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#CBD 101

Hilft CBD bei Magen Darm Problemen?

30/04/2022 4 MIN. LESEZEIT Tim Dresemann
30/04/2022 4 MIN. LESEZEIT Tim Dresemann

Reizdarmsyndrom, Gastritis, Colitis ulcerosa oder auch Morbus Crohn - es gibt viele Magen Darm Beschwerden, mit denen sich die Menschen herumschlagen müssen. Eine Behandlung der oft schmerzhaften Symptome – darunter Übelkeit, Verstopfung, Krämpfe, Blähungen und Durchfall – ohne dabei den bereits gestressten Verdauungstrakt weiter zu belasten, kann durchaus eine Herausforderung darstellen. 

In diesem Zusammenhang fallen zunehmend häufiger die Begriffe “Hanföl” und CBD gegen Magen Darm Probleme. Bevor allerdings näher darauf eingegangen wird, welche Wirkung CBD Öl auf Magen und Darm haben könnte, sehen wir uns die Entstehung kurz genauer an.

Disclaimer: Magen-Darm-Probleme sollten immer mit einem Arzt besprochen werden. Das Gleiche gilt für den Einsatz von CBD während einer Therapie. Es gibt keine Garantie, dass CBD Magen-Darm-Beschwerden lindert, gleichzeitig kann es aber einen Versuch wert sein, wenn konservative Behandlungsmethoden bisher keine Besserung gebracht haben. 

Wie kommt es zu Magen-Darm bzw. zum Reizdarm?

Die Entstehung von Problemen mit dem Verdauungssystem kann auf mehrere Ursachen zurückgeführt werden. Außerdem erhalten nicht alle Patienten eine eindeutige Diagnose. 

Einer der gemeinsamen Nenner bei Magen- und Darmerkrankungen ist die Ernährung. Unsere westliche Ernährungsweise tendiert dazu, zu viele gesättigte Fettsäuren und Kohlenhydrate zu enthalten. Große Mengen an Zucker machen unserer Darmflora sehr zu schaffen. Gerät diese aus dem Gleichgewicht, haben wir zu wenige gute (probiotische) Bakterien in unserem Magen, die dafür sorgen, dass die schlechten Bakterien nicht überhandnehmen. Das kann nicht nur zu Bauchschmerzen und Durchfall führen, sondern auf Dauer unsere Magenschleimhaut angreifen und zu chronischen Entzündungen führen. Beim Reizdarm wird darüber hinaus vermutet, dass das Zusammenspiel der Darm-Hirn-Achse gestört ist und dadurch ausgelöste immunologische Vorgänge die Entzündungen hervorrufen.[1]

Ballaststoffe und Vitamine spielen eine große Rolle für die Darmgesundheit. Eine Ernährungsumstellung ist beinahe immer Teil einer erfolgreichen Therapie. 

Ein Faktor, dessen Einfluss auf Magen- und Darmprobleme nicht unterschätzt werden sollte, ist das mentale und emotionale Wohlbefinden. Stress, nervöse Störungen und Ängste gehören zu den bisher bekannten Ursachen für Verdauungsprobleme. Man nennt den Darm nicht ohne Grund das “zweite Gehirn” des Menschen. 


Neben der genetischen Veranlagung spielt auch das Alter eine Rolle für die Wahrscheinlichkeit der Entstehung vom Reizdarmsyndrom und Darmerkrankungen. Die Verdauungssäfte und die Elastizität des Darmes nehmen ab dem 50. Lebensjahr ab, was wiederum die Effektivität der Verdauung negativ beeinträchtigen kann. 

Hilft CBD Öl bei Magen Darm Beschwerden?

Um mit Sicherheit beantworten zu können, ob CBD Öl eine Wirkung auf Magen Darm Beschwerden hat, müssen erst noch mehr reproduzierbare Studien vorliegen. Die Wissenschaft hat jedoch Hinweise dazu gefunden, auf welche Weise Cannabinoide wie THC und CBD mit dem menschlichen Organismus interagieren können.

Menschen und (andere) Säugetiere besitzen von Natur aus ein Endocannabinoidsystem (ECS), das aus Rezeptoren und Endocannabinoiden besteht. Die sogenannten CB1 und CB2 Rezeptoren sind an verschiedenen Stellen im Körper und Immunsystem beheimatet. Im Zusammenspiel sorgen sie dafür, dass chemische Ungleichgewichte behoben werden und so Funktionen wie Entzündungsvorgänge, Vermittlung von Schmerzen, Schlaf-wach-Rhythmus, Appetit und Stimmung regulieren. Cannabinoide aus Hanf, wie etwa Cannabidiol, sind unseren Endocannabinoiden so ähnlich, dass sie zum Teil deren Rolle übernehmen können und das ECS in seiner Funktion dementsprechend unterstützen können.

Besonders interessant ist CBD bei Reizdarm und anderen Entzündungen des Verdauungstraktes aufgrund seiner potenziell entzündungshemmenden Wirkung, die bereits in Studien mit Mäusen beobachtet wurde.[2] Beim Reizdarm tritt, wie bereits erwähnt, eine disproportionale Immunantwort auf. CBD bei Magen und Darm könnte dem menschlichen Körper dabei helfen, diese Antwort über das ECS zu moderieren und die Empfindlichkeit des Darms dadurch zu verringern. Des Weiteren könnte eine potenzielle Reduktion des Schmerzempfindens durch das Extrakt aus der Hanfpflanze Erleichterung für die Betroffenen und Gesundheit bringen. Darüber hinaus könnten sich mögliche Effekte wie die Verbesserung des Schlafes und des Appetits positiv auf das allgemeine Wohlbefinden auswirken.

Stress und Nervenleiden gehören zu Ursachen, auf deren Konto sowohl akute Schübe als auch chronische Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt gehen können. CBD kann zudem in manchen Fällen dazu beitragen, ein strapaziertes Nervensystem zu beruhigen. In einer Studie mit 11 Freiwilligen in den 90ern konnte eine messbare Senkung der Cortisol-Level gegenüber der Placebogruppe verzeichnet werden. [3] 

Mehr zur möglichen Wirkung von CBD auf Probleme mit dem Verdauungstrakt kannst du in unseren Artikeln CBD gegen Morbus Crohn und CBD gegen Übelkeit nachlesen.

Hat CBD Nebenwirkungen?

Bisher sind nur wenige Nebenwirkungen bei der Anwendung von CBD bei Magen Darm Problemen bekannt. Ein trockener Mund, Schwindel und Müdigkeit kommen hin und wieder vor, noch seltener beeinträchtigt CBD die Verdauung oder verursacht Kopfschmerzen. Nach dem Stopp der Anwendung klingen diese erfahrungsgemäß wieder ab, sobald das CBD abgebaut wurde. 

Im Zusammenhang mit Neben- und Wechselwirkungen ist besonders die potenzielle Interaktion von CBD gegen Magen Darm Beschwerden und den Enzymen im Körper zu beachten. Bestimmte Wirkstoffe, wie man sie in Antihistaminika, Immunsuppressiva, Antidepressiva und Beta-Blockern findet, können dadurch potenziell besser oder schlechter wirken. Wer verschreibungspflichtige Medikamente gegen Krankheiten einnimmt, sollte sich die Anwendung von Produkten wie CBD Tropfen für Magen und Darm immer zuerst vom Arzt absegnen zu lassen. 



Quellen:

[1] Darmmikrobiom und Psyche: der Paradigmenwechsel im Konzept der Hirn-Darm-Achse

[2]  Effect of cannabidiol on plasma prolactin, growth hormone and cortisol in human volunteers.

Beitragsbild: Unsplash.com

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