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CBD gegen Schmerzen

04/05/2021 5 MIN. LESEZEIT Mirko Berger
04/05/2021 5 MIN. LESEZEIT Mirko Berger

Direkt zum Wesentlichen springen!

Disclaimer: Du fragst dich, ob CBD Öl oder CBD bei Schmerzen helfen kann? Vorweg müssen wir klären, ob du wirklich explizit nach CBD Öl gesucht hast oder CBD im Allgemeinen. In Deutschland ist CBD Öl nämlich nur als Kosmetikum zugelassen und bei uns (VAAY) als Mundhygiene-Produkt in den On- und Offline-Regalen verfügbar. In anderen Ländern oder Regionen wie beispielsweise UK oder US ist CBD Öl als Nahrungsergänzungsmittel zugelassen. In Deutschland darf es aber nicht geschluckt werden (obwohl dies sehr wahrscheinlich keine gesundheitlichen Folgen hätte). Viele andere CBD-Shops werfen die Begriffe gerne durcheinander. Daher kommt es oft zu Verwechselungen und Irritationen. Wir sprechen hier aber im Allgemeinen von CBD. 
....

CBD gegen Schmerzen – Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Man unterscheidet zwischen akuten und chronischen Schmerzen.
  • Chronische Schmerzen entstehen durch Nervenschäden (= Schmerzgedächtnis) und dauern länger als drei Monate an.
  • Schmerzen entstehen durch die Weiterleitung von Schmerzreizen an das zentrale Nervensystem, wo die Signale als unangenehme Empfindung abgespeichert werden.
  • Schmerzen werden durch Endocannabinoide reguliert, die sich an entsprechende Rezeptoren binden.
  • Das exogene Cannabinoid CBD sorgt für einen erhöhten Endocannabinoid-Spiegel im Körper. Deshalb wird vermutet, dass der Einsatz von CBD gegen Schmerzen effektiv sein kann.
  • Ob CBD Schmerzen behandeln kann, ist noch nicht wissenschaftlich belegt.

Hast du dich schon mal am Ofenblech verbrannt, dir dein Knie aufgeschlagen oder seit langer Zeit immer wieder dieses fiese Zwicken im unteren Rücken? Autsch. Schmerzen haben wir alle schon auf die ein oder andere Art und Weise erlebt. Wenn der Schmerz chronisch wird, kann sich das enorm auf unsere Lebensqualität auswirken und starke Medikamente scheinen der einzige Ausweg zu sein. Doch die bleiben meist nicht ohne Nebenwirkungen. Mehr Schmerzen. Ein Teufelskreis.  

Wer Ibuprofen und Paracetamol den Rücken zukehren oder es mal mit einer Kombination von Schulmedizin und natürlichen Wirkstoffen probieren möchte, könnte sich der Naturheilkunde widmen. Viele Heilkräuter kommen in der Schmerztherapie bereits zum Einsatz, und auch von Cannabidiol (CBD) ist in dem Zusammenhang immer öfter die Rede. Schauen wir mal, ob und wie der Einsatz von CBD Öl gegen Schmerzen Wirkung zeigen kann.

Auf einen Blick: CBD gegen Schmerzen

  1. Welche Schmerzen gibt es überhaupt?
  2. Wie entstehen Schmerzen?
  3. Was tun bei chronischen Schmerzen?
  4. (Wie) kann CBD gegen Schmerzen helfen?
  5. FAQs

Welche Schmerzen gibt es überhaupt?

Es werden zwei Arten von Schmerzen unterschieden: Akute Schmerzen machen sich dann bemerkbar, wenn eine körperliche Fehlfunktion, eine Krankheit oder ein Mangel besteht. Sie sind ein Warnsignal des Körpers und extrem nützlich, da sie für Schonung und einen ungestörten Heilungsprozess sorgen: So wirst du, wenn du dir deinen Fuß gebrochen hast, vermutlich keinen Marathon antreten und bei verbrannten Fingern keine Gartenarbeit vollziehen.

Während akute Schmerzen wenige Tage bis Wochen anhalten, spricht man bei Schmerzen, die länger als drei Monate andauern, von chronischen Schmerzen. In dem Fall entwickelt sich der Schmerz zunehmend zu einem eigenständigen Krankheitsbild. Hier kommt das Schmerzgedächtnis zum Einsatz: Der Körper vergisst regelrecht, wie es ohne Schmerz war. Sind diese Schmerzen auch so nützlich? Im Gegenteil: Sie entstehen durch eine Fehlfunktion des Nervensystems und können die Betroffenen enorm einschränken.

Wie entstehen Schmerzen?

Für das Empfinden von Schmerzen ist unser Nervensystem verantwortlich. Dieses besteht aus unzähligen Sinneszellen, die Schmerzreize – beispielsweise Hitze oder Druck – wahrnehmen und als Signale zum Rückenmark leiten. Das Rückenmark verarbeitet die Reize und bildet Reflexe: Erinnere dich zum Beispiel daran, wie schnell deine Hand in die Luft schnellt, wenn du auf eine heiße Herdplatte fasst. Das Signal wird außerdem an das Gehirn weitergeleitet, wo es als unangenehme Empfindung abgespeichert wird. 

Ebenfalls einen aktiven Part bei der Schmerzverarbeitung spielt das Endocannabinoidsystem, welches aus Cannabinoid-Rezeptoren – den CB1- und CB2-Rezeptoren – und Endocannabinoiden besteht. Letztere sind körpereigene Botenstoffe (endo = vom Körper produziert), die sich an die entsprechenden Rezeptoren binden und sie aktivieren. Dieser Prozess hat unter anderem Auswirkungen auf die Regulation von Entzündungen und Schmerz. Das Endocannabinoidsystem vermeidet so eine übermäßige Schmerzempfindlichkeit. Es heißt sogar, dass Menschen mit einer höheren Anzahl an Endocannabinoiden weniger Schmerzmittel benötigen als Menschen mit weniger Endocannabinoiden. 

Was tun bei chronischen Schmerzen?

Wenn du dich länger als drei Monate mit Schmerzen herumschlagen musst, besteht Handlungsbedarf. Die Schmerztherapie richtet sich nach den Ursachen, doch weil diese bei chronischen Schmerzen meist unklar sind, kann es dauern, bis man eine geeignete Therapie findet. Tatsächlich haben Befragungen ergeben, dass mehr als die Hälfte der Menschen in Europa, die unter chronischen Rückenschmerzen leiden, mindestens zwei Jahre auf die richtige Behandlung warten müssen.

Also … abwarten und Tee trinken?

Eine Behandlung von chronischen Schmerzen startet meist mit klassischen Schmerzmitteln, welche die Schmerzweiterleitung unterbrechen. Die Einnahme von Medikamenten kann allerdings auf Dauer zu starken Nebenwirkungen führen, da die Organe den Körper entgiften und die chemischen Präparate abbauen müssen. Das National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) weist daraufhin, dass die Kombination von verschiedenen Therapieansätzen für Menschen mit chronischen Schmerzen sehr wirksam sein kann. Wenn du also keine Lust auf abwarten und Tee trinken hast, kann eine Kombination mit CBD gegen Schmerzen einen Versuch wert sein.

(Wie) kann CBD gegen Schmerzen helfen?

CBD ist ein exogenes Cannabinoid und setzt wie auch die endogenen Cannabinoide am Endocannabinoid-System an. Zwar ist seine Bindungskraft geringer, doch es hemmt Enzyme, die für den Abbau der körpereigenen Endocannabinoide zuständig sind. Dadurch erhöht sich der Spiegel von endogenen Cannabinoiden im Körper, die durch die Anregung der Cannabinoid-Rezeptoren die Schmerzweiterleitung bremsen. Das deutet darauf hin, dass der Einsatz von CBD Wirkung gegen Schmerzen zeigen könnte.


Das sagt die Wissenschaft zu CBD bei Schmerzen

Ob CBD Schmerzen wirklich behandeln kann, lässt sich aus wissenschaftlicher Sicht noch nicht beurteilen. Einige Studien lassen jedoch vermuten, dass CBD Schmerzen positiv beeinflussen könnte. Bei einer Tiermodellstudie wurde Nagetieren CBD gegen Schmerzen verabreicht. Daraufhin wurden chronische Schmerzen signifikant unterdrückt. Eine andere Untersuchung weist darauf hin, dass CBD entzündungshemmend und schmerzlindernd bei Arthritis wirken kann. Aber auch diese Annahme basiert auf einer Studie mit Ratten.

Es wurden auch Studien an Menschen durchgeführt, die laut NCCIH zeigten, dass die Einnahme von CBD gegen Schmerzen Wirkung zeigte, doch erreichten die Verbesserungen keine statistische Signifikanz. Die Bundesärztekammer fasst zusammen, dass „bei chronischen (...) Schmerzen ein Therapieversuch mit Cannabinoiden gerechtfertigt [ist], wenn andere Therapiestrategien ohne Erfolg blieben”.

Jeder Mensch ist unterschiedlich, und der Effekt von natürlichen Wirkstoffen wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, wie Geschlecht, Körpergewicht oder den Genen. Zwar gibt es nicht genügend wissenschaftliche Belege zur Wirkungsweise von CBD, doch Nutzer berichten immer wieder von positiven Effekten. Probier doch mal, deine CBD-Einnahme in Rituale zu verpacken: Zum Beispiel als Teil eines entspannten Abends oder während deiner Morgenroutine. Einen Versuch ist es allemal Wert.

Vergiss nicht, dass sich CBD durch seine hohe komplementäre Effektivität auszeichnet – wenn du also CBD kaufen möchtest um Schmerzen zu behandeln, kombiniere es am besten mit anderen Therapieformen.

    FAQs

    Bei welchen Schmerzen kann CBD Wirkung zeigen?

    Du kannst versuchen, CBD gegen Rückenschmerzen, Arthritis, Menstruationsschmerzen und Migräne einzusetzen. Auch für Epilepsie, Kopfschmerzen und chronisch entzündliche Darmerkrankungen werden positive Wirkungen von Cannabinoiden beschrieben. 


    Welches CBD kann ich bei Schmerzen verwenden?

    Wenn du CBD gegen Rückenschmerzen oder bei Muskelverspannungen anwenden möchtest, empfehlen wir dir unser Massageöl. Bei einer intensiven Sportmassage ist maximale Verwöhnung garantiert!


    Wie nehme ich CBD bei Schmerzen ein?

    Allgemein gültige Anwendungsempfehlungen gibt es für die Dosierung von CBD nicht. Hier findest du Tipps, die dir helfen können, deine ideale Menge zu finden.


    Wie schnell zeigt CBD eine Wirkung bei Schmerzen? 

    CBD ist kein Medikament, sondern ein Naturheilmittel. Wie schnell und wie lange CBD wirkt, ist deshalb von Person zu Person unterschiedlich. Vielleicht merkst du eine sofortige Verbesserung, vielleicht dauert es einige Wochen. Hab Geduld und achte auf eine regelmäßige Anwendung. So kann CBD seine komplette Wirkung entfalten und du kannst herausfinden, ob und wie schnell bei dir CBD gegen Schmerzen wirkt.
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