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Glossar

  • Aus einer Begebenheit, die sich anhört, wie ein modernes MĂ€rchen, ist dieser Zahlencode entstanden. UrsprĂŒnglich war damit eine Uhrzeit gemeint: 20 nach vier am Nachmittag. Oder, in der englischen Schreibweise 4:20 (pm) – kurz: 420 oder eben: ‘four twenty’. Mittlerweile ist diese Zahl ein internationaler und hĂ€ufig verwendeter “Code” und kann dabei fĂŒr alles mögliche stehen: fĂŒr Cannabis selbst, fĂŒr das Konsumieren von Cannabis, oder fĂŒr die Feierlichkeiten (sowas wie Weihnachten fĂŒr Cannabis-Freunde), die am 20. April begangen werden (englische Datumsschreibweise 4/20 – four twenty).
  • Das Analysezertifikat gibt Auskunft darĂŒber, ob die analysierte Charge eines Produktes den Anforderungen bzw. Spezifikationen entspricht, die fĂŒr dieses Produkt gelten. In der Pharmaindustrie ist es ein gebrĂ€uchliches Dokument fĂŒr Arzneimittel, aber auch fĂŒr deren Ausgangsstoffe.Vor allem gibt das Zertifikat Auskunft ĂŒber essenzielle QualitĂ€tsmerkmale (wie z.B. den Gehalt an CBD oder anderen wertvollen Inhaltsstoffen) sowie zulĂ€ssige und unzulĂ€ssige Verunreinigungen.In unseren Laboranalysen findet ihr unter anderem Informationen zu dem Gehalt von Cannabinoiden. So könnt ihr einerseits sicher sein, dass ihr das bekommt, was ihr von dem Produkt erwartet (z.B. CBD) und dass andererseits nichts drin ist, worum ihr euch sorgen mĂŒsstet (z.B. THC). NatĂŒrlich ĂŒberprĂŒfen wir dabei auch immer Verunreinigungen, z.B. mit Schwermetallen und Pestiziden. Aktuelle Laboranalysen unserer Produkte könnt ihr hier einsehen.
  • Die Applikations- oder Verabreichungsform beschreibt die Art und Weise, auf die eine bestimmte Substanz, meist ein Arzneimittel, verabreicht oder angewendet wird. FĂŒr Cannabinoide kommen vor allem folgende Applikationsformen in Frage:Bukkal (ĂŒber die Mundschleimhaut), Inhalativ (ĂŒber die Lunge), Oral / Peroral (ĂŒber den Mund), Sublingual (ĂŒber die Schleimhaut unter der Zunge), Topisch (meist auf der Haut; Anwendung erfolgt örtlich begrenzt, um einen örtlich begrenzten Effekt zu erzeugen), Transdermal (Aufnahme erfolgt ĂŒber die Haut, die Wirkung entfaltet sich im Körper)
  • In der Pharmakologie ist die BioverfĂŒgbarkeit eines Wirkstoffes eine wichtige MessgrĂ¶ĂŸe. Sie beschreibt den Anteil des Stoffes, der in den Blutkreislauf (genauer: in den systemischen Kreislauf) ĂŒbergeht und damit am Wirkort zur VerfĂŒgung steht. Eine 100%ige BioverfĂŒgbarkeit wird ĂŒber intravenöse Gabe einer Substanz erreicht. Wird der Wirkstoff dem Organismus auf andere Weise zugefĂŒhrt, z.B. oral, wird mit der BioverfĂŒgbarkeit nach intravenöser Gabe verglichen und auf dieser Basis erfolgt eine Angabe in Prozent. Eine orale BioverfĂŒgbarkeit von 50% bedeutet also, dass, im Vergleich mit intravenöser Verabreichung, die HĂ€lfte des Wirkstoffes in den systemischen Kreislauf ĂŒbergeht.
  • Als biphasisch bezeichnet man den Effekt eines Wirkstoffes dann, wenn niedrige und hohe Dosen desselben Wirkstoffes gegensĂ€tzliche Effekte hervorrufen können. Auch Alkohol hat einen solchen Effekt: wĂ€hrend kleine Mengen Alkohol durchaus anregend wirken können, geht von grĂ¶ĂŸeren Mengen Alkohol ein beruhigender bis sedierender Effekt aus. CBD hat als Wirkstoff in einigen Studien ein solches Profil gezeigt: WĂ€hrend bspw. eine Dosis von 300mg CBD beruhigend auf die Teilnehmer wirkte, zeigte eine deutlich höhere Dosis von 900mg CBD nicht nur keinen beruhigenden Effekt – bei dieser sehr hohen Dosierung berichteten die Probanden darĂŒber hinaus sogar von einer gegensĂ€tzlichen Wirkung; sie fĂŒhlten sich nicht nur mehr gestresst, als Probanden, die die geringere CBD-Dosis bekamen, sondern auch als diejenigen, die nur ein Placebo (also keinen aktiven Inhaltsstoff) verabreicht bekamen.
  • Cannabinoid-Rezeptoren sind neben Cannabinoiden selbst und den Enzymen, die fĂŒr deren Abbau verantwortlich sind, wichtige Bestandteile unseres Endocannabinoidsystems. Cannabinoid-Rezeptoren sind im ganzen Körper verteilt, und ĂŒber die zentrale regulative Rolle des Endocannabinoidsystems an einer Vielzahl physiologischer Prozesse beteiligt. Diese Prozesse wurden von einem Cannabinoid-Forscher so zusammengefasst: “Relax, Eat, Sleep, Forget and Protect” – kaum ein Bereich unseres Lebens also, der nicht auf die ein oder andere Weise davon berĂŒhrt wird. Neben CB1 und CB2 Rezeptoren können Cannabinoide aber auch noch ĂŒber andere Pfade ihre Wirkung entfalten. So wurde z.B. aufgrund der Erkenntnisse aus einer Studie vorgeschlagen, den Rezeptor „GPR55“ ebenfalls in die Klasse der Cannabinoid-Rezeptoren aufzunehmen.
  • Cannabis bezeichnet ursprĂŒnglich die Hanfpflanze – deren voller lateinischer Name lautet: Cannabis sativa L..Im allgemeinen Sprachgebrauch wird “Cannabis” allerdings darĂŒber hinaus hĂ€ufig verwendet, wenn die getrocknete weibliche BlĂŒte gemeint ist. Getrocknete weibliche BlĂŒten sind eines der möglichen Endprodukte, die sich aus der Cannabispflanze herstellen lassen und die zum Teil auch zu Rauschzwecklen verwendet werden. Seit die medizinische Anwendung von Cannabis auch in Deutschland wieder zur NormalitĂ€t gehört, wird in diesem Zusammenhang hĂ€ufig das Wort „Medizinalcannabis“ genutzt, um es von “normalem” Cannabis abzugrenzen, das oft nicht auf Ă€rztliche Verordnung verwendet und aus nicht-offiziellen Quellen bezogen wird.
  • In der Pflanzenzucht bezieht sich Hybrid in der Regel auf Nachkommen, die aus der Kombination (Kreuzung) der Eigenschaften zweier Pflanzen aus unterschiedlichen, möglichst reinerbigen (Inzucht-)Linien entsteht. Die Nachkommen einer solchen Zucht, die F1-Generation, kombiniert dann im gĂŒnstigsten Fall alle positiven Eigenschaften sowohl der Mutter-, als auch der Vaterlinie. Man spricht dann von Heterosis, bzw dem Heterosiseffekt.Bei Cannabis wird Hybrid auch verwendet, um deutlich zu machen, dass ein bestimmter Kultivar eindeutig weder dem Sativa- noch dem Indica-Spektrum zugeordnet werden kann. Ob und inwieweit all diese Kategorisierungen (Hybrid, Indica, Sativa) wissenschaftlich haltbar sind, ist nach wie vor Gegenstand reger Diskussionen. Hintergrund ist, dass durch die extrem lange Nutzungsgeschichte (10.000+ Jahre!) von Cannabis ursprĂŒngliche Populationen, sog. Landrassen, nicht mehr existent sind, da durch den Menschen – ob beabsichtigt oder nicht – genetisches Material aus anderen geographischen Zonen und/oder Populationen eingekreuzt wurde. Deshalb, so argumentieren einige, sind  alle heute existenten Sorten (oder Kultivare) streng genommen als Hybride zu bezeichnen.
  • Cannabis sativa L., also Hanf oder einfach Cannabis steht fĂŒr eine Pflanzenart innerhalb der Familie der CannabisgewĂ€chse (Cannabaceae). Innerhalb dieser Art lassen sich verschiedene Sorten (besser: Kultivare) voneinander abgrenzen. Diese unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihrer Wuchsform (dem sogenannten Morphotyp), sondern auch hinsichtlich ihres jeweils eigenen spezifischen Profils von Cannabinoiden und Terpenen -- dem Chemotyp. Das Profil einer Sorte ist dabei so individuell wie ein “chemischer Fingerabdruck”. In der Praxis bedeutet das vor allem, dass Cannabis lĂ€ngst nicht gleich Cannabis ist. Verschiedene Sorten lassen sich auf unterschiedliche Arten gruppieren; eine der gĂ€ngigeren Unterteilungen erfolgt anhand des Gehalts der beiden “Haupt”-Cannabinoide THC und CBD. “Typ 1” beschreibt hierbei THC-dominante Sorten, mit “Typ 2” sind Sorten mit einem ausgeglichenen VerhĂ€ltnis von THC zu CBD gemeint und CBD-dominante Sorten werden mit “Typ 3” angesprochen. Eine noch hĂ€ufig anzutreffende, aber wissenschaftlich eher umstrittene Art der Klassifizierung unterschiedlicher Cannabissorten, ist die Unterteilung in “sativa” (bzw. sativalastig / sativa-dominant), indica (bzw. Indicalastig / indica-dominant) und Hybride. Der Effekt von “Sativas” wird von Anwendern oft als geistig aktivierend, anregend und auch stĂ€rker psychoaktiv beschrieben, der von “Indicas” hingegen als eher körperbetont, beruhigend und entspannend. Stellt man sich Indica und Sativa dabei als Enden eines Spektrums möglicher Effekte vor, liegen die sogenannten Hybride irgendwo in der Mitte, bieten dem Anwender also eine Mischung der o.g. wesentlichen Eigenschaften von Indicas und Sativas. Die Ursache fĂŒr die teils sehr unterschiedlich wahrgenommenen Effekte verschiedener Sorten sind dabei aber nur zum Teil auf die unterschiedlichen Gehalte von Cannabinoiden zurĂŒckzufĂŒhren -- vor allem den Terpenen wird ein großer Einfluss auf die subjektive Effektwahrnehmung nachgesagt.
  • CannabidiolsĂ€ure (A fĂŒr engl. acid: SĂ€ure) ist einer der vielen Inhaltsstoffe von Cannabis. Auch wenn die nicht-saure Form, also CBD, sehr viel bekannter ist: die Pflanze selbst produziert beinahe ausschließlich die SĂ€ureform, also CBDA.Auch CBDA werden potenziell wĂŒnschenswerte Wirkungen nachgesagt, teilweise sollen diese sogar potenter sein, als die von CBD selbst. Die Forschung hierzu steckt allerdings noch in den Kinderschuhen.
  • Cannabigerol, oder kurz: CBG, ist eines von ĂŒber 100 bekannten Cannabinoiden, die in der Cannabis- bzw. Hanfpflanze (Cannabis sativa L.) vorkommen. Etwas besonderes ist CBG dennoch, denn das in der Pflanze produzierte AusgangsmolekĂŒl, die CannabigerolsĂ€ure, ist gleichzeitig der Grundbaustein, aus dem in der Pflanze alle anderen Cannabinoide entstehen. FĂŒr Cannabigerol selbst wurden darĂŒber hinaus auch unter anderem antibiotische Wirkungen gegenĂŒber multi-resistenten Staphylococcus Aureus (MRSA) beobachtet – jedenfalls bei MĂ€usen.
  • Das Verdampfen (Vaporisieren) von Cannabiskonzentraten wird als Dabbing („Tupfen“) bezeichnet. Konzentrate liegen meist in Form von Wachsen oder harzigen Ölen vor. Diese werden auf ein stark erhitztes MetallstĂŒck („Nail“) aufgebracht, wo sie umgehend beginnen zu verdampfen. Die DĂ€mpfe werden ĂŒber eine Art Bong (Wasserpfeife) inhaliert. Auf diese Weise ist es möglich, sehr große Mengen Cannabinoide in sehr kurzer Zeit zu inhalieren. Aus medizinischer und/oder gesundheitlicher Sicht kann diese Art der Anwendung aber nicht empfohlen werden.
  • Eine anwendungsfertige Form oder Zubereitung, die unverĂ€ndert eingenommen werden kann, wird auch als Darreichungsform bezeichnet. Andererseits kann dieser Begriff auch die Form eines Arzneimittels (Arzneiform) bezeichnen, die dann gegebenenfalls auch die Art der Anwendung mit einschließt. Die Arzneiform dabei muss nicht immer der endgĂŒltigen Zubereitung entsprechen.
  • Der Begriff Edible im Zusammenhang mit Cannabis meint essbare Lebensmittel, denen Cannabinoide hinzugefĂŒgt wurden. Meist ist damit vor allem THC gemeint. Bekannte Beispiele sind sogenannte Space Cakes, also cannabishaltiger Kuchen, oder Cannabisbutter (‘Cannabutter’). Unter neueren Entwicklungen in diesem Bereich erfreuen sich vor allem cannabinoidhaltige Weingummis großer Beliebtheit. Mit “Edibles” können darĂŒber hinaus aber auch flĂŒssige, also trinkbare, cannabinoidhaltige Lebensmittel, Kapseln und teilweise auch Öle und Tinkturen gemeint sein.Eine Besonderheit bei Edibles ist, dass es zwar bis zum Eintritt der Wirkung lĂ€nger dauert, als wenn Cannabinoide inhaliert werden; allerdings hĂ€lt die Wirkung dafĂŒr auch deutlich lĂ€nger an.Genaueres hierzu erfĂ€hrst du in unserem Beitrag zum Thema Wirkeintritt & Wirkdauer.
  • Endocannabinoide sind körpereigene, also vom eigenen Körper produzierte, Cannabinoide. Cannabinoide sind Teil des Endocannabinoidsystems. Zu den Endocannabinoiden gehören unter anderem 2-Arachidonylglycerol (2-AG) und N-Arachidonylethanolamid (AEA). AEA wird hĂ€ufig auch als Anandamid bezeichnet, abgeleitet vom Sanskrit-Wort Ananda (“GlĂŒckseeligkeit”).Genau wie die Cannabinoide aus der Cannabispflanze (Phytocannabinoide) sind auch die körpereigenen Cannabinoide in der Lage, an entsprechende Cannabinoid-Rezeptoren (CB1, CB2) anzudocken, die ĂŒberall im menschlichen Körper verteilt sind, um dort ihre Wirkung zu entfalten.
  • Durch das spezielle Zusammenspiel von Cannabinoiden und Terpenen kann eine spezielle pflanzliche Synergie entstehen, der sog. „Entourage-Effekt“. Terpene können dabei die Wirkung der Cannabinoide auf verschieden Weise beeinflussen (und umgekehrt). Hier zeigt sich also auch ein potenzieller Vorteil von Vollspektrumextrakten gegenĂŒber Extrakten oder Ölen die ausschließlich CBD in Reinform enthalten. Bei letzteren fehlen potenzielle Synergiepartner; der Entourage-Effekt bleibt aus. Auch wenn sich das derzeit langsam Ă€ndert – Terpene gelten wegen ihres enormen Potenzials im Hinblick auf eine individuelle Therapiegestaltung mit CannabisblĂŒten und oder -Vollextrakten in der Cannabisforschung bisher noch als „vernachlĂ€ssigte pharmakologische Schatztruhe“, wie es der „Entdecker“ des THC, Dr. Raphael Mechoulam, formulierte.
  • Viele Stoffe werden nicht in ihrer reinen Form verwendet, sondern in einem Gemisch, das neben dem Hauptbestandteil auch noch aus weiteren Stoffen, sog. Hilfsstoffen, besteht. Das fertige Gemisch wird dann als Formulierung bezeichnet.Hilfsstoffe können z.B. durch formgebende Eigenschaften die Anwendung erleichtern, die Herstellung effizienter machen oder, wie im Fall der liposomalen Formulierung unserer Hanf-Kapseln, die BioverfĂŒgbarkeit verbessern.
  • CBD-Isolat ist ein kristalliner Feststoff bzw. Pulver, das aus annĂ€hernd reinem CBD besteht. Genau wie (Vollspektrum-)Extrakte kann Isolat aus CBD-haltigen Hanfpflanzen gewonnen werden. Bei der Extraktion und anschließenden Aufreinigung werden alle Bestandteile, die nicht CBD sind, beinahe vollstĂ€ndig entfernt, sodass das Endprodukt zu 99 % reines CBD enthĂ€lt.Einerseits bedeutet das, dass Synergien und Potenziale nicht genutzt werden, die durch die PrĂ€senz anderer wertgebender Inhaltsstoffe der Hanfpflanze entstehen. Andererseits kann die Anwendung von Isolat in bestimmten Situationen auch vorteilhaft sein, z.B. durch seine flexible Anwendung und den vergleichsweise niedrigen Preis.
  • Limonen gehört zur Stoffklasse der Terpene und kommt in höheren Konzentrationen, wie der Name schon vermuten lĂ€sst, u.a. in ZitrusfrĂŒchten vor und ist fĂŒr deren charakteristischen Geruch verantwortlich.Limonen wird gern als preiswerter Duftstoff, z.B. fĂŒr Putzmittel eingesetzt, da Zitrusduft mit Frische und Reinlichkeit assoziiert wird. DarĂŒber kommt es als pflanzliches Insektizid und in Konservierungsmitteln und Kosmetikprodukten zum Einsatz.Limonen gilt als stimmungsaufhellend, antidepressiv, immunstimulierend, antimikrobiell und wird hauttherapeutisch eingesetzt.
  • Bei der liposomalen Formulierung wird der wertgebende Bestandteil der Formulierung (z.B. CBD) in das Innere bzw. in die Doppelmembranschicht sogenannter Liposomen eingebracht. Der Vorteil einer solchen Formulierung ist unter anderem, dass Stoffe so besser vom Körper aufgenommen werden können, die in ihrer natĂŒrlichen Form ggf. schlecht bioverfĂŒgbar sind. Die BioverfĂŒgbarkeit von z.B. CBD, also der Anteil des aufgenommenen CBDs, der den Blutkreislauf erreicht, kann hierdurch effektiv erhöht werden.
  • Als Medizinalcannabis wird in Deutschland meist Cannabis bezeichnet, das, nach Vorlage eines entsprechenden Rezepts, in der Apotheke erhĂ€ltlich ist. Vor allem in der Abgrenzung zum normalen Cannabis (also ohne den Zusatz “Medizinal”), ist mit  Medizinalcannabis ein weitgehend standardisiertes pflanzliches Arzneimittel gemeint.Die Wirkstoffgehalte (THC und CBD) sind im europĂ€ischen Arzneibuch festgelegt und werden regelmĂ€ĂŸig ĂŒberprĂŒft. Weiterhin muss mit Analysen belegt werden können, dass sich im fertigen Produkt keine RĂŒckstĂ€nde von Pestiziden befinden, die die zulĂ€ssigen Höchstmengen ĂŒberschreiten. Doch nicht nur das Cannabis selbst, sondern auch die ProduktionsstĂ€tten muss strengen Anforderungen genĂŒgen und auch diese werden regelmĂ€ĂŸig ĂŒberprĂŒft. Je nach Kontext kann Medizinalcannabis neben den getrockneten weiblichen BlĂŒten, also dem “traditionellen” Endprodukt, auch die Pflanze selbst und andere daraus hergestellte Produkte, wie z.B. Extrakte, meinen.
  • MCT steht fĂŒr medium-chain triglycerides (mittelkettige Triglyceride), also Triglyceride (Neutralfette), die mittelkettige FettsĂ€uren enthalten. Zu den mittelkettige FettsĂ€uren gehören FettsĂ€uren mit 6-12 Kohlenstoffatomen. Sie kommen unter anderem in Kokosfett, Palmkernöl und Butter vor, jedoch auf natĂŒrliche Weise nicht in Reinform, sondern in Mischung mit anderen Triglyceriden. Verwendung findet MCT-Öl vor allem in der Herstellung von Kosmetikprodukten, Lebensmitteln und Pharmazeutika.Allgemein gelten MCT-Öle im Sinne einer ganzheitlich gesundheitsfördernden ErnĂ€hrung als wertvoller Nahrungsbestandteil.MCT-Öle können, im Gegensatz zu anderen Ölen unabhĂ€ngig von Enzymen der BauchspeicheldrĂŒse metabolisiert werden, was ihren Einsatz bei verschiedenen (vor allem Stoffwechsel-) Erkrankungen erklĂ€rt. Auch im Rahmen einer ketogenen DiĂ€t, wie sie beispielsweise bei einigen pharmakoresistenten Formen der Epilepsie eingesetzt wird, eignen sich MCT-Fette ganz besonders.
  • Das Terpen Myrcen kommt sehr hĂ€ufig im Reich der Pflanzen vor. In grĂ¶ĂŸeren Konzentrationen ist es z.B. in Kiefern, reifen Mangos, Fenchel, Wacholder, IngwergewĂ€chsen, Hopfen und Dill zu finden. Und natĂŒrlich in Hanf bzw. Cannabis. Hier gilt es als HauptverdĂ€chtiger fĂŒr den sog. „Couch-lock“-Effekt, einen Zustand extremer körperlicher Entspannung, bei dem es dem/der Betroffenen unmöglich scheinen kann, sich von der Couch zu erheben (Spoiler: Es klappt dann meistens doch).Pharmakologisches Interesse gilt vor allem den antiphlogistischen (entzĂŒndungshemmenden), schmerzstillenden und den entspannend bis sedierenden Eigenschaften von Myrcen.Fun Fact: Falls ihr schon immer mal ohne viel Aufwand BorkenkĂ€fer anlocken wolltet ist Myrcen eure Rettung, denn fĂŒr den KĂ€fer ist dieses Terpen ein geradezu unwiderstehlicher Botenstoff (Pheromon).
  • Im heutigen Sprachgebrauch meint Pestizid jedwedes Mittel, dass zum Schutz (meist von Pflanzen) gegen SchĂ€dlinge eingesetzt wird.Thematisiert werden Pestizide vor allem im Kontext von Pestizid-RĂŒckstĂ€nden in Produkten (meist Nahrungsmitteln). FĂŒr in der EU zugelassene Pestizide gibt es in der Regel Höchstmengen sowohl fĂŒr die angewendete Menge eines Pestizids, als auch fĂŒr Pestizid-RĂŒckstĂ€nde, die im Zwischen- oder Endprodukt vorhanden sein dĂŒrfen.
  • Psychoaktive oder psychotrope Substanzen sind alle Substanzen, die in der Lage sind, die menschliche Psyche zu beeinflussen. Die herbeigefĂŒhrte Beeinflussung kann sehr unterschiedliche Formen annehmen und auch in ihrer IntensitĂ€t große Unterschiede zeigen. Das Spektrum reicht dabei von einer kaum wahrnehmbaren Anregung oder Entspannung, bspw. durch einen Schluck Kaffee am morgen, bis hin zu einer weitgehend vollstĂ€ndigen VerĂ€nderung des Bewusstseins, z.B. durch Psychedelika (LSD, Psilocybin, DMT und Co.).Ob die VerĂ€nderung dabei als positiv oder negativ erlebt wird, hĂ€ngt von einer ganzen Reihe verschiedener Faktoren und nicht zuletzt vom Nutzer selbst ab. Auch Psychopharmaka gelten als psychoaktive bzw. psychotrope Substanzen – der Begriff allein sagt also noch nichts ĂŒber die LegalitĂ€t oder IllegalitĂ€t einer Substanz aus.Die weltweit am hĂ€ufigsten konsumierte psychoaktive/psychotrope Substanz ist Koffein. Koffein gehört zur Gruppe der Stimulanzien. Kakao enthĂ€lt mit Theobromin eine dem Coffein strukturverwandte Substanz, ebenfalls ein weltweit hĂ€ufig konsumiertes Stimulans.
  • Hiermit ist eine Applikations- bzw. Verabreichungsform eines Stoffes gemeint. Der Stoff wird hierbei unter die Zunge gegeben (sub  “unter”, lingua “Zunge”). Die Schleimhaut unter der Zunge ist besonders dĂŒnn und gut durchblutet, was die rasche Aufnahme von Stoffen in die Blutbahn ermöglicht.
  • Terpene und Terpenoide sind sehr kleine MolekĂŒle, die zum Teil sehr potent sind und daher schon in Ă€ußerst geringen Dosen eine Wirkung entfalten können. Terpene kommen in der Natur in großer Vielfalt vor und sind nicht nur bei Cannabis verantwortlich fĂŒr Aroma und Geschmack. Die Konzentration verschiedener Terpene, das sog. Terpenprofil, ist ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal verschiedener CannabisblĂŒtensorten.Terpene und Cannabinoide können in einer speziellen Form pflanzlicher Synergie zusammenwirken, was dann auch als „Entourage-Effekt“ bezeichnet wird.Zu den hĂ€ufigsten und bekanntesten Terpenen in Cannabis gehören u.a. Limonen, Myrcen, Linalool, α-Pinene, Caryophyllene und Humulen.
  • Eine Tinktur ist ein alkoholischer Extrakt. Nach EuropĂ€ischem Arzneibuch darf bei der Extraktion ausschließlich Ethanol in bestimmten Konzentrationen (fĂŒr gewöhnlich zwischen 20 und 60%) als Lösungsmittel eingesetzt werden.
  • Mit topischer Anwendung ist eine Applikations- bzw. Verabreichungsform gemeint, die örtlich begrenzt erfolgt und mit der dementsprechend ein ebenfalls örtlich begrenzter Effekt beabsichtigt wird.Das klassische Beispiel fĂŒr eine topische Anwendung ist ein schmerzstillendes Sport-Gel, das auf oder in der NĂ€he eines schmerzenden Gelenks aufgetragen wird, damit es dort seine (z.B. zusĂ€tzlich wĂ€rmende) Wirkung entfalten kann.
  • Ein Vaporisator nutzt WĂ€rme, um die Verdampfung (Vapor = Dampf) von Wirkstoffen zu ermöglichen. Damit es nicht zu einer Verbrennung kommt, bei der unerwĂŒnschte und oft toxische Nebenprodukte entstehen, wird dabei nur so viel WĂ€rme erzeugt, dass die gewĂŒnschten Inhaltsstoffe verdampfen. Vaporisatoren werden u.a. genutzt, um aktive Inhaltsstoffe (Wirkstoffe) aus Arzneipflanzen verfĂŒgbar zu machen, so auch von Cannabis. In der Regel werden hierbei Temperaturen zwischen 180°C und 210°C empfohlen. Der Siedepunkt von THC liegt bei 157°C, der von CBD ist etwas höher (160°C - 180°C). Vaporisatoren können die Wirkstoffe der Cannabispflanze sicher und effektiv verfĂŒgbar machen. Bei Vaporisatoren muss zwischen GerĂ€ten zur Verdampfung von trockenem, meist pflanzlichem, Material und GerĂ€ten zur Verdampfung von sog. “Liquids” unterschieden werden. Letztere sind vor allem im Zusammenhang mit Nicotin als Alternative zum Rauchen von Zigaretten bekannt geworden.
  • Wie der Name zumindest bei den Botanikern und Lateinern unter euch vermuten lĂ€sst, kommt dieses Terpen in großen Mengen z.B. in KieferngewĂ€chsen (lat. Pinus) vor (u.a. Pinien, Tannen, Fichten und natĂŒrlich Kiefern). Aber auch Myrte, Dill und KĂŒmmel enthalten hohe Konzentrationen von Myrcen.α-Pinen wird mit geistiger Frische und Klarheit assoziiert. Diese Eigenschaft macht sich der japanische Brauch des „Waldbadens“ (Shinrin yoku) zunutze – die Praktizierenden „baden“ sozusagen in der Waldluft, die mit α-Pinenen gesĂ€ttigt ist und machen so bewusst Gebrauch von deren klĂ€renden Wirkung auf den Geist.DarĂŒber hinaus gibt es Hinweise auf antiphlogistische (entzĂŒndungshemmende), bronchienerweiternde und gedĂ€chtnisunterstĂŒtzende Effekte von α-Pinen.

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