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Kann CBD Morbus Crohn-Patienten helfen?

18/08/2022 5 MIN. LESEZEIT Sophie Klingler
18/08/2022 5 MIN. LESEZEIT Sophie Klingler

Die chronische Krankheit Morbus Crohn geht oft mit einem großen Leidensdruck für die Betroffenen einher. Der Grund dafür sind wiederkehrende Symptome wie Durchfall, Bauchschmerzen, Fieber und Appetitverlust, die es vielen zeitweise unmöglich machen, zu arbeiten und am täglichen Leben teilzunehmen.

Kein Wunder also, dass leidende Patienten und die Medizin auf der Suche nach Wirkstoffen sind, die Beschwerden lindern könnten – und zwar ohne das Immunsystem zusätzlich zu belasten. Die Komplementärmedizin empfiehlt dabei traditionell Gelbwurz, Myrrhe und Weihrauch als natürliche Entzündungsblocker. Seit Kurzem wird auch vermehrt der potenziellen Wirkung von CBD bei Morbus Crohn Aufmerksamkeit geschenkt. 

Falls du wissen möchtest, wie CBD Morbus Crohn-Betroffenen helfen könnte und welche CBD Produkte zwecks Wirksamkeit infrage kommen, haben wir in diesem Artikel Antworten für dich zusammengestellt. 

DISCLAIMER: Nach wie vor ist Morbus Crohn nicht heilbar. Leider. Gerade deshalb sollte bei ersten Symptomen direkt ein Arzt aufgesucht werden, um einen Therapieplan festzulegen. CBD kann und sollte den Besuch beim Doc auf keinen Fall ersetzen. Nichtsdestotrotz wollen wir dir hier aufzeigen, wie CBD unterstützend zu einer Behandlung eingesetzt werden könnte. 

Was ist Morbus Crohn und ist es vererbbar?

Bei Morbus Crohn handelt es sich um eine Entzündung des Verdauungstraktes, bei der die eigenen Antikörper chronisch die Darmflora angreifen. Sie taucht am häufigsten im Dünn- und Dickdarm (Colitis) auf, kann allerdings alle involvierten Organe und sogar den Mund und After betreffen. Die Krankheit ist vor allem durch einen schubartigen Verlauf gekennzeichnet. Das heißt, Phasen mit intensiven Beschwerden wechseln sich mit Phasen ohne Symptome ab. Wenn die Erkrankung besonders stark ausgeprägt ist, kann sie zu ernsthaften Komplikationen führen, wie beispielsweise einem gefährlich hohen Gewichtsverlust oder lebensbedrohlicher Dehydrierung. 

Ob Morbus Crohn vererbbar ist, ist bisher noch ungeklärt. Gewisse Genmutationen scheinen die Chancen zu erhöhen, dass ein Mensch an Morbus Crohn leidet, doch meistens gibt es zusätzliche Auslöser. Dazu gehören das Rauchen, wiederholte Darminfektionen, Stress, Antibiotika und Schmerzmittel sowie eine ungesunde Ernährung (viel Zucker und gesättigte Fettsäuren). Des Weiteren wird ein mangelnder Kontakt mit natürlichen Umweltkeimen als möglicher Faktor angeführt.

Welche CBD Produkte kann man bei Morbus Crohn verwenden?

Da das Rauchen die Symptome verschlechtern kann, ist das Inhalieren von Cannabis Öl oder CBD Blüten für Morbus Crohn-Betroffene nicht zu empfehlen. Unverarbeitete Blüten dürfen in Deutschland allerdings eh nicht an den Endkunden verkauft werden. Daneben ist der Besitz eben jener verboten. Somit fällt diese Art der Anwendung schonmal raus.

In anderen Ländern wird manchmal auch die Einnahme von CBD bei Morbus Crohn empfohlen. Obwohl verarbeitete CBD Produkte gegen Morbus Crohn in Deutschland verkaufsfähig sind, wenn der THC-Anteil unter 0,2 % liegt, fehlt hierzulande noch die Zulassung als Nahrungs- bzw. Nahrungsergänzungsmittel. Daher sind CBD Fruchtgummis und CBD Kapseln ebenfalls tabu. Wir finden das auch doof, müssen damit aber ebenso auskommen … 

Deshalb greifst du am besten auf CBD Kosmetik oder CBD Öl bei Darmentzündungen zurück. Aufgrund seiner Flexibilität könnte CBD Öl gegen Morbus Crohn bei vielen Anwendern Linderung bringen. Man kann es außerdem sehr leicht dosieren und auf verschiedene Weise anwenden - zum Beispiel als CBD Tropfen. Viele Anwender schwören dabei auf CBD Vollspektrum Öl, da es die meisten Cannabinoide der ursprünglichen Hanfpflanze enthält.

Wenn du CBD das erste Mal ausprobierst, solltest du mit einem CBD Öl 5 % oder 10 % starten und dich Schritt für Schritt an die richte Menge und höhere Dosierungen herantasten. Bedenke aber, dass ein höherer CBD-Anteil wie bei unserem CBD Öl 30 % oder CBD Öl 20% nicht automatisch bessere Ergebnisse bringt. Es gilt, primär herauszufinden, welche Menge für dich persönlich den besten Effekt hat. 

Am wichtigsten ist es aber, dass du ein Produkt von hoher Qualität wählst. Gerade wenn du CBD gegen Morbus Crohn ausprobieren möchtest, solltest du dir sicher sein, dass das CBD Öl keine schädlichen Verunreinigungen enthält und die Produktangaben korrekt sind. Auch wenn es CBD Öl in der Apotheke zu kaufen gibt, solltest du vor der Anwendung immer erst Rücksprache mit deinem Arzt halten und einen seriösen Hersteller wählen. 

Wie kann CBD Öl bei Morbus Crohn helfen?

Wenn du dich fragst, ob bei Morbus Crohn CBD deine Symptome bei dir lindern kann, weißt du wahrscheinlich bereits, dass zuallererst eine Umstellung der Ernährung dabei hilft, die Schübe zu managen und ein gesundes Gewicht zu halten. 

CBD Öl kann keinen Ersatz für gesundes Essen und die konservative medizinische Behandlung darstellen. Zum einen ist der Effekt von CBD auf Morbus Crohn Symptome nicht bei jedem gleich. Manche Anwender spüren selbst bei einer hohen CBD-Menge nichts. Zum anderen liegen bisher einfach zu wenige wissenschaftliche Erkenntnisse in Form einer ausführlichen CBD Morbus Crohn Studie vor, um positive Effekte zu belegen. 

Wie könnte dennoch ein Effekt von CBD gegen Morbus Crohn zustande kommen? 

Man nimmt an, dass Cannabidiol (CBD) mit unserem körpereigenen Endocannabinoidsystem (ECS) interagiert. Das ECS ist dafür zuständig, über Botenstoffe Körperfunktionen zu steuern. Dazu gehört zum Beispiel das Regulieren von Entzündungen, des Appetits, der Schmerzempfindung, der Stimmung und von Schlaf- und Wachphasen. Sogenannte CB1 und CB2 Rezeptoren befinden sich an mehreren Stellen in unserem Nervensystem, unter anderem im Gehirn, in der Wirbelsäule und im Magen-Darm-Trakt. Sie könnten durch die Interaktion mit Cannabinoiden wie CBD stimuliert werden und ihre Arbeit intensivieren.

Theoretisch könnten besonders die entzündungshemmenden Eigenschaften von CBD auf Morbus Crohn und verwandte chronische Darmentzündungen wie Colitis ulcerosa zum Einsatz kommen. In Versuchen mit Ratten konnte eine messbare Verringerung einer induzierten Colitis durch CBD beobachtet werden. [1] Interessanterweise zeigen einige der bisher wenigen Studien mit Menschen Verbesserungen der Symptome bei gleichzeitig unveränderten Entzündungswerten. [2] 

Wir können also derzeit nicht genau sagen, ob CBD Öl eine Darmentzündung tatsächlich verbessern kann oder CBD bei Colitis Ulcerosa direkt hilft. Der berichtete Effekt könnte jedoch auf einen erhöhten Appetit und die dadurch verbesserte Aufnahme von Nährstoffen zurückzuführen sein. Weiter können sich ein besserer Schlaf und die Linderung der Symptome positiv auf das Gesamtwohlbefinden auswirken und die Lebensqualität verbessern.

Weitere relevante Informationen zum Thema CBD bei Darmentzündungen und dem möglichen Effekt auf den Verdauungsapparat findest du unter CBD gegen Übelkeit und CBD Magen Darm. Wenn du dich zudem über die Anwendung von CBD bei chronischen Krankheiten informieren willst, könnte unser CBD Fibromyalgie Artikel etwas für dich sein.

Welche Nebenwirkungen hat die Verwendung von CBD bei Morbus Crohn?

Die gute Nachricht ist, dass bisher nur leichte, kurzzeitig anhaltende Nebenwirkungen für CBD beobachtet worden konnten. Auftreten können unter anderem Müdigkeit, ein trockener Mund, Kopfschmerzen und Veränderungen in der Verdauung. Sobald man die Anwendung von CBD Öl bei einer Darmentzündung jedoch abbricht, sollten diese innerhalb weniger Stunden wieder abklingen.
Die weniger gute Nachricht ist, dass es zu Wechselwirkungen kommen kann. Falls du verschreibungspflichtige Medikamente für deine Darmerkrankung einnimmst, solltest du die Anwendung von CBD deshalb immer zuerst mit deinem Arzt absprechen. Eine Empfehlung können wir an dieser Stelle natürlich nicht aussprechen. Sollte medizinisch nichts gegen die Anwendung von CBD sprechen, könnte ein Selbstversuch es wert sein, herauszufinden, ob und wie CBD Öl Morbus Crohn Schmerzen in deinem Fall reduzieren könnte. 

Quellen:

[1] Cannabidiol (CBD) and its analogs: a review of their effects on inflammation

Beitragsbild: Unsplash.com

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