mehr dazu in unserem Beitrag: Unser Qualitätsversprechen

Bei Terpenen wird noch fleißig geforscht

Forscher gehen davon aus, dass CBD-Produkte, die auch das volle  Inhaltsstoff-Spektrum der Hanfpflanze enthalten, eine bessere Wirkung entfalten können. Das ist auch der Grund, warum wir bei unseren CBD-Produkten auf natürliche Hanfextrakte setzen. So können wir garantieren, dass du bei unseren Produkten nicht nur von CBD profitieren kannst, sondern auch alle wichtigen Terpene enthalten sind. CBD-Produkte, bei denen ausschließlich isoliertes CBD zur Produktion genutzt werden, besitzen diese Terpene nicht. Unsere CBD-Produkte besitzen alle einen angenehmen Geruch natürlicher Hanf-Terpene. 

CBD Forschung

Du weißt auf jeden Fall, wenn du das nächste Mal entsprechendes riechst, dass hier gerade Terpene am Werke sind, die für den Duft sorgen und die positive Wirkungen besitzen. Wenn dich das Thema interessiert, geht’s in unserem Was sind Terpene-Ratgeber weiter!

Wirkt CBD berauschend?

Wir haben in diesem Ratgeber bereits viel über THC und die berauschende Wirkung des medizinischen Cannabis gesprochen. Wir haben dir auch schon erklärt, dass es sich beim kleinen Bruder CBD um einen nicht berauschenden Wirkstoff handelt. Du weißt außerdem, dass dieser dein hauseigenes Körpersystem effektiv unterstützen kann. Aber wie sieht die CBD-Wirkung tatsächlich aus?

Die generelle CBD-Wirkung wird von Anwendern sehr unterschiedlich wahrgenommen. Jeder sollte für sich die beste CBD-Öl-Dosierung finden. Dabei solltet ihr aber die empfohlene Dosis nicht überschreiten. Außerdem unterscheiden sich die unterschiedlichen Produkte in der Schnelligkeit und Dauer ihrer Wirkung. Je nach Bedarf kann für euch eher der schnellwirkende Vape oder auch die langsam und länger wirkende Kapsel das richtige Produkt sein. Falls du Probleme mit dem Einschlafen hast, ist vielleicht eine Kombination von Hanfextrakt und Melatonin das richtige für dich.  

Werfe einen Blick in unseren Beitrag „Wirkt CBD berauschend?“ und informiere dich dort umfassend über den Themenkomplex.

CBD Produkte

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