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#CBD 101

CBD in diabetes: can you control sugar with cannabinoids?

18/08/2022 5 MIN. READ Sophie Klingler
18/08/2022 5 MIN. READ Sophie Klingler

Beinahe 8 Millionen Deutsche leben mit der Diagnose Diabetes mellitus, umgangssprachlich auch “Zuckerkrankheit” genannt. Während manche die Erkrankung mit einer Ernährungsumstellung in den Griff bekommen, bedeutet sie für viele andere ein Leben lang Insulin spritzen. Natürliche Mittel und Methoden, um den Blutzucker zu senken, sind deshalb verständlicherweise von großem Interesse für Betroffene und deren Wohlbefinden.

Hoffnung für Diabetiker könnte aus einer unerwarteten Richtung kommen. Studien mit Mäusen und Ratten zeigen, dass CBD bei Diabetes ergänzend bei der Behandlung eingesetzt werden könnte. Die Entstehung kann dadurch allerdings nicht verhindert werden.

Disclaimer: Bei Diabetes hat ein Gang zum Arzt oberste Priorität. Da dort oftmals nicht-medikamentöse Therapien verordnet werden, kann CBD durchaus als Unterstützung eingesetzt werden. Eine Garantie der Linderung der Beschwerden gibt es allerdings nicht. Wenn du zwecks Behandlung CBD allerdings eine Chance geben möchtest, findest du in unserem Shop sicherlich das richtige Produkt für dich.

Was ist Diabetes?

Die Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus zeichnet sich durch einen hohen Überschuss an Glukose im Blut aus. Bei gesunden Menschen wirkt die Bauchspeicheldrüse dem entgegen, indem sie die richtige Menge an Insulin abgibt. Bei Diabetikern liegt entweder ein Insulinmangel vor oder das Hormon wird gar nicht erst produziert, was zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel führt. Dieser Hyperglykämie genannte Zustand kann über einen längeren Zeitraum hinweg negative Auswirkungen auf die Organe haben. Unbehandelter Diabetes kann sogar zu Blindheit führen und greift darüber hinaus Herz, Nieren, Gehirn, Haut, Gefäß- und Nervensystem an. Um dies zu vermeiden, müssen Diabetiker regelmäßig ihren Blutzuckerspiegel kontrollieren und gegebenenfalls Insulin in der richtigen Dosierung über eine Injektion oder eine Pumpe zuführen. 

Bei Diabetes wird je nach Ursache der Krankheit zwischen Typ 1 und Typ 2 unterschieden:

Beim Typ 1, dem sogenannten juvenilen Diabetes, handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, die sich bereits im Kindes- oder Jugendalter zeigt. Das Immunsystem Betroffener attackiert dabei die körpereigenen Zellen, bis die Bauchspeicheldrüse nicht mehr in der Lage ist, Insulin zu produzieren. Eine schwere Entzündung der Bauchspeicheldrüse kann ebenfalls ein Auslöser von Diabetes 1 sein.

Typ 2-Diabetes wurde lange Zeit als Altersdiabetes bezeichnet. Das ist heute allerdings irreführend. Zwar beginnt das Problem meist im Erwachsenenalter, das durchschnittliche Alter der Erkrankten sinkt jedoch jährlich. Neben einer genetischen Veranlagung gehört auch Typ 1-Diabetes zu den Risikofaktoren, die zu Diabetes Typ 2 führen können. Sehr häufig kann der eigene Lebensstil als Auslöser identifiziert werden.

Was erhöht die Zuckerwerte? 

Den Ausbruch von Typ 2-Diabetes begünstigen Faktoren, die mit einem erhöhten Blutzuckerspiegel in Verbindung stehen. Darunter eine ungesunde Ernährung mit zu viel Fett, Alkohol und Kohlenhydraten (Zucker). Übergewicht und Fettleibigkeit, einhergehend mit Bluthochdruck und hohen Blutfettwerten, konnten ebenfalls mit Hyperglykämie in Verbindung gebracht werden. Ferner gehört Stress zu den Variablen, die den Zuckergehalt im Blut hochtreiben können. Für Diabetiker beider Typen ist es deshalb wichtig, eine gesunde Lebensweise zu verfolgen. Die Verwendung von CBD Öl bei Diabetes kann jedoch keinesfalls einen Ersatz zu einer gesunden Ernährung darstellen.

Auch hier zeigt sich wie so häufig: Bewegung und Sport sowie eine ausgewogene Ernährung mit vielen pflanzlichen Nahrungsmitteln sind wichtig und können darüber hinaus den Insulinbedarf nachweislich verringern. 

Ist CBD für Diabetiker geeignet?

Wenn CBD bei Diabetes zur Anwendung kommt, sollte dies immer ergänzend zur konventionellen Behandlung geschehen. Ob es überhaupt infrage kommt, klären Patienten am besten immer zuerst mit ihrem behandelnden Arzt ab. CBD (Cannabidiol) ist eines der Cannabinoide, die in Cannabis bzw. in der Hanfpflanze vorkommen. Es macht nicht abhängig und eine psychoaktive Wirkung, bspw. ein “High” wird vom nicht ausgelöst. Frei verkäufliche CBD Produkte enthalten nämlich kein oder sehr wenig THC (Tetrahydrocannabinol). Daher kann CBD Öl auch in der Apotheke gekauft werden. 

Bei CBD Vollspektrum Öl ist in Deutschland ein THC-Anteil von 0,2 % erlaubt. Schwerwiegenden Nebenwirkungen von CBD bei Diabetes sind bisher nicht bekannt. Dein Arzt weiß zudem, ob Wechselwirkungen mit CBD für deine Medikamente eintreten können und kann dir dabei helfen, ein solches Risiko im Vorfeld auszuschließen.

Da ein gesunder Lebensstil wesentlich dazu beitragen kann, Diabetes erfolgreich zu managen, sollte man nur dann auf einen CBD Vape Pen zurückgreifen, wenn man dampft, um mit dem Rauchen aufzuhören. 

Überdies hat CBD in Deutschland noch keine Zulassung als Nahrungsergänzungsmittel. CBD Kapseln kann man deshalb bei seriösen Händlern nicht kaufen. CBD Öl wird meist in der Form von CBD Tropfen bei Diabetes äußerlich angewendet oder als Mittel zur Pflege der Mundschleimhaut, wo man es etwa für 90 Sekunden unter der Zunge behält. Im VAAY Shop findest du neben unserem praktischen CBD Spray, das die Dosierung von CBD Öl bei Diabetes einfach macht. Daneben führen wir auch zuckerfreie Alternativen zu CBD Fruchtgummis, die mit Vitaminen angereichert wurden, da die Einnahme von CBD in Deutschland nicht zugelassen ist. 

Da die Forschung bisher wenige Daten im Zusammenhang mit der Wirkung von CBD auf das ungeborene Kind hat, kann bisher nicht bestätigt werden, dass die Anwendung von CBD Öl bei Schwangerschaftsdiabetes unproblematisch ist. Genauere Informationen zum derzeitigen Kenntnisstand der Medizin kannst du unter CBD in der Schwangerschaft nachlesen. 

Hilft CBD bei Diabetes?

Der potenzielle Effekt von CBD bei Diabetes wird darauf zurückgeführt, dass Cannabinoide mit den Rezeptoren im sogenannten Endocannabinoidsystem (ECS) in unserem Körper kommunizieren können. Dieser regulierende Teil unseres Nervensystems ist dafür zuständig, das chemische Gleichgewicht in unserem Körper aufrecht zu halten sowie die Regulierung wichtiger Funktionen. CBD kann möglicherweise die Aufgabe von natürlich im Körper vorkommenden Endocannabinoiden übernehmen und das ECS dadurch ankurbeln. Als Folge dessen könnte Cannabidiol unter anderem einen positiven Einfluss auf Entzündungen, Stress, Schmerzen und das Immunsystem haben. 

Bisherige Studien, die die Wirkung von CBD bei Diabetes zum Forschungsthema haben, wurden hauptsächlich an Mäusen und Ratten durchgeführt. Obwohl die Ergebnisse vielversprechend sind, können daraus bisher keine eindeutigen Schlüsse auf die Wirksamkeit von CBD bei Menschen mit Diabetes gezogen werden. Man darf jedoch vorsichtig optimistisch sein und sagen, dass Hinweise auf ein Potenzial und einige Vorteile für den Nutzer bei der Verwendung von Produkten mit hoher Qualität existieren. 

Welche Wirkung hat CBD Öl bei Diabetes Typ 1 und 2?

Sowohl für Typ 1- als auch auf Typ 2-Diabetes gibt es Erkenntnisse im Zusammenhang mit CBD, die für die Behandlung von Diabetes eine Rolle spielen könnten.

Den entzündungshemmenden Eigenschaften und dem immunregulierenden Effekt von CBD schreiben Forscher in einer Studie von 2006 den Behandlungserfolg bei nicht-adipösen Mäusen mit Diabetes zu. 32 % von ihnen entwickelten krankhafte Diabetes im Vergleich zu 86 % in der Kontrollgruppe. [1] Demzufolge könnte CBD bei Diabetes Typ 1 der Bauchspeicheldrüse möglicherweise die Chance geben, sich zu erholen. Eine weitere Forschungsarbeit zum Thema CBD und Diabetes konnte 2016 messbar nachvollziehen, dass CBD die Insulinproduktion anregen kann, indem es die Konzentration eines Peptids (GIP) im Blut erhöht. [2]

Laut derselben Studie kann CBD bei Diabetes 2 dazu beitragen, die Menge des Peptidhormons Resistin in unserem System zu reduzieren. Resistin, das vom weißen Fettgewebe im Körper produziert wird, trägt wesentlich zur Entstehung von Insulinresistenz bei. Cannabidiol ist in der Lage, dieses weiße Fett in gesünderes, energieverbrennendes braunes Fett umzuwandeln und damit den Stoffwechsel zu verbessern. 

CBD Öl bei Diabetes 2 könnte außerdem aufgrund seines schmerzlindernden Potenzials zum Einsatz kommen. Neben entzündlichen Schmerzen leiden nämlich viele Langzeit-Diabetiker an neuropathischen Schmerzen, besonders in den Beinen. Daher kann CBD bei Schmerzen für manche eine Möglichkeit darstellen, die Einnahme von Schmerzmitteln zu reduzieren und unerwünschte Langzeiteffekte zu vermeiden. 



Quellen:

[1] Cannabidiol lowers incidence of diabetes in non-obese diabetic mice

 

Beitragsbild: Unsplash.com

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