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Glossar

  • Aus einer Begebenheit, die sich anhört, wie ein modernes Märchen, ist dieser Zahlencode entstanden. Ursprünglich war damit eine Uhrzeit gemeint: 20 nach vier am Nachmittag. Oder, in der englischen Schreibweise 4:20 (pm) – kurz: 420 oder eben: ‘four twenty’. Mittlerweile ist diese Zahl ein internationaler und häufig verwendeter “Code” und kann dabei für alles mögliche stehen: für Cannabis selbst, für das Konsumieren von Cannabis, oder für die Feierlichkeiten (sowas wie Weihnachten für Cannabis-Freunde), die am 20. April begangen werden (englische Datumsschreibweise 4/20 – four twenty).
  • Das Analysezertifikat gibt Auskunft darüber, ob die analysierte Charge eines Produktes den Anforderungen bzw. Spezifikationen entspricht, die für dieses Produkt gelten. In der Pharmaindustrie ist es ein gebräuchliches Dokument für Arzneimittel, aber auch für deren Ausgangsstoffe. Vor allem gibt das Zertifikat Auskunft über essenzielle Qualitätsmerkmale (wie z.B. den Gehalt an CBD oder anderen wertvollen Inhaltsstoffen) sowie zulässige und unzulässige Verunreinigungen. In unseren Laboranalysen findet ihr unter anderem Informationen zu dem Gehalt von Cannabinoiden. So könnt ihr einerseits sicher sein, dass ihr das bekommt, was ihr von dem Produkt erwartet (z.B. CBD) und dass andererseits nichts drin ist, worum ihr euch sorgen müsstet (z.B. THC). Natürlich überprüfen wir dabei auch immer Verunreinigungen, z.B. mit Schwermetallen und Pestiziden. Aktuelle Laboranalysen unserer Produkte könnt ihr hier einsehen.
  • Die Applikations- oder Verabreichungsform beschreibt die Art und Weise, auf die eine bestimmte Substanz, meist ein Arzneimittel, verabreicht oder angewendet wird. Für Cannabinoide kommen vor allem folgende Applikationsformen in Frage: Bukkal (über die Mundschleimhaut), Inhalativ (über die Lunge), Oral / Peroral (über den Mund), Sublingual (über die Schleimhaut unter der Zunge), Topisch (meist auf der Haut; Anwendung erfolgt örtlich begrenzt, um einen örtlich begrenzten Effekt zu erzeugen), Transdermal (Aufnahme erfolgt über die Haut, die Wirkung entfaltet sich im Körper)
  • In der Pharmakologie ist die Bioverfügbarkeit eines Wirkstoffes eine wichtige Messgröße. Sie beschreibt den Anteil des Stoffes, der in den Blutkreislauf (genauer: in den systemischen Kreislauf) übergeht und damit am Wirkort zur Verfügung steht. Eine 100%ige Bioverfügbarkeit wird über intravenöse Gabe einer Substanz erreicht. Wird der Wirkstoff dem Organismus auf andere Weise zugeführt, z.B. oral, wird mit der Bioverfügbarkeit nach intravenöser Gabe verglichen und auf dieser Basis erfolgt eine Angabe in Prozent. Eine orale Bioverfügbarkeit von 50% bedeutet also, dass, im Vergleich mit intravenöser Verabreichung, die Hälfte des Wirkstoffes in den systemischen Kreislauf übergeht.
  • Als biphasisch bezeichnet man den Effekt eines Wirkstoffes dann, wenn niedrige und hohe Dosen desselben Wirkstoffes gegensätzliche Effekte hervorrufen können. Auch Alkohol hat einen solchen Effekt: während kleine Mengen Alkohol durchaus anregend wirken können, geht von größeren Mengen Alkohol ein beruhigender bis sedierender Effekt aus. CBD hat als Wirkstoff in einigen Studien ein solches Profil gezeigt: Während bspw. eine Dosis von 300mg CBD beruhigend auf die Teilnehmer wirkte, zeigte eine deutlich höhere Dosis von 900mg CBD nicht nur keinen beruhigenden Effekt – bei dieser sehr hohen Dosierung berichteten die Probanden darüber hinaus sogar von einer gegensätzlichen Wirkung; sie fühlten sich nicht nur mehr gestresst, als Probanden, die die geringere CBD-Dosis bekamen, sondern auch als diejenigen, die nur ein Placebo (also keinen aktiven Inhaltsstoff) verabreicht bekamen.
  • Cannabinoid-Rezeptoren sind neben Cannabinoiden selbst und den Enzymen, die für deren Abbau verantwortlich sind, wichtige Bestandteile unseres Endocannabinoidsystems. Cannabinoid-Rezeptoren sind im ganzen Körper verteilt, und über die zentrale regulative Rolle des Endocannabinoidsystems an einer Vielzahl physiologischer Prozesse beteiligt. Diese Prozesse wurden von einem Cannabinoid-Forscher so zusammengefasst: “Relax, Eat, Sleep, Forget and Protect” – kaum ein Bereich unseres Lebens also, der nicht auf die ein oder andere Weise davon berührt wird. Neben CB1 und CB2 Rezeptoren können Cannabinoide aber auch noch über andere Pfade ihre Wirkung entfalten. So wurde z.B. aufgrund der Erkenntnisse aus einer Studie vorgeschlagen, den Rezeptor „GPR55“ ebenfalls in die Klasse der Cannabinoid-Rezeptoren aufzunehmen.
  • Cannabis bezeichnet ursprünglich die Hanfpflanze – deren voller lateinischer Name lautet: Cannabis sativa L.. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird “Cannabis” allerdings darüber hinaus häufig verwendet, wenn die getrocknete weibliche Blüte gemeint ist. Getrocknete weibliche Blüten sind eines der möglichen Endprodukte, die sich aus der Cannabispflanze herstellen lassen und die zum Teil auch zu Rauschzwecklen verwendet werden. Seit die medizinische Anwendung von Cannabis auch in Deutschland wieder zur Normalität gehört, wird in diesem Zusammenhang häufig das Wort „Medizinalcannabis“ genutzt, um es von “normalem” Cannabis abzugrenzen, das oft nicht auf ärztliche Verordnung verwendet und aus nicht-offiziellen Quellen bezogen wird.
  • In der Pflanzenzucht bezieht sich Hybrid in der Regel auf Nachkommen, die aus der Kombination (Kreuzung) der Eigenschaften zweier Pflanzen aus unterschiedlichen, möglichst reinerbigen (Inzucht-)Linien entsteht. Die Nachkommen einer solchen Zucht, die F1-Generation, kombiniert dann im günstigsten Fall alle positiven Eigenschaften sowohl der Mutter-, als auch der Vaterlinie. Man spricht dann von Heterosis, bzw dem Heterosiseffekt. Bei Cannabis wird Hybrid auch verwendet, um deutlich zu machen, dass ein bestimmter Kultivar eindeutig weder dem Sativa- noch dem Indica-Spektrum zugeordnet werden kann. Ob und inwieweit all diese Kategorisierungen (Hybrid, Indica, Sativa) wissenschaftlich haltbar sind, ist nach wie vor Gegenstand reger Diskussionen. Hintergrund ist, dass durch die extrem lange Nutzungsgeschichte (10.000+ Jahre!) von Cannabis ursprüngliche Populationen, sog. Landrassen, nicht mehr existent sind, da durch den Menschen – ob beabsichtigt oder nicht – genetisches Material aus anderen geographischen Zonen und/oder Populationen eingekreuzt wurde. Deshalb, so argumentieren einige, sind  alle heute existenten Sorten (oder Kultivare) streng genommen als Hybride zu bezeichnen.
  • Cannabis sativa L., also Hanf oder einfach Cannabis steht für eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Cannabisgewächse (Cannabaceae). Innerhalb dieser Art lassen sich verschiedene Sorten (besser: Kultivare) voneinander abgrenzen. Diese unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihrer Wuchsform (dem sogenannten Morphotyp), sondern auch hinsichtlich ihres jeweils eigenen spezifischen Profils von Cannabinoiden und Terpenen -- dem Chemotyp. Das Profil einer Sorte ist dabei so individuell wie ein “chemischer Fingerabdruck”. In der Praxis bedeutet das vor allem, dass Cannabis längst nicht gleich Cannabis ist. Verschiedene Sorten lassen sich auf unterschiedliche Arten gruppieren; eine der gängigeren Unterteilungen erfolgt anhand des Gehalts der beiden “Haupt”-Cannabinoide THC und CBD. “Typ 1” beschreibt hierbei THC-dominante Sorten, mit “Typ 2” sind Sorten mit einem ausgeglichenen Verhältnis von THC zu CBD gemeint und CBD-dominante Sorten werden mit “Typ 3” angesprochen. Eine noch häufig anzutreffende, aber wissenschaftlich eher umstrittene Art der Klassifizierung unterschiedlicher Cannabissorten, ist die Unterteilung in “sativa” (bzw. sativalastig / sativa-dominant), indica (bzw. Indicalastig / indica-dominant) und Hybride. Der Effekt von “Sativas” wird von Anwendern oft als geistig aktivierend, anregend und auch stärker psychoaktiv beschrieben, der von “Indicas” hingegen als eher körperbetont, beruhigend und entspannend. Stellt man sich Indica und Sativa dabei als Enden eines Spektrums möglicher Effekte vor, liegen die sogenannten Hybride irgendwo in der Mitte, bieten dem Anwender also eine Mischung der o.g. wesentlichen Eigenschaften von Indicas und Sativas. Die Ursache für die teils sehr unterschiedlich wahrgenommenen Effekte verschiedener Sorten sind dabei aber nur zum Teil auf die unterschiedlichen Gehalte von Cannabinoiden zurückzuführen -- vor allem den Terpenen wird ein großer Einfluss auf die subjektive Effektwahrnehmung nachgesagt.
  • Cannabidiolsäure (A für engl. acid: Säure) ist einer der vielen Inhaltsstoffe von Cannabis. Auch wenn die nicht-saure Form, also CBD, sehr viel bekannter ist: die Pflanze selbst produziert beinahe ausschließlich die Säureform, also CBDA. Auch CBDA werden potenziell wünschenswerte Wirkungen nachgesagt, teilweise sollen diese sogar potenter sein, als die von CBD selbst. Die Forschung hierzu steckt allerdings noch in den Kinderschuhen.
  • Cannabigerol, oder kurz: CBG, ist eines von über 100 bekannten Cannabinoiden, die in der Cannabis- bzw. Hanfpflanze (Cannabis sativa L.) vorkommen. Etwas besonderes ist CBG dennoch, denn das in der Pflanze produzierte Ausgangsmolekül, die Cannabigerolsäure, ist gleichzeitig der Grundbaustein, aus dem in der Pflanze alle anderen Cannabinoide entstehen. Für Cannabigerol selbst wurden darüber hinaus auch unter anderem antibiotische Wirkungen gegenüber multi-resistenten Staphylococcus Aureus (MRSA) beobachtet – jedenfalls bei Mäusen.
  • Das Verdampfen (Vaporisieren) von Cannabiskonzentraten wird als Dabbing („Tupfen“) bezeichnet. Konzentrate liegen meist in Form von Wachsen oder harzigen Ölen vor. Diese werden auf ein stark erhitztes Metallstück („Nail“) aufgebracht, wo sie umgehend beginnen zu verdampfen. Die Dämpfe werden über eine Art Bong (Wasserpfeife) inhaliert. Auf diese Weise ist es möglich, sehr große Mengen Cannabinoide in sehr kurzer Zeit zu inhalieren. Aus medizinischer und/oder gesundheitlicher Sicht kann diese Art der Anwendung aber nicht empfohlen werden.
  • Eine anwendungsfertige Form oder Zubereitung, die unverändert eingenommen werden kann, wird auch als Darreichungsform bezeichnet. Andererseits kann dieser Begriff auch die Form eines Arzneimittels (Arzneiform) bezeichnen, die dann gegebenenfalls auch die Art der Anwendung mit einschließt. Die Arzneiform dabei muss nicht immer der endgültigen Zubereitung entsprechen.
  • Der Begriff Edible im Zusammenhang mit Cannabis meint essbare Lebensmittel, denen Cannabinoide hinzugefügt wurden. Meist ist damit vor allem THC gemeint. Bekannte Beispiele sind sogenannte Space Cakes, also cannabishaltiger Kuchen, oder Cannabisbutter (‘Cannabutter’). Unter neueren Entwicklungen in diesem Bereich erfreuen sich vor allem cannabinoidhaltige Weingummis großer Beliebtheit. Mit “Edibles” können darüber hinaus aber auch flüssige, also trinkbare, cannabinoidhaltige Lebensmittel, Kapseln und teilweise auch Öle und Tinkturen gemeint sein. Eine Besonderheit bei Edibles ist, dass es zwar bis zum Eintritt der Wirkung länger dauert, als wenn Cannabinoide inhaliert werden; allerdings hält die Wirkung dafür auch deutlich länger an. Genaueres hierzu erfährst du in unserem Beitrag zum Thema Wirkeintritt & Wirkdauer.
  • Endocannabinoide sind körpereigene, also vom eigenen Körper produzierte, Cannabinoide. Cannabinoide sind Teil des Endocannabinoidsystems. Zu den Endocannabinoiden gehören unter anderem 2-Arachidonylglycerol (2-AG) und N-Arachidonylethanolamid (AEA). AEA wird häufig auch als Anandamid bezeichnet, abgeleitet vom Sanskrit-Wort Ananda (“Glückseeligkeit”). Genau wie die Cannabinoide aus der Cannabispflanze (Phytocannabinoide) sind auch die körpereigenen Cannabinoide in der Lage, an entsprechende Cannabinoid-Rezeptoren (CB1, CB2) anzudocken, die überall im menschlichen Körper verteilt sind, um dort ihre Wirkung zu entfalten.
  • Durch das spezielle Zusammenspiel von Cannabinoiden und Terpenen kann eine spezielle pflanzliche Synergie entstehen, der sog. „Entourage-Effekt“. Terpene können dabei die Wirkung der Cannabinoide auf verschieden Weise beeinflussen (und umgekehrt). Hier zeigt sich also auch ein potenzieller Vorteil von Vollspektrumextrakten gegenüber Extrakten oder Ölen die ausschließlich CBD in Reinform enthalten. Bei letzteren fehlen potenzielle Synergiepartner; der Entourage-Effekt bleibt aus. Auch wenn sich das derzeit langsam ändert – Terpene gelten wegen ihres enormen Potenzials im Hinblick auf eine individuelle Therapiegestaltung mit Cannabisblüten und oder -Vollextrakten in der Cannabisforschung bisher noch als „vernachlässigte pharmakologische Schatztruhe“, wie es der „Entdecker“ des THC, Dr. Raphael Mechoulam, formulierte.
  • Viele Stoffe werden nicht in ihrer reinen Form verwendet, sondern in einem Gemisch, das neben dem Hauptbestandteil auch noch aus weiteren Stoffen, sog. Hilfsstoffen, besteht. Das fertige Gemisch wird dann als Formulierung bezeichnet. Hilfsstoffe können z.B. durch formgebende Eigenschaften die Anwendung erleichtern, die Herstellung effizienter machen oder, wie im Fall der liposomalen Formulierung unserer Hanf-Kapseln, die Bioverfügbarkeit verbessern.
  • CBD-Isolat ist ein kristalliner Feststoff bzw. Pulver, das aus annähernd reinem CBD besteht. Genau wie (Vollspektrum-)Extrakte kann Isolat aus CBD-haltigen Hanfpflanzen gewonnen werden. Bei der Extraktion und anschließenden Aufreinigung werden alle Bestandteile, die nicht CBD sind, beinahe vollständig entfernt, sodass das Endprodukt zu 99 % reines CBD enthält. Einerseits bedeutet das, dass Synergien und Potenziale nicht genutzt werden, die durch die Präsenz anderer wertgebender Inhaltsstoffe der Hanfpflanze entstehen. Andererseits kann die Anwendung von Isolat in bestimmten Situationen auch vorteilhaft sein, z.B. durch seine flexible Anwendung und den vergleichsweise niedrigen Preis.
  • Limonen gehört zur Stoffklasse der Terpene und kommt in höheren Konzentrationen, wie der Name schon vermuten lässt, u.a. in Zitrusfrüchten vor und ist für deren charakteristischen Geruch verantwortlich. Limonen wird gern als preiswerter Duftstoff, z.B. für Putzmittel eingesetzt, da Zitrusduft mit Frische und Reinlichkeit assoziiert wird. Darüber kommt es als pflanzliches Insektizid und in Konservierungsmitteln und Kosmetikprodukten zum Einsatz. Limonen gilt als stimmungsaufhellend, antidepressiv, immunstimulierend, antimikrobiell und wird hauttherapeutisch eingesetzt.
  • Bei der liposomalen Formulierung wird der wertgebende Bestandteil der Formulierung (z.B. CBD) in das Innere bzw. in die Doppelmembranschicht sogenannter Liposomen eingebracht. Der Vorteil einer solchen Formulierung ist unter anderem, dass Stoffe so besser vom Körper aufgenommen werden können, die in ihrer natürlichen Form ggf. schlecht bioverfügbar sind. Die Bioverfügbarkeit von z.B. CBD, also der Anteil des aufgenommenen CBDs, der den Blutkreislauf erreicht, kann hierdurch effektiv erhöht werden.
  • Als Medizinalcannabis wird in Deutschland meist Cannabis bezeichnet, das, nach Vorlage eines entsprechenden Rezepts, in der Apotheke erhältlich ist. Vor allem in der Abgrenzung zum normalen Cannabis (also ohne den Zusatz “Medizinal”), ist mit  Medizinalcannabis ein weitgehend standardisiertes pflanzliches Arzneimittel gemeint. Die Wirkstoffgehalte (THC und CBD) sind im europäischen Arzneibuch festgelegt und werden regelmäßig überprüft. Weiterhin muss mit Analysen belegt werden können, dass sich im fertigen Produkt keine Rückstände von Pestiziden befinden, die die zulässigen Höchstmengen überschreiten. Doch nicht nur das Cannabis selbst, sondern auch die Produktionsstätten muss strengen Anforderungen genügen und auch diese werden regelmäßig überprüft. Je nach Kontext kann Medizinalcannabis neben den getrockneten weiblichen Blüten, also dem “traditionellen” Endprodukt, auch die Pflanze selbst und andere daraus hergestellte Produkte, wie z.B. Extrakte, meinen.
  • MCT steht für medium-chain triglycerides (mittelkettige Triglyceride), also Triglyceride (Neutralfette), die mittelkettige Fettsäuren enthalten. Zu den mittelkettige Fettsäuren gehören Fettsäuren mit 6-12 Kohlenstoffatomen. Sie kommen unter anderem in Kokosfett, Palmkernöl und Butter vor, jedoch auf natürliche Weise nicht in Reinform, sondern in Mischung mit anderen Triglyceriden. Verwendung findet MCT-Öl vor allem in der Herstellung von Kosmetikprodukten, Lebensmitteln und Pharmazeutika. Allgemein gelten MCT-Öle im Sinne einer ganzheitlich gesundheitsfördernden Ernährung als wertvoller Nahrungsbestandteil. MCT-Öle können, im Gegensatz zu anderen Ölen unabhängig von Enzymen der Bauchspeicheldrüse metabolisiert werden, was ihren Einsatz bei verschiedenen (vor allem Stoffwechsel-) Erkrankungen erklärt. Auch im Rahmen einer ketogenen Diät, wie sie beispielsweise bei einigen pharmakoresistenten Formen der Epilepsie eingesetzt wird, eignen sich MCT-Fette ganz besonders.
  • Das Terpen Myrcen kommt sehr häufig im Reich der Pflanzen vor. In größeren Konzentrationen ist es z.B. in Kiefern, reifen Mangos, Fenchel, Wacholder, Ingwergewächsen, Hopfen und Dill zu finden. Und natürlich in Hanf bzw. Cannabis. Hier gilt es als Hauptverdächtiger für den sog. „Couch-lock“-Effekt, einen Zustand extremer körperlicher Entspannung, bei dem es dem/der Betroffenen unmöglich scheinen kann, sich von der Couch zu erheben (Spoiler: Es klappt dann meistens doch). Pharmakologisches Interesse gilt vor allem den antiphlogistischen (entzündungshemmenden), schmerzstillenden und den entspannend bis sedierenden Eigenschaften von Myrcen. Fun Fact: Falls ihr schon immer mal ohne viel Aufwand Borkenkäfer anlocken wolltet ist Myrcen eure Rettung, denn für den Käfer ist dieses Terpen ein geradezu unwiderstehlicher Botenstoff (Pheromon).
  • Im heutigen Sprachgebrauch meint Pestizid jedwedes Mittel, dass zum Schutz (meist von Pflanzen) gegen Schädlinge eingesetzt wird. Thematisiert werden Pestizide vor allem im Kontext von Pestizid-Rückständen in Produkten (meist Nahrungsmitteln). Für in der EU zugelassene Pestizide gibt es in der Regel Höchstmengen sowohl für die angewendete Menge eines Pestizids, als auch für Pestizid-Rückstände, die im Zwischen- oder Endprodukt vorhanden sein dürfen.
  • Psychoaktive oder psychotrope Substanzen sind alle Substanzen, die in der Lage sind, die menschliche Psyche zu beeinflussen. Die herbeigeführte Beeinflussung kann sehr unterschiedliche Formen annehmen und auch in ihrer Intensität große Unterschiede zeigen. Das Spektrum reicht dabei von einer kaum wahrnehmbaren Anregung oder Entspannung, bspw. durch einen Schluck Kaffee am morgen, bis hin zu einer weitgehend vollständigen Veränderung des Bewusstseins, z.B. durch Psychedelika (LSD, Psilocybin, DMT und Co.). Ob die Veränderung dabei als positiv oder negativ erlebt wird, hängt von einer ganzen Reihe verschiedener Faktoren und nicht zuletzt vom Nutzer selbst ab. Auch Psychopharmaka gelten als psychoaktive bzw. psychotrope Substanzen – der Begriff allein sagt also noch nichts über die Legalität oder Illegalität einer Substanz aus. Die weltweit am häufigsten konsumierte psychoaktive/psychotrope Substanz ist Koffein. Koffein gehört zur Gruppe der Stimulanzien. Kakao enthält mit Theobromin eine dem Coffein strukturverwandte Substanz, ebenfalls ein weltweit häufig konsumiertes Stimulans.
  • Hiermit ist eine Applikations- bzw. Verabreichungsform eines Stoffes gemeint. Der Stoff wird hierbei unter die Zunge gegeben (sub  “unter”, lingua “Zunge”). Die Schleimhaut unter der Zunge ist besonders dünn und gut durchblutet, was die rasche Aufnahme von Stoffen in die Blutbahn ermöglicht.
  • Terpene und Terpenoide sind sehr kleine Moleküle, die zum Teil sehr potent sind und daher schon in äußerst geringen Dosen eine Wirkung entfalten können. Terpene kommen in der Natur in großer Vielfalt vor und sind nicht nur bei Cannabis verantwortlich für Aroma und Geschmack. Die Konzentration verschiedener Terpene, das sog. Terpenprofil, ist ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal verschiedener Cannabisblütensorten. Terpene und Cannabinoide können in einer speziellen Form pflanzlicher Synergie zusammenwirken, was dann auch als „Entourage-Effekt“ bezeichnet wird. Zu den häufigsten und bekanntesten Terpenen in Cannabis gehören u.a. Limonen, Myrcen, Linalool, α-Pinene, Caryophyllene und Humulen.
  • Eine Tinktur ist ein alkoholischer Extrakt. Nach Europäischem Arzneibuch darf bei der Extraktion ausschließlich Ethanol in bestimmten Konzentrationen (für gewöhnlich zwischen 20 und 60%) als Lösungsmittel eingesetzt werden.
  • Mit topischer Anwendung ist eine Applikations- bzw. Verabreichungsform gemeint, die örtlich begrenzt erfolgt und mit der dementsprechend ein ebenfalls örtlich begrenzter Effekt beabsichtigt wird. Das klassische Beispiel für eine topische Anwendung ist ein schmerzstillendes Sport-Gel, das auf oder in der Nähe eines schmerzenden Gelenks aufgetragen wird, damit es dort seine (z.B. zusätzlich wärmende) Wirkung entfalten kann.
  • Ein Vaporisator nutzt Wärme, um die Verdampfung (Vapor = Dampf) von Wirkstoffen zu ermöglichen. Damit es nicht zu einer Verbrennung kommt, bei der unerwünschte und oft toxische Nebenprodukte entstehen, wird dabei nur so viel Wärme erzeugt, dass die gewünschten Inhaltsstoffe verdampfen. Vaporisatoren werden u.a. genutzt, um aktive Inhaltsstoffe (Wirkstoffe) aus Arzneipflanzen verfügbar zu machen, so auch von Cannabis. In der Regel werden hierbei Temperaturen zwischen 180°C und 210°C empfohlen. Der Siedepunkt von THC liegt bei 157°C, der von CBD ist etwas höher (160°C - 180°C). Vaporisatoren können die Wirkstoffe der Cannabispflanze sicher und effektiv verfügbar machen. Bei Vaporisatoren muss zwischen Geräten zur Verdampfung von trockenem, meist pflanzlichem, Material und Geräten zur Verdampfung von sog. “Liquids” unterschieden werden. Letztere sind vor allem im Zusammenhang mit Nicotin als Alternative zum Rauchen von Zigaretten bekannt geworden.
  • Wie der Name zumindest bei den Botanikern und Lateinern unter euch vermuten lässt, kommt dieses Terpen in großen Mengen z.B. in Kieferngewächsen (lat. Pinus) vor (u.a. Pinien, Tannen, Fichten und natürlich Kiefern). Aber auch Myrte, Dill und Kümmel enthalten hohe Konzentrationen von Myrcen. α-Pinen wird mit geistiger Frische und Klarheit assoziiert. Diese Eigenschaft macht sich der japanische Brauch des „Waldbadens“ (Shinrin yoku) zunutze – die Praktizierenden „baden“ sozusagen in der Waldluft, die mit α-Pinenen gesättigt ist und machen so bewusst Gebrauch von deren klärenden Wirkung auf den Geist. Darüber hinaus gibt es Hinweise auf antiphlogistische (entzündungshemmende), bronchienerweiternde und gedächtnisunterstützende Effekte von α-Pinen.
#recover

Warum Sportler CBD nehmen dürfen - WADA 2020 gibt „grünes“ Licht

31/01/2020 10 MIN. LESEZEIT Katharina Schweigert
31/01/2020 10 MIN. LESEZEIT Katharina Schweigert

Seit 2017 ist in Deutschland das medizinische Cannabis zugelassen. Dieses darf nur von Ärzten verordnet werden und auch das nur für bestimmte Indikationen. CBD in niedrigen Dosierungen ist dagegen frei verkäuflich und kann auch von Gesunden zur Unterstützung und Verbesserung des Wohlbefindens eingesetzt werden. Aber wie ist das als Sportler? Macht auch da der Einsatz von CBD-Produkten Sinn? Und wie sieht es mit Dopingkontrollen aus? Die gibt’s schließlich schon im Amateurbereich?

Auf einen Blick! Unsere Themen für euch:

  1. Glückseligkeit für Sportler
  2. Infobox: Vorsicht bei der Netzrecherche
  3. Dem Schmerz die kalte Schulter zeigen
  4. Schneller wieder fit nach dem Sport
  5. Was fehlt noch?


1. Glückseligkeit für Sportler

Im Gym oder auf unserer Laufstrecke geht’s ums Ganze. Körperliche Schmerzen, Müdigkeit und Stress können wir da nicht als lästigen Begleiter mit uns herumtragen. 

Unser Körper verfügt über eine Substanz - das Endocannabinoid Ananadamid -, dessen natürliche positive Wirkung von CBD verstärkt wird. Nicht umsonst bedeutet der Name Anandamid im Sanskrit “der Stoff der Glückseligkeit” Im Sanskrit heißt diese Substanz nicht umsonst Anandamid, der Stoff der Glückseligkeit. Warum also dem Glücksgefühl im Training oder Wettkampf nicht ein wenig nachhelfen? 

Und ganz nebenbei besitzt das CBD noch die Fähigkeit, Einfluss auf die Regulierung unseres Schmerzsystems zu nehmen. Durch seine chemische Struktur kann es wie ein Eisenbahnwagon an verschiedene Rezeptoren (z.B. den 5-HTrezeptor) andocken und übt hierdurch einen positiven Einfluss auf unser Schmerzempfinden, das Herz-Kreislaus-System und die Abwehr unseres Körpers aus. Sieht so aus, als ob wir bestens gewappnet sind für den sportlichen Start in den Tag. 

Wie aber sieht es um unsere Motivation aus? Ein Mittelchen zum Schlucken gegen den inneren Schweinehund? Leider müssen wir euch da enttäuschen, so einfach ist Medizin doch nicht! Sehen wir uns indes mal die Voraussetzungen für einen voll motivierten Sprung in die Trainingsklamotten an. Schlaf, gesunder Schlaf vor allem. Jeder, der Sport mit einem Leistungsgedanken verbindet, weiß, wie wichtig ein ausgeruhter Körper und Geist ist.

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2. Infobox: Vorsicht bei der Netzrecherche: Lass dich nicht von falschen Versprechen locken

Wir von VAAY wollen dir die besten CBD-Produkte bieten. Wir lieben unsere Produkte und nutzen diese selbst regelmäßig. Und hätten sie für uns keinen Mehrwert, wäre das schwer, dir diese Begeisterung zu vermitteln. Wenn du ein CBD Gel oder CBD ÖL kaufen willst, dann wirst auch du garantiert persönliche CBD Öl Erfahrungen bzw. eine CBD Wirkung eines CBD Sport Gels merken. Nur die fallen je nach Anwender und Anwendung unterschiedlich aus.

Werfe mal einen Blick in unseren Ratgeber zum bessern Schlaf. Da verstehst du dann, dass es alleine mit dem CBD Öl kaufen nicht getan ist. Die richtige Anwendung zur richtigen Zeit vorausgesetzt, kann das dann beim Schlafen unterstützend helfen. Wer gleichzeitig aber noch für ein erholsames Setting sorgt und seine abendlichen Rituale anpasst, merkt die bestmögliche Schlafverbesserung.

Kurz gesagt: Wir bieten dir die besten CBD Produkte zur Unterstützung an. Unglaubliche Wirkversprechen, die dich am Ende nur enttäuschen, gibt es bei uns nicht. Darauf wirst du aber bei einer Netz-Recherche zum Thema stoßen. Mit dem Vorteil: du hast dich zuvor bei uns informiert und fällst nicht auf die schwarzen Schafe der Branche rein!

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3. Dem Schmerz die kalte Schulter zeigen

Vielleicht kannst du dich noch daran erinnern, woher die Narbe an deinem Knie kommt und wie sehr es geblutet hat. Das Skateboard ist längst im Schuppen eingemottet. Doch die Möglichkeiten sich zu verletzen haben sich vervielfacht. Der Großteil der Verletzungen geschieht heute im Haushalt, unmittelbar gefolgt vom Sport. Du darfst nicht glauben, dass dein gut gebauter Body dich wappnet. Mir doch nicht- gibt es nicht. Sind wir wirklich leistungsfähig und konzentriert, wenn wir ins Gym gehen oder uns auf die Piste begeben? Du siehst, es ist immens wichtig für sich zu sorgen. Die Wahrscheinlichkeit, dass du dich verletzt steht recht hoch. Unfälle passieren nicht selten aus Unachtsamkeit. 

Was aber, wenn es knackt im Knöchel und der Schmerz uns blass werden lässt. Unfälle beim Sport betreffen meist die Knochen und das Bindegewebe, welches die Gelenke stabilisiert. Dazu gehören Bänder, Muskeln und auch Sehnen. Deine Knorpel können auch schmerzhaft betroffen sein.

Warum brauche ich den Schmerz?

Schmerzen sind wichtig, auch für den Sportler. Schmerz zeigt dem Körper, wo es nicht mehr geht. Noch bevor es zu einer ernsthaften Verletzung kommt, stellen sich Schmerzen durch eine Überbeanspruchung ein. Du kannst diese Warnsignale unterdrücken. Kältesprays und Pillen gibt es jede Menge. Mach Dir jedoch bewusst, dass dein Körper dir ein solches Verhalten über kurz oder lang heimzahlen wird. Wenn dir dein Sport und deine Gesundheit gleichermaßen wertvoll sind, solltest du dir eine andere Herangehensweise überlegen. 

Liegt das Bein erstmal in Gips und muss sich der Arzt um dich kümmern, geben dir Schmerzen die klare Ansage, „Jetzt geht für eine Weile nichts mehr“. Niemand wird allerdings verlangen, dass du dich tagelang vor Schmerzen krümmst.

CBD kann Schmerzempfinden lindern

CBD kann eine Möglichkeit darstellen, sowohl Schmerzempfinden zu lindern als auch dich bei deinem Heilungsvorgang zu unterstützen. Das Cannaboid CBD wirkt nicht wie ein Totschläger auf deine Schmerzrezeptoren. Es hat vielmehr den Vorteil mit seiner krampflösenden Eigenschaft die Ursache der Schmerzen mildern zu können. 

Schmerzen beim Sport werden häufig durch eine Verletzung der Gelenke verursacht. Die Muskeln und Bänder versuchen den Halt, der durch den Unfall verloren gegangen ist auszugleichen. Das bedeutet, sie spannen sich an. Der Schmerz verstärkt sich, was letztlich zu einer dauerhaften Verspannung führt. Wenn du es schaffst dieser Muskelanspannung rechtzeitig entgegenzuwirken, kannst du den Schmerz erfolgreich lindern. 

Genauso sieht das aus, wenn du versuchst an einem Tag das Trainingspensum für eine ganze Woche zu erledigen. Dein Körper wird dieser Belastung wahrscheinlich kaum gewachsen sein. Die Muskeln sind genau wie du überarbeitet und in ihrer Not beginnen sie zu schmerzen und sich zu verkrampfen. Das soll dich abhalten noch mehr zu schuften. 

CBD Sport Gel

Jetzt kann unser VAAY SPORT Sport Gel unterstützend zum Einsatz kommen. Seine Cannabidiol-basierende Wirkung lässt die Muskulatur entspannen und verringert so zum Beispiel Muskelkater. Diese Wirkung wird durch das leicht wärmende Capsaicin und das Nelkenöl verstärkt.

Hilft CBD für Sportler gegen Entzündungen?

Genauso wie Schmerzen sind auch Entzündungen ein wichtiger Faktor im Heilungsprozess. Bei einer Entzündung passiert folgendes: Botenstoffe werden vom Gehirn beauftragt, zur Verletzung zu eilen und erste Hilfe zu leisten. Typische Zeichen einer Entzündung sind Schwellungen und eine Überwärmung der geschädigten Körperstellen. Schwellungen sollen verhindern, dass das verletzte Gelenk weiter bewegt wird. Vor allem regelmäßiger Sport bis an die Leistungsgrenze wird immer wieder Verletzungen nach sich ziehen. 

Ist der Kurs schon bezahlt oder steht ein wichtiger Wettkampf bevor, bleibt oft nicht genügend Zeit für die Genesung! Ohne die Einnahme von CBD können sich die notwendigen medizinischen Maßnahmen vielfach über einen langen Zeitraum hinziehen.

Warum gerade CBD bei Entzündungen hilft!

Ein Ausflug in die Abwehrfabrik unseres Körpers zeigt wie wichtig Cannabinoide bei entzündlichen Vorgängen sind. Wir Menschen wären längst ausgestorben, würde nicht jeder einzelne seine eigene kleine Hanfplantage im Körper mit sich herumtragen. Das Cannabinoid-System ist ein äußerst komplexes Konstrukt und ist ein ständiger Begleiter in unserer mobilen Notfallapotheke. Es versorgt uns, wenn wir Schmerzen haben, sagt uns, wann wir ins Bett sollen und ob es nicht Zeit zu Essen wäre. Kurz: Es kümmert sich um unser Wohlergehen. 

Um rechtzeitig am Einsatzort zu sein, steht das Cannabinoid-System in ständigem Austausch mit körpereigenen Substanzen wie dem Stoff der Glückseligkeit. Forschungen konnten zeigen, dass Cannabinoide, wie sie im Cannabis enthalten sind (CBD, THC..) eine sehr ähnliche Wirkung besitzen. So liegt es nahe die körpereigenen Cannabinoide bei Bedarf mit zusätzlichen, pflanzlichen Stoffen zu unterstützen. 

Kann CBD auch den Muskelkater verscheuchen?

Ein Muskelkater entsteht durch kleinste Risse der Muskelfasern. Diese Mikroverletzungen ziehen mehr oder weniger starke, schmerzhafte Entzündungen nach sich. Wer kennt das nicht, wenn man sich nach dem Sport jede Bewegung weh tut? Betroffen sind immer die am wenigsten trainierten Muskelgruppen. Wenn du schon im Voraus weißt, dass du heute Muskeln trainieren möchtest, welche lange wenig beansprucht wurden, hast du mit CBD eine Möglichkeit an der Hand, dem sicheren Muskelkater vorzubeugen, indem Du vor oder nach dem Sport die beanspruchten Muskeln mit VAAY Sportgel einreibst.

4. Schneller wieder fit nach dem Sport

Ein erfolgreiches Trainingsprogramm basiert auf der Balance zwischen sportlichen Übungseinheiten und ausreichend viel Zeit für Erholung. Da kann man in Zeiten mit regelmäßigen Wettkämpfen schon ungeduldig werden. Doch die Regeneration ist eine extrem wichtige Komponente, um möglichen Schmerzen und Entzündungen vorzubeugen. 

Der Einfluss pflanzlicher Cannabinoide auf unser Immunsystem ist unumstritten. Werden überschießende Entzündungsmechanismen ausgeschaltet, hat dies in gleichem Maße einen förderlichen Einfluss auf den Heilungsprozess von Knochen und Bindegewebe. 

Im Trainingseifer werden nicht selten psychische Effekte wie Versagensängste und Stress übersehen. Auch ausreichend Schlaf trägt wesentlich zur Leistungssteigerung bei. Placebo-kontrollierte Studien konnten die angstlösende Wirkung von CBD aufzeigen. Auch Einschlafstörungen wurden erfolgreich mit diesem Hanfpräparat behandelt. Gerade psychischen Problemen sollte man indes nicht ausschließlich mit Arzneimitteln irgendwelcher Art begegnen. Wichtig ist stets einen erfahrenen Psychotherapeuten oder Arzt hinzuzuziehen.

Dem Masseur unter die Arme greifen

Beinahe alle Verletzungen gehen mit einer Beteiligung der Muskulatur einher. Egal ob es sich um eine Prellung oder eine Verletzung von Knochen oder Gelenken handelt, die Muskulatur ist beinahe immer auf direkte oder indirekte Weise beteiligt. Bei einem Unfall versucht der Muskel durch eine Anspannung die Bewegung der beteiligten Stelle zu vermeiden und schützt den Körper vor weiteren noch ernsteren Verletzungen. 

Wir spüren das und hoffen auf die wohltuenden Hände eines Physiotherapeuten. Das erste, was der Masseur zu spüren bekommt, ist dein Muskel – hart wie ein Stein. Wenig hilfreich! Wenn du Glück hast, triffst du auf einen erfahrenen Therapeuten, der deine Schutzspannung lösen kann.

Allerdings kannst du ihm im Vorfeld schon ein wenig Arbeit abnehmen. VAAY SPORT Sport Gel auf die Haut über dem angespannten Muskel aufgetragen, kann das Ergebnis einer Physiotherapie sowohl beschleunigen als auch deutlich verbessern. Die krampflösende Wirkung des CBD kommt auch bei dieser Verwendung zum Tragen.

Schneller, weiter! - CBD?

Du wirst weder schneller laufen noch werden sich Muckis ausbilden, wenn du CBD einnimmst. Du kannst jedoch an den Voraussetzungen für eine Leistungssteigerung arbeiten. Wie gesagt, die besten sportlichen Leistungen können durch ein ausgewogenes Trainingsprogramm erzielt werden. Hartes Üben ohne Verletzungspech, verbunden mit einem gechillten Programm drum herum. Ausdauer ist nicht nur beim Training, sondern gleichermaßen beim Entspannen wichtig. Zum gewünschten Erfolg kommen noch eine gesunde Ernährung sowie eine sinnvolle Ergänzung durch ein gezielt ausgesuchtes Produkt hinzu.

Wer heilt hat recht

CBD hat noch keinen allzu langen öffentlichen Bekanntheitsgrad. Dagegen ist die Wirkung von Marihuana seit Jahrtausenden bekannt. Hanfblätter auf Verletzungen gelegt, linderten schon vor 5000 Jahren die Schmerzen von Kriegern. Rasch waren sie so wieder fit und konnten sich weiter an den Kämpfen beteiligen. Waren es damals kriegerische Auseinandersetzungen, sind es heute sportliche Wettkämpfe, welche zu Verletzungen und Leistungsabfall führen. 

Bei den Feldherren in China und Indien heiligte der Zweck die Mittel. Dagegen ist die Liste der verbotenen Substanzen im Leistungssport lang. Kaum eine Woche vergeht, in der nicht ein Dopingverdacht ausgesprochen wird.

Der harmlose Abkömmling 

Cannabidiol gilt als legal und ihr könnt es in Deutschland frei in allen Läden und im Internet erwerben. Bei der Gattung Hanf, also Cannabis existieren unterschiedliche Sorten. Lese mehr dazu in unserem Hanf Wiki Beitrag Cannabis vs. Hanf.

Die Sorten besitzen bestimmte Merkmale. Der Gehalt an THC ist beispielsweise so ein Merkmal. Als Rauschmittel werden Hanfsorten mit einem Gehalt von mehr als 0,2 % bezeichnet. Besitzt ein Hanf weniger als 0,2 % fällt dieser in die Sparte der Nutzhanfe, daraus werden unsere Produkte hergestellt. 
 
Zurück zum CBD. Ein CBD Produkt darf dann ohne Schwierigkeiten vertrieben werden, wenn es aus Hanf hergestellt wurde und kein THC enthält. Alles andere solltet ihr nicht anrühren. Jedenfalls dann, wenn ihr vorhabt Sport zu treiben. Zum Vergleich, Haschisch besitzt einen THC-Anteil von 8 bis 16 %.

Klare Ansage! – Oder?

Die World Anti-Doping Agency (WADA) hat im Jahr 2017 das Verbot gegen CBD aufgehoben. Die WADA ist eine Nicht-Regierungs-Organisation, die sich die Aufklärung und den Schutz der Sportler vor schädlichen, leistungssteigernden Präparaten auf die Fahnen geschrieben hat. 

Soll ich CBD vor oder nach dem Sport anwenden?

Auf welche Weise CBD angewendet werden soll, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Du kannst es als CBD Öl einmassieren, es einnehmen oder CBD gemütlich in deiner Badewanne einwirken lassen. Jede Darreichungsform wird mit einer Empfehlung einhergehen. Wenn du merkst, da tut sich was, kannst du die Anwendungsform weiter beibehalten. 

Vor dem Sport oder danach mit viel Flüssigkeit? Was zählt, ist die Wirkung

Wenn deine Füße schwer und müde von deiner letzten Trainingseinheit sind, liegt es nahe das CBD in die schmerzende Stelle einzumassieren. Willst du den Muskelkater am nächsten Tag vermeiden, klingt es vernünftig die Anwendung vor oder kurz nach dem Sport durchzuführen. 

Überlege dir doch, ob du vorbeugen willst oder du bestehende Schmerzen lindern möchtest. Du siehst, die Antwort liegt wie so oft auf der Hand.  

Bei Nebenwirkungen fragen sie ihren Arzt oder Apotheker!

Stimmt! Auch, wenn die Liste der Nebenwirkungen bei weitem nicht den Umfang eines Lexikons hat. 

Viel hilft viel, ist mit Sicherheit kein guter Ratschlag. Habt ihr eine Verletzung am kleinen Finger, hilft auch eine niedrige Dosierung. Ein Muskelkater am Oberschenkel verträgt schon eine größere Portion. Wenn ihr euch an die vorgegebene Dosierungsempfehlung haltet, sollten Nebenwirkungen selten auftreten. Wenn doch, dann siehe oben!

Tief greifende Nebenwirkungen sind in der Literatur nicht beschrieben. Vielleicht stellen kann die Konzentration kurzzeitig nachlassen. Schwindelgefühl tritt bisweilen auf, bisweilen auch gemeinsam mit einem niedrigen Blutdruck. Wenn du schwanger bist, solltest du vor der Verabreichung deinen Arzt fragen. Dasselbe trifft zu, wenn deine Gerinnung gestört ist oder du bereits Medikamente einnimmst.

5. Was fehlt noch?

Endlich könnt ihr auch als Sportler aufatmen und CBD Öl kaufen und anwenden. Mit der Freigabe des CBD durch die WADA müsst ihr euch hier keine Sorgen mehr um Dopingkontrollen und Co machen. Der positive Effekt bei der Schmerzbehandlung, bei Entzündungen und auf unser Immunsystem steht nun auch Leistungssportlern zur Verfügung. Wir finden das richtig gut. 

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